oder duftenden Hölzern; denn es wurde von Qabīṣa ibn Dhuʾaib überliefert, dass er sagte: Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Frieden – sagte: „Benutzt nicht den Zweig der Basilikumpflanze (Raiḥān) oder den Granatapfelbaum als Zahnstocher, denn diese beiden regen die Wurzel der Lepra an.“ Dies überlieferte Muḥammad ibn al-Ḥusain al-Azdī, der Ḥāfiẓ, mit seinem Isnād (17). Es wurde gesagt: Der Siwāk mit dem Zweig der Basilikumpflanze schadet dem Zahnfleisch. Wenn jemand den Siwāk mit seinem Finger oder einem Tuch benutzt, so wurde gesagt: Er erreicht die Sunna nicht, da es hierfür keine gesetzliche Überlieferung gibt und die Reinigung nicht so erfolgt wie mit dem Holz. Das Richtige ist jedoch, dass er die Sunna in dem Maße erreicht, in dem die Reinigung erfolgt, und man darf den geringen Teil der Sunna nicht aufgrund der Unfähigkeit, sie vollständig zu praktizieren, aufgeben. Und Allah weiß es am besten.
Es berichtete uns Muḥammad ibn ʿAbd al-Bāqī (18), uns berichtete Rizq Allāh ibn ʿAbd al-Wahhāb at-Tamīmī (19), uns berichtete Abū al-Ḥusain ibn Bishrān (20), uns berichtete Ibn al-Bakhtarī (21), uns erzählte Aḥmad ibn Isḥāq ibn Ṣāliḥ (22), uns erzählte Khālid ibn Khidāsh (23), uns erzählte Muḥammad ibn al-Muthannā (24), mir erzählte einer meiner Angehörigen von Anas ibn Mālik, dass ein Mann aus dem Stamm der Banū ʿAmr ibn...
(17) Abū al-Fatḥ Muḥammad ibn al-Ḥusain ibn Aḥmad al-Azdī al-Mauṣilī; er ließ sich in Bagdad nieder und lehrte dort. Er war ein Ḥāfiẓ und verfasste Bücher über die Wissenschaften der Ḥadīth-Überlieferung. In seinen Überlieferungen finden sich seltene (ġarāʾib) und ablehnenswerte (manākīr) Aussagen. Er starb im Jahr 367 n. H., nach anderer Ansicht 374 n. H. in Mossul. Tārīkh Baghdād 2/243-244, Tadhkirat al-Ḥuffāẓ 3/967, al-ʿIbar 2/367-368. (18) Abū Bakr Muḥammad ibn ʿAbd al-Bāqī ibn Muḥammad al-Anṣārī al-Baghdādī, al-Ḥanbalī, Richter am Māristān. Er war ein Kenner der Wissenschaften, vielseitig gebildet und studierte jedes Fach. Sein Hören (samāʿ) galt als authentisch. Er starb im Jahr 535 n. H. al-ʿIbar 4/96-97, Dhail Ṭabaqāt al-Ḥanābila 1/192-198. (19) Abū Muḥammad Rizq Allāh ibn ʿAbd al-Wahhāb ibn ʿAbd al-ʿAzīz at-Tamīmī al-Baghdādī, der Rechtsgelehrte und Prediger, Scheich der Ḥanbaliten. Er starb im Jahr 488 n. H. al-ʿIbar 3/320, Dhail Ṭabaqāt al-Ḥanābila 1/77-85. (20) Abū al-Ḥusain ʿAlī ibn Muḥammad ibn ʿAbd Allāh ibn Bishrān al-Umawī. Er war wahrhaftig (ṣadūq), von vollkommener Rechtschaffenheit und offenkundiger Frömmigkeit. Er starb im Jahr 415 n. H. Tārīkh Baghdād 12/98-99, al-ʿIbar 3/120. (21) Möglicherweise ist hiermit Abū ʿAmr Muḥammad ibn Aḥmad ibn Jaʿfar an-Nīsābūrī al-Muzakkī al-Ḥāfiẓ gemeint, der Verfasser der „al-Arbaʿūn al-Marwīya“. Er gehörte zu den hervorragenden Ḥadīth-Gelehrten im Fachgespräch (Mudhākara). Er starb im Jahr 396 n. H. al-ʿIbar 3/61-62. (22) Abū Bakr Aḥmad ibn Isḥāq ibn Ṣāliḥ al-Wazzān, wahrhaftig (ṣadūq), unbedenklich. Er starb in Surra man Raʾā im Jahr 281 n. H. Tārīkh Baghdād 4/28-29. (23) Khālid ibn Khidāsh ibn ʿAjlān al-Muhallabī, ihr Klient aus Basra, später in Bagdad ansässig. Er überlieferte von Mālik ibn Anas, Ḥammād ibn Zaid und anderen. Er wurde für zuverlässig erklärt und ist wahrhaftig (ṣadūq). Er starb im Jahr 223 oder 224 n. H. Tārīkh Baghdād 8/304-307, Mīzān al-Iʿtidāl 1/629. (24) Abū Mūsā Muḥammad ibn al-Muthannā ibn Qais al-ʿAnazī al-Baṣrī, der Ḥāfiẓ. Er war zuverlässig (thiqa), fundiert (thabt), wahrhaftig (ṣadūq) und gut in seinen Überlieferungen. Er starb im Jahr 167 n. H. Tārīkh Baghdād 3/283-285, Mīzān al-Iʿtidāl 4/24.