Kapitel: Wenn wir die Zulässigkeit des Streichens über einen Teil des Kopfes vertreten, so ist es ausreichend, von welcher Stelle auch immer man streicht; denn der gesamte Bereich ist Kopf. Jedoch genügt das Streichen der beiden Ohren nicht als Ersatz für den Kopf, da sie nachgeordnet sind und das Streichen über sie den ursprünglichen Teil nicht ersetzen kann. Die offensichtliche Ansicht von Abu 'Abd Allah ist, dass das Streichen der Ohren nicht verpflichtend ist, selbst wenn die vollständige Umfassung (des gesamten Kopfes) verpflichtend wäre; denn der Begriff "Kopf" bezieht sich, wenn er absolut verwendet wird, nur auf den Bereich, an dem das Haar wächst.
Unsere Gelehrten sind sich uneinig über das Maß des Teils, das ausreicht. Der Qadi sagte: Das Maß der Stirnlocke (Nasiya); aufgrund des Hadith von al-Mughira, dass der Prophet – Gottes Segen und Frieden auf ihm – über seine Stirnlocke strich. Abu al-Khattab und einige der Gefährten von al-Shafi'i überlieferten von Ahmad, dass es nicht ausreicht, wenn nicht über den größten Teil gestrichen wird; denn auf den größten Teil trifft der Name der vollständigen Sache zu. Abu Hanifa sagte: Das Streichen über ein Viertel reicht aus. Al-Shafi'i sagte: Es reicht das Streichen über das, worauf der Name (Kopf) zutrifft, und das Minimum sind drei Haare. Es wurde von ihm überliefert: Wenn er drei Haare streicht, und es wurde auch von ihm überliefert: Wenn er ein Haar streicht, reicht es aus, da der Name (Kopf) darauf zutrifft. Die Begründung für das, was der Qadi sagte, ist, dass die Handlung des Propheten – Gottes Segen und Frieden auf ihm – als Erläuterung für das dienen kann, was Er befohlen hat, weshalb sie darauf angewendet wird.
Kapitel: Das Empfohlene beim Streichen des Kopfes ist, dass man die Hände anfeuchtet, dann die Spitze des einen Zeigefingers auf die Spitze des anderen legt und sie auf den vorderen Teil des Kopfes setzt, die Daumen auf die Schläfen legt, dann die Hände zum Nacken führt und sie dann an die Stelle zurückführt, an der man begonnen hat. So wie 'Abd Allah ibn Zayd bei der Beschreibung der Waschung des Gesandten Gottes – Gottes Segen und Frieden auf ihm – überlieferte, sagte er: Er strich über seinen Kopf mit seinen Händen, führte sie vor und zurück, begann am vorderen Teil seines Kopfes, bis er sie zum Nacken führte, dann führte er sie an den Ort zurück, an dem er begonnen hatte. Dies ist einig (überliefert, d.h. in al-Bukhari und Muslim). Ebenso beschrieb es al-Miqdam ibn Ma'dikarib, überliefert von Abu Dawud. Wer langes Haar hat und befürchtet, dass es beim Zurückführen der Hände zerzaust wird, der führt sie nicht zurück. Ahmad hat dies explizit festgehalten; denn als er gefragt wurde: Wie streicht jemand, dessen Haar bis zu den Schultern reicht, bei der Waschung? Da führte Ahmad seine Hände einmal über seinen Kopf und sagte: So, aus Abneigung, dass sein Haar sich zerstreut. Er meinte, dass er bis zum Nacken streicht und die Hände nicht zurückführt. Ahmad sagte: Der Hadith von 'Ali ist so. Und wenn er möchte, kann er (auch anders) streichen, wie von al-Rubayyi' überliefert wurde, dass der Gesandte Gottes...
(8) Fehlt in der Originalhandschrift. (9) Die Überlieferungskette wurde bereits in der Fußnote auf Seite 170 erwähnt. (10) Ebenfalls bereits auf Seite 171 erwähnt.
فصل: وإذ قُلْنَا بِجَوَازِ مَسْحِ البَعْضِ، فَمِنْ أىِّ مَوْضِعٍ مَسَحَ أَجْزَأَهُ؛ لأن الجَمِيعَ رَأْسٌ، إلَّا أنه لا يُجْزِىءُ مَسْحُ الأُذُنَيْنِ عن الرَّأْسِ، لأنهما تَبَعٌ، فلا يَجْتَزِىءُ بهما عن الأَصْلِ، والظاهرُ عن أبي عبد اللَّه أنه لا يَجِبُ مَسْحُهما، وإن وَجَبَ الاسْتِيعابُ؛ لأنَّ الرَّأْسَ عند إطْلاقِ لَفْظِه إنما يَتَناوَلُ ما عَلَيْه الشَّعْرُ.
واخْتَلَفَ أصْحابُنا في قَدْرِ البَعْضِ المُجْزِىءِ، فقال القاضِى: قَدْر الناصِيَةِ؛ لحَدِيثِ المُغِيرَةِ. أنَّ النبيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- مَسَحَ ناصِيَتَه. وحَكَى أبُو الخَطَّاب، وبعضُ أصْحابِ الشافِعِىِّ، عن أَحْمَد: أنَّه لا يُجْزِىءُ إلَّا مَسْحُ أكْثَرِهِ؛ لأن الأَكْثَرَ يَنْطَلِقُ عليه اسْمُ الشَّىءِ الكاملِ. وقال أبُو حَنِيفةَ: يُجْزِىءُ مَسْحُ رُبْعِه. وقال الشافِعِىُّ: يُجْزِىءُ مَسْحُ (٨) ما يَقَعُ عليه الاسْمُ، وأقَلُّهُ ثلاثُ شَعَراتٍ. وحُكِىَ عنه: لو مَسَحَ ثلاثَ شَعَراتٍ، وحُكِىَ عنه: لو مَسَحَ شَعْرةً، أجْزَأهُ، لوُقُوعِ الاسْمِ عليها. ووَجْهُ ما قاله القاضِى: أنَّ فِعْلَ النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- يَصْلُحُ بَيَانًا لِمَا أمَرَ به، فَيُحْمَلُ عليه.
فصل: والمُسْتَحَبُّ في مَسْحِ الرَّأْسِ أن يَبُلَّ يَدَيْه, ثم يَضَعَ طَرَفَ إحْدَى سَبَّابَتَيْه عَلَى طَرَفِ الأُخْرَى وبَضَعَهُما على مُقَدَّمِ رَأْسِه، ويَضَعَ الإِبْهامَيْن على الصُّدْغَيْنِ، ثم يُمِرَّ يَدَيْه إلى قَفَاه، ثم يَرُدَّهما إلى المَوْضِع الذي بَدَأ منه. كما رَوَى عبدُ اللَّه بن زَيدٍ في وَصْفِ وُضوءِ رَسُولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-، قال: فمَسَحَ رَأْسَه بيَدَيْه، فأقَبْلَ بهما وأَدْبَرَ، بَدَأ بمُقَدَّمِ رَأْسِه حتى ذَهَبَ بهما إلى قَفَاه، ثم رَدَّهُما إلى المكان الذي بَدَأَ مِنْهُ. مُتَّفَقٌ عليه (٩). وكذلك وَصَفَ المِقْدامُ بنُ مَعْدِيكَرِبَ، رَوَاه أبُو دَاوُد (١٠). فإن كان ذا شَعْرٍ يَخَافُ أن يَنْتَفِشَ بِرَدِّ يدَيْهِ لم يَرُدَّهما. نَصَّ عليه أحمد؛ فإنه قِيلَ له: مَنْ لَه شَعْرٌ إلى مَنْكِبَيْه، كيفَ يَمْسَحُ في الوُضُوءِ؟ فأقبل أحمدُ بيَدَيْه على رَأْسِه مَرَّةً، وقال: هَكَذَا، كَرَاهِيَةَ أن يَنْتَشِرَ شَعْرُه. يَعْنى أنَّه يَمْسَحُ إلى قَفَاه ولا يَرُدُّ يَدَيْه. قال أحمد: حَدِيثُ عَلِىٍّ هكذا. وإن شاء مَسَحَ، كما رُوِىَ عن الرُّبَيِّع، أنّ رَسُولَ اللهِ
(٨) سقط من: الأصل.(٩) تقدم تخريجه في حاشية صفحة ١٧٠.(١٠) تقدم أيضًا في صفحة ١٧١.