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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 238Abschnitt

Übersetzung · DE

Es wurde aus verschiedenen Wegen (33) überliefert, dass der Prophet – Gottes Segen und Frieden auf ihm – für seinen Kopf neues Wasser nahm. Zudem ist die Nässe, die in seiner Hand verbleibt, bereits benutztes Wasser (musta'mal), daher genügt das Streichen damit nicht, so als ob er es in einem Gefäß abgetrennt und danach verwendet hätte.

Abschnitt: Wenn er seinen Kopf wäscht, anstatt darüber zu streichen, so gibt es dazu zwei Auffassungen: Die erste ist, dass es nicht genügt, weil Gott, der Erhabene, den Befehl zum Streichen gab und der Prophet – Gottes Segen und Frieden auf ihm – strich und den Befehl zum Streichen gab; zudem handelt es sich um eine der beiden Arten der rituellen Reinigung, daher genügt sie nicht für die andere Art, so wie das Streichen nicht für das Waschen genügt. Die zweite ist, dass es genügt, denn wäre er im Zustand der rituellen Unreinheit (junub) und tauchte in Wasser ein, während er die Absicht für beide Reinigungen hat, so genügt es ihm, auch ohne zu streichen; ebenso verhält es sich, wenn die kleinere rituelle Unreinheit (al-hadath al-asghar) einzeln vorliegt. Zudem heißt es in der Beschreibung der Waschung des Propheten – Gottes Segen und Frieden auf ihm –, dass er sein Gesicht und seine Hände wusch und dann Wasser über seinen Kopf goss, ohne eine Streichung zu erwähnen. Da das Waschen umfassender ist als das Streichen, sollte es genügen, wenn er es vollzieht, so als ob er ein Vollbad (ghusl) nimmt und damit die Absicht der Waschung (wudu') verbindet. Dies gilt für den Fall, dass er seine Hand nicht über seinen Kopf führt. Wenn er jedoch seine Hand während oder nach dem Waschen über seinen Kopf führt, so genügt dies, da er die Streichung vollzogen hat. Von Mu'awiya wurde überliefert, dass er für die Menschen die Waschung vollzog, so wie er den Propheten – Gottes Segen und Frieden auf ihm – bei der Waschung sah. Als er den Kopf erreichte, schöpfte er eine Handvoll Wasser, fing es mit seiner linken Hand auf, legte es auf die Mitte seines Kopfes, bis das Wasser tropfte oder beinahe tropfte. Dann strich er von vorne nach hinten und von hinten nach vorne. Dies überlieferte Abu Dawud (34). Wenn Regenwasser auf seinen Kopf gelangt oder jemand anderes Wasser darüber gießt und er dann darüber streicht, in der Absicht, die rituelle Reinheit zu erlangen, oder wenn er sich dem Regen entgegenstellt, so genügt ihm dies. Wenn das Wasser ohne Absicht auf seinen Kopf gelangt, so genügt es ihm ebenfalls; denn das ungewollte Auftreffen von Wasser auf seinen Kopf beeinträchtigt das Wasser nicht. Wenn er also seine Hand auf diese Nässe legt und damit streicht, so hat er mit nicht benutztm (ghayr musta'mal) Wasser gestrichen, und seine Reinigung ist gültig, so wie es der Fall wäre, wenn es mit Absicht geschehen wäre. Wenn er nicht mit der Hand streicht und wir sagen, dass das Waschen das Streichen ersetzt, so betrachten wir es: Wenn er die Absicht hatte, Wasser auf seinen Kopf gelangen zu lassen, genügt es ihm, sobald das Wasser darüber fließt; ansonsten genügt es ihm nicht. Wenn wir sagen, dass das Waschen das Streichen nicht ersetzt, so genügt es ihm in keinem Fall.

Abschnitt: Wenn er seinen Kopf mit einem feuchten Tuch oder einem Holzstück streicht, so genügt dies nach einer der beiden Auffassungen; denn Gott, der Erhabene, ordnete das Streichen an, und er hat dies getan, weshalb es genügt, so wie wenn er mit seiner Hand oder der Hand eines anderen gestrichen hätte, und weil...

Anmerkungen

(33) In der M-Handschrift ausgefallen. (34) Im: „Kapitel über die Beschreibung der Waschung des Gesandten Gottes – Gottes Segen und Frieden auf ihm –“, aus dem Buch der rituellen Reinheit. Sunan Abi Dawud 1/28.

Arabisch (Quelle)

رُوِىَ من غَيْرِ (٣٣) وَجْهٍ، أنَّ النبيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أخَذَ لرَأْسِه ماءً جَدِيدًا. ولأنَّ البَلَلَ الباقِى في يَدِه مُسْتَعْمَلٌ، فلا يُجْزِىءُ المَسْحُ به، كما لو فَصَلَه في إناءٍ ثم اسْتَعْمَلَه.

فصل: فإن غَسَلَ رَأْسَه بَدَلَ مَسْحِه، فَعَلَى وَجْهَيْن: أَحَدُهُما، لا يُجْزِئُه؛ لأنَّ اللهَ تَعالَى أمَرَ بالمَسْحِ، والنبىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- مَسَحَ وأمَرَ بالمَسْحِ، ولأنَّه أحدُ نَوْعَىِ الطَّهارةِ، فلم يُجْزِىءْ عن النَّوْعِ الآخَر، كالمَسْحِ عنِ الغَسْلِ. والثانى، يُجْزِىءُ؛ لأنَّه لو كان جُنُبًا فانْغَمَسَ في ماءٍ يَنْوِى الطَّهَارَتين، أجْزَأه مع عَدَمِ المَسْحِ، فكذلك إذا كان الحَدَثُ الأَصْغَرُ مُنْفَرِدًا، ولأنَّ في صِفَةِ غُسْلِ النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، أنَّه غَسَلَ وَجْهَهُ ويَدَيْه، ثم أَفْرَغَ علَى رَأْسِه ولم يَذْكُرْ مَسْحًا. ولأَنَّ الغَسْلَ أَبْلَغُ مِنَ المَسْحِ، فإذا أَتَى به يَنْبَغِى أن يُجْزِئَه، كما لو اغْتَسلَ يَنْوِى به الوُضُوءَ، وهذا فيما إذا لم يُمِرَّ يَدَه علَى رَأسِه. فأمَّا إنْ أمَرَّ يدَه على رَأسِه مع الغَسْلِ أو بعدَه أجْزَأه؛ لأنَّه قد أتَى بالمَسْحِ. وقد رُوىَ عن مُعَاوِية، أنه تَوَضَّأ للنّاسِ كما رَأَى النبيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- تَوَضَّأَ، فلَمَّا بَلَغ رَأسَه غَرَفَ غَرْفَةً من ماءٍ فتَلَقَّاها بِشِمَالِه، حتى وَضَعَها علَى وَسَطِ رَأسِه حتى قَطَرَ الماءُ أو كادَ يَقْطُرُ. ثم مَسَحَ مِنْ مُقَدَّمِه إلى مُؤَخَّرِه، ومِنْ مُؤَخَّرِه إلى مُقَدَّمِه. رَوَاهُ أبو دَاوُد (٣٤). ولو حَصَلَ عَلَى رَأسِه ماءُ المَطَرِ، أو صَبَّ عليه إنسانٌ، ثم مَسَحَ عليه يَقْصِدُ بذلك الطَّهارَة، أو كان قد صَمَد للمَطَرِ، أجْزَأَهُ. وإن حَصَلَ الماءُ علَى رَأسِه من غير قَصْدٍ أجْزَأَهُ أيضًا؛ لأنَّ حُصُولَ الماءِ على رَأسِه بغير قَصْدٍ لم يُؤَثِّرْ في الماءِ، فمتى وَضَع يَدَه على ذلك البَلَلِ ومَسَحَ به فقد مَسَحَ بماءٍ غيرِ مُسْتَعْمَلٍ، فَصَحَّتْ طَهارَتُه، كما لو حَصَلَ بقَصْدِه. فإن لم يَمْسَحْ بِيَدِه، وقلنا إن الغَسْلَ يقومُ مَقَامَ المَسْحِ، نَظَرْنا؛ فإنْ قَصَدَ حُصُولَ الماءِ على رَأسِه أجْزَأَهُ إذا جَرَى الماءُ عليه، وإلّا لَمْ يُجْزِئْهُ. وإن قُلْنا لا يُجْزِىءُ الغَسْلُ عن المَسْحِ، لم يُجْزِئْهُ بحَالٍ.

فصل: وإن مَسَحَ رَأْسَه بِخِرْقةٍ مَبْلُولةٍ، أو خَشَبةٍ، أَجْزَأَهُ في أحَدِ الوَجْهَيْنِ؛ لأنَّ اللهَ تَعالَى أمَرَ بالمَسْحِ، وقد فَعَلَه، فأجْزَأهُ، كما لو مَسَحَ بِيَدِه أو بيَدِ غيرِه، ولأنَّ

Anmerkungen

(٣٣) سقط من: م.(٣٤) في: باب صفة وضوء رسول اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-، من كتاب الطهارة. سنن أبي داود ١/ ٢٨.

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