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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 246Abschnitt

Übersetzung · DE

Dies ist bei ihm unumstritten, und es ist die Lehrmeinung von asch-Schafi'i, Abu Thawr und Abu 'Ubayd. Abu al-Khattab überlieferte jedoch eine andere Ansicht von Ahmad, nach der sie nicht verpflichtend sei. Dies ist die Lehrmeinung von Malik, ath-Thawri und den Leuten der Vernunft (Ashab al-Ra'y). Dies wurde auch von Sa'id ibn al-Musayyab, 'Ata' und al-Hasan überliefert. Es wird von 'Ali, Makhul, an-Nakha'i, az-Zuhri und al-Awza'i im Falle dessen, der das Bestreichen seines Kopfes vergaß und dann Feuchtigkeit an seinem Bart fand, überliefert, dass er seinen Kopf damit bestreichen soll, ohne dass sie ihn zur Wiederholung der Waschung seiner Füße anwiesen. Ibn al-Mundhir wählte diese Ansicht, weil Allah der Erhabene die Waschung der Glieder befahl und einige von ihnen mit dem Konjunktiv "wa" (und) aneinanderreihte, welches keine Reihenfolge erfordert; demnach wäre er, wie auch immer er wusch, dem Befehl nachgekommen. Von 'Ali und Ibn Mas'ud wurde überliefert: "Es ist mir egal, mit welchen meiner Glieder ich beginne." Und Ibn Mas'ud sagte: "Es ist kein Problem, wenn du bei der Gebetswaschung mit deinen Füßen vor deinen Händen beginnst."

Unser Gegenbeweis ist, dass es im Vers einen Hinweis gibt, der darauf hindeutet, dass die Reihenfolge damit beabsichtigt war; denn Er hat ein zu Bestreichendes zwischen zwei zu Waschenden eingefügt, und die Araber unterbrechen die Analogie (Nazir) zu ihrem Gegenstück nur aus einem Nutzen heraus, und der Nutzen ist hier die Reihenfolge. Wenn gesagt wird: "Der Nutzen ist die Empfehlung (Istihbab) der Reihenfolge", so entgegnen wir: Der Vers wurde nur zur Darlegung der Pflicht herabgesandt; deshalb hat Er darin nichts von den Sunnan erwähnt. Zudem: Wann immer der Wortlaut die Reihenfolge erfordert, ist dies befohlen, und der Befehl erfordert die Verpflichtung (Wujub). Auch hat jeder, der die Gebetswaschung des Gesandten Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm - beschrieb, diese in der Reihenfolge beschrieben, und er ist der Erklärer dessen, was im Buch Allahs des Erhabenen steht. Er vollzog die Waschung in der Reihenfolge und sagte: "Dies ist eine Waschung, für die Allah kein Gebet annimmt, außer wenn es durch sie vollzogen wird" (1), das heißt: durch eine gleichartige. Was von 'Ali und Ibn Mas'ud überliefert wurde, dazu sagte Ahmad: Sie meinten damit das linke Bein vor dem rechten, da ihr Ursprung im Buch derselbe ist. Dann sagte Ahmad: Jarir berichtete uns von Qabus, von seinem Vater, dass 'Ali gefragt wurde und man zu ihm sagte: "Einer von uns beeilt sich und wäscht etwas vor dem anderen?" Er sagte: "Nein, bis es so ist, wie Allah der Erhabene es befohlen hat." Die andere Überlieferung von Ibn Mas'ud ist ohne bekannten Ursprung.

Abschnitt: Die Reihenfolge zwischen rechts und links ist nicht verpflichtend; wir kennen diesbezüglich keine abweichende Meinung, da ihr Ursprung im Buch derselbe ist. Allah der Erhabene sagte: {und eure Hände} und {und eure Füße}.

Anmerkungen

(1) Überliefert von Ibn Majah im Kapitel: Was bezüglich der Waschung einmal, zweimal und dreimal überliefert wurde, aus dem Buch der rituellen Reinheit, von Ibn 'Umar, der sagte: Der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm - vollzog die Waschung einmal und sagte: "Dies ist die Waschung desjenigen, von dem Allah kein Gebet annimmt, außer durch sie." ... usw. Sunan Ibn Majah 1/145. Und Imam Ahmad im: Musnad 2/98.

Arabisch (Quelle)

عَنْهُ فِيهِ اخْتِلافًا، وهو مَذْهَبُ الشافِعِىِّ، وأبِى ثَوْرٍ، وأبِى عُبَيْدٍ. وحَكَى أبُو الخَطَّاب رِوَايةً أخْرَى عن أَحْمد أنَّه غَيْرُ واجِبٍ. وهذا مَذْهَبُ مالِكٍ، والثَّوْرِى، وأَصْحابِ الرأى، ورُوِىَ أيضًا عن سَعِيد بنِ المُسَيَّبِ، وعَطاء، والحَسَن. ورُوِىَ عن عَلِىٍّ ومَكْحُول، والنَّخَعِىِّ، والزُّهْرِىِّ، والأَوْزَاعِىِّ، فِيمَنْ نَسِىَ مَسْحَ رَأْسِهِ، فرَأَى في لِحْيَتِه بَلَلًا: يَمْسَحُ رَأْسَه بهِ، ولَمْ يَأْمُرُوهُ بإِعادَةِ غَسْلِ رِجْلَيْه. واخْتَارَه ابنُ المُنْذِر؛ لأنَّ اللهَ تَعالَى أمَرَ بغَسْلِ الأَعْضاءِ، وعَطَفَ بَعْضَها عَلَى بَعْضِ بِوَاوِ الجَمْع، وهى لا تَقْتَضِى التَّرْتِيبَ، فكَيْفَما غَسَلَ كان مُمْتَثِلًا، ورُوِىَ عن عَلِىٍّ وابنِ مَسْعُودٍ: ما أُبَالِى بأَىِّ أعْضَائِى بَدَأْتُ. وقال ابنُ مَسْعُود: لا بَأْسَ أنْ تَبْدَأَ بِرِجْلَيْكَ قَبْلَ يَدَيْكَ في الوُضُوءِ. ولَنَا أنَّ في الآيةِ قَرِينَةً تَدُلُّ عَلَى أنه أُرِيدَ بها التَّرْتِيب؛ فإنَّه أَدْخَلَ مَمْسُوحًا بَيْنَ مَغْسُولَيْنِ، والعَرَبُ لا تَقْطَعُ النَّظِيرَ عَنْ نَظِيرِهِ إلَّا لِفَائِدَةٍ، والفائِدَةُ ههُنَا التَّرْتِيبُ. فإنْ قِيلَ: فائِدَتُه اسْتِحْبابُ التَّرْتِيبِ. قُلْنَا: الآيةُ ما سِيقَتْ إلَّا لِبَيانِ الوَاجِب؛ ولهذا لَمْ يَذْكُرْ فيها شيئًا من السُّنَن، ولأَنَّه مَتَى اقْتَضَى اللَّفْظُ التَّرْتِيبَ كان مَأَمُورًا به، والأمْرُ يَقْتَضِى الوُجُوب، ولأن كُلّ مَنْ حَكَى وُضُوءَ رَسُولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- حَكَاهُ مُرَتَّبًا، وهو مُفَسِّرٌ لِمَا في كِتَابِ اللهِ تَعالَى، وتَوَضَّأ مُرَتِّبًا، وقال: "هذا وُضُوءٌ لا يَقْبَلُ اللهُ الصَّلاةَ إلَّا به" (١). أي بِمِثْلِه، وما رُوِىَ عن عَلِىٍّ وابنِ مَسْعُودٍ قال أحمد: إنّما عَنَيَا بِهِ اليُسْرَى قَبْلَ اليُمْنَى، لأنَّ مَخْرَجَهُما من الكتابِ واحِدٌ. ثم قال أحْمَد: حَدَّثنَا جَرِير، عن قَابوُس، عن أبِيهِ، أنَّ عَلِيًّا سُئِلَ، فَقِيلَ له: أحَدُنَا يَسْتَعْجِلُ، فيَغْسِلُ شيئًا قَبْلَ شَىءٍ؟ قال: لا. حَتَّى يَكُونَ كما أمَرَ اللهُ تَعالَى، والرِّوايةُ الأُخْرَى عن ابنِ مَسْعُودٍ، ولا يُعْرَفُ لها أصْلٌ.

فصل: ولا يَجِبُ التَّرْتِيبُ بَيْنَ اليُمْنَى واليُسْرَى، لا نَعْلَمُ فيه خِلَافًا، لأنَّ مَخْرَجَهُما في الكِتابِ واحدٌ. قال اللهُ تَعالَى: {وَأَيْدِيَكُمْ} و {وَأَرْجُلَكُمْ}.

Anmerkungen

(١) أخرجه ابن ماجه، في: باب ما جاء في الوضوء مرة ومرتين وثلاثا، من كتاب الطهارة، عن ابن عمر، قال: توضأ رسول اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- واحدة، فقال: "هذا وضوء من لا يقبل اللَّه منه صلاة إلا به". . . إلخ. سنن ابن ماجه ١/ ١٤٥. والإمام أحمد، في: المسند ٢/ ٩٨.

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