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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 270

Übersetzung · DE

Von Khuzaima (2) wird überliefert, dass er sagte: Der Prophet – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – wurde nach der Reinheit (Istitaba) gefragt, worauf er antwortete: "Mit drei Steinen, in denen sich kein Raji' (3) befindet." Wäre es nicht so, dass er den Stein und das, was in seiner Bedeutung gleichkommt, meinte, hätte er den Raji' nicht ausgenommen, da dessen Erwähnung nicht notwendig gewesen wäre, und die spezifische Nennung des Raji' hätte keinen Sinn ergeben. In dem Hadith von Salman über den Propheten – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – heißt es, dass er uns untersagte, sich mit weniger als drei Steinen zu reinigen und sich mit Raji' oder Knochen zu säubern. Dies überlieferte Muslim (4). Die spezifische Nennung dieser beiden (Dinge) in Bezug auf das Verbot deutet darauf hin, dass er die Steine und das, was an ihre Stelle tritt, meinte. Tawus überlieferte vom Propheten – Allahs Segen und Friede seien auf ihm –, dass er sagte: "Wenn einer von euch sein Geschäft verrichtet, soll er die Qibla Allahs ehren, sich nicht zu ihr hinwenden und ihr nicht den Rücken zukehren. Er soll sich mit drei Steinen, drei Holzstücken oder drei Handvoll Erde reinigen." Al-Daraqutni überlieferte dies (5) und sagte: Es wurde von Ibn Abbas als marfu'-Hadith überliefert, doch das Korrekte ist, dass er mursal ist. Sa'id überlieferte ihn in seinen "Sunan" als mawquf auf Tawus zurückgehend. Zudem gilt: Wenn ein Text zu einer Angelegenheit aufgrund eines vernünftigen Grundes (Ma'na) überliefert wurde, ist es verpflichtend, diesen auf alles auszudehnen, bei dem sich derselbe Grund findet. Der Grund ist hier die Beseitigung der Substanz der Unreinheit, und dies wird durch andere Dinge ebenso erreicht wie durch Steine. Hiermit scheidet das Tayammum aus, da dessen Grund nicht rational nachvollziehbar ist. Es ist zwingend, dass das, womit man sich säubert (Istijmar), reinigend wirkt, da die Reinigung (Inqa') beim Istijmar Bedingung ist. Was hingegen glatt ist, wie Glas, weiche Kohle und Ähnliches, das nicht reinigt, ist nicht ausreichend, da damit das Ziel nicht erreicht wird. Es wird vorausgesetzt, dass es (das Mittel) rein (tahir) ist; wenn es unrein (najis) ist, ist es nicht ausreichend. Dies vertrat auch al-Shafi'i. Abu Hanifa sagte hingegen: Es ist ausreichend, da es ebenso wie ein reines Mittel trocknet. Wir jedoch stützen uns darauf, dass Ibn Mas'ud zum Propheten – Allahs Segen und Friede seien auf ihm – mit zwei Steinen und einem Stück Dung kam, um sich damit zu säubern. Er nahm die zwei Steine, warf den Dung weg und sagte: "Dies ist Riks (eine unreine Sache)." Überliefert von al-Bukhari (6), und in einem Wortlaut, den al-Tirmidhi (7) überlieferte, heißt es: "Sie ist Riks". Das bedeutet...

Anmerkungen

(2) D. h. Ibn Thābit. (3) Al-Rajīʿ: das, was von Mensch und Tier ausgeschieden wird, einschließlich Dung (rawth) und Exkrementen (ʿadhira). (4) In: Bāb al-Istiṭāba, aus Kitāb al-Ṭahāra, Ṣaḥīḥ Muslim 1/223. (5) In: Bāb al-Istinjāʾ, aus Kitāb al-Ṭahāra, Sunan al-Dāraquṭnī 1/57. (6) In: Bāb lā yastanjī bi-rawth, aus Kitāb al-Wuḍūʾ, Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 1/51, darin: "hādhā riks". Ebenso mit diesem Wortlaut überliefert von al-Nasāʾī, in: Bāb al-Rukhṣa fī al-Istiṭāba bi-ḥajarayn, aus Kitāb al-Ṭahāra, al-Mujtabā 1/37; und Imām Aḥmad, in: al-Musnad 1/418, 465. (7) In: Bāb al-Istinjāʾ bi-l-ḥajarayn, aus Abwāb al-Ṭahāra, ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 1/34. Ebenso überliefert von Imām =

Arabisch (Quelle)

عن خُزَيْمَةَ (٢)، قال: سُئِلَ النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- عن الاسْتِطابةِ، فقال: "بِثَلَاثةِ أحْجارٍ لَيْسَ فِيهَا رَجِيعٌ (٣) ". فلولا أنه أراد الحَجَرَ وما في معناه لم يَسْتَثْنِ منها الرَّجِيعَ، لأنَّه لا يحتاجُ إلى ذِكْرِه، ولم يكن لتَخْصِيصِ الرَّجِيعِ بالذِّكْرِ مَعْنًى. وفي حديثِ سَلْمان، عن النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، إنَّه ليَنْهانَا أن نَسْتَنْجِىَ بأقَلَّ مِن ثلاثةِ أحْجارٍ، وأن نَسْتَجْمِرَ بَرجِيعٍ أو عَظْمٍ. رواهُ مُسْلم (٤)، وتَخْصِيصُ هذيْن بالنَّهْىِ عنهما يدلُّ على أنَّه أرادَ الحِجارَةَ، وما قام مَقَامَها. ورَوَى طَاوُس، عن النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، أنَّه قال: "إذا أتَى أحَدُكُم البَرَازَ فَلْيُنَزِّهْ قِبْلَةَ اللهِ، ولا يَسْتَقْبِلْهَا ولَا يَسْتَدْبِرْهَا، ولْيَسْتَطِبْ بِثَلَاثةِ أحْجَارٍ، أو ثَلَاثةِ أعْوَادٍ، أو ثلاثِ حَثَياتٍ مِنْ تُرابٍ". رَواهُ الدَّارقُطْنِىُّ (٥)، وقال: وقد رُوِىَ عن ابنِ عَبَّاسٍ مَرْفُوعًا، والصَّحيحُ أنه مُرْسَلٌ ورَواهُ سعيدٌ، في "سُنَنِه" مَوْقُوفًا على طَاوُس. ولأنَّه متى وَرَدَ النَّصُّ بشيءٍ لِمَعْنًى مَعْقُولٍ، وَجَبَ تَعْدِيتُه إلى ما وُجِدَ فيه المَعْنَى، والمَعْنَى ههُنَا إزالةُ عَيْنِ النَّجاسةِ، وهذا يَحْصُلُ بغيرِ الأَحْجارِ، كحُصُولِه بها، وبهذا يَخْرُجُ التَّيَمُّمُ؛ فإنَّه غيرُ مَعْقُولٍ، ولا بُدَّ أن يكونَ ما يُسْتَجْمَرُ به مُنَقِّيًا؛ لأنَّ الإِنْقَاءَ مُشْتَرَطٌ في الاسْتِجْمارِ، فأمَّا الزَّلِجُ كالزُّجَاجِ والفَحْمِ الرِّخْوِ وشِبْههما ممَّا لا يُنَقِّى، فلا يُجْزِىءُ؛ لأنه لا يَحْصُلُ منه المقصودُ. ويُشْتَرَط كَوْنُه طاهِرًا، فإنْ كان نَجِسًا لم يُجْزِه، وبهذا قال الشَّافِعِىُّ. وقال أبو حنِيفة: يُجْزِئُه؛ لأنَّه يُجَفِّفُ كالطَّاهِرِ. ولنَا، أنَّ ابنَ مَسْعُودٍ جاء إلى النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- بحَجَرَيْن ورَوْثَةٍ يَسْتَجْمِرُ بها، فأخَذَ الحَجَرَيْنِ وألْقَى الرَّوْثَة، وقال: "هذِهِ رِكْسٌ". رَواهُ البُخَارِىُّ (٦)، وفى لَفْظٍ رَوَاهُ التِّرْمِذِىُّ (٧)، قال: "إِنَّها رِكْسٌ". يعني

Anmerkungen

(٢) أي ابن ثابت.(٣) الرجيع: هو الخارج من الإنسان والحيوان، يشمل الروث والعذرة.(٤) في: باب الاستطابة، من كتاب الطهارة. صحيح مسلم ١/ ٢٢٣.(٥) في: باب الاستنجاء، من كتاب الطهارة. سنن الدارقطني ١/ ٥٧.(٦) في: باب لا يستنجى بروث، من كتاب الوضوء. صحيح البخاري ١/ ٥١، وفيه: "هذا ركس". وأخرجه أيضًا، بهذا اللفظ، النسائي، في: باب الرخصة في الاستطابة بحجرين، من كتاب الطهارة. المجتبى ١/ ٣٧. والإمام أحمد، في: المسند ١/ ٤١٨، ٤٦٥.(٧) في: باب الاستنجاء بالحجرين، من أبواب الطهارة. عارضة الأحوذى ١/ ٣٤. وأخرجه أيضًا الإمام =

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