[...] ein Schläfriger, den die Schläfrigkeit überkam, so dass sich in seinen Augen Schlummer ausbreitete, doch er ist kein Schlafender.
Und weil das den Wudu Aufhebende das Schwinden des Verstandes ist; wenn der Verstand jedoch fest bleibt und die Sinneswahrnehmung nicht schwindet – wie bei jemandem, der hört, was in seiner Umgebung gesagt wird und es versteht –, dann ist der Grund für die Aufhebung bei ihm nicht gegeben. Und wenn er zweifelt, ob er geschlafen hat oder nicht, oder ihm etwas durch den Sinn ging, bei dem er nicht weiß, ob es ein Traum oder ein Selbstgespräch war, dann ist kein Wudu für ihn notwendig.
45 – Fragestellung; er sagte: (Und der Abfall vom Islam [Ridda])
Das bedeutet insgesamt, dass die Ridda den Wudu aufhebt und die Tayammum-Gültigkeit zunichtemacht. Dies ist die Ansicht von al-Awza'i und Abu Thawr. Sie (die Ridda) ist das Begehen dessen, wodurch man den Islam verlässt; sei es durch Aussprechen, durch Überzeugung oder durch einen Zweifel, der einen aus dem Islam herausführt. Wann immer er also seinen Islam erneuert und zur Religion der Wahrheit zurückkehrt, darf er nicht beten, bis er den Wudu vollzogen hat, selbst wenn er vor seinem Abfall im Zustand des Wudu war. Abu Hanifa, Malik und al-Shafi'i sagten: Der Wudu wird dadurch nicht ungültig. Von al-Shafi'i gibt es zwei Meinungen hinsichtlich der Ungültigkeit des Tayammum dadurch, basierend auf dem Wort Gottes: {Und wer von euch sich von seiner Religion abkehrt und dann als Ungläubiger stirbt, dessen Werke werden hinfällig} (1). Er stellte also das Sterben als Bedingung. Zudem ist es eine Reinigung (Tahara), die nicht durch den Abfall ungültig wird, wie das Ghusl nach der Dschunuba. Unser Argument ist das Wort Gottes: {Wenn du (Allah) Partner beigesellst, wird dein Werk hinfällig} (2). Die Tahara ist ein Werk, das seinem rechtlichen Status nach fortbesteht und durch seine Aufhebungsgründe ungültig wird; daher muss sie durch den Schirk (Beigesellung) zunichtewerden. Zudem ist es ein Gottesdienst, den das Hadath (ritueller Unreinheitszustand) verdirbt, also verdirbt ihn der Schirk, wie das Gebet und das Tayammum. Auch ist die Ridda ein Hadath, als Beweis dient das Wort von Ibn 'Abbas: „Das Hadath ist zweierlei: ein Hadath der Zunge und ein Hadath der Geschlechtsteile, und das schwerwiegendere von beiden ist das Hadath der Zunge.“ Und wenn jemand den Zustand des Hadath erreicht, wird sein Gebet ohne Wudu nicht angenommen, gemäß dem Wort des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –: „Gott nimmt das Gebet eines von euch nicht an, wenn er sich im Zustand des Hadath befindet, bis er den Wudu vollzieht.“ Dies ist ein übereinstimmend überlieferter Hadith (3). Was sie (die andere Seite) erwähnten, ist ein Festhalten an der Schlussfolgerung aus dem Gegenschluss (Dalil al-Khitab).
(1) Sure al-Baqara 217. (2) Sure al-Zumar 65. (3) Überliefert von al-Bukhari im Kapitel „Kein Gebet ohne Reinigung“ im Buch des Wudu und im Kapitel „Über das Gebet“ im Buch der Listen. Sahih al-Bukhari 1/46, 9/29. Und von Muslim im Kapitel „Die Pflicht der Reinigung für das Gebet“ im Buch der Reinigung. Sahih Muslim 1/204. Und von Abu Dawud im Kapitel „Die Pflicht des Wudu“ im Buch der Reinigung. Sunan Abi Dawud 1/14. Und von al-Tirmidhi im Kapitel „Über den Wudu nach dem Abgang von Winden“ aus den Kapiteln der Reinigung. 'Aridat al-Ahwadhi 1/102. Und von Imam Ahmad im Musnad 2/308, 318.
وَسْنان أَقْصَدهَ النُّعَاسُ فرَنَّقَتْ ... في عَيْنِهِ سِنَةٌ ولَيْسَ بنائِمِ
ولأنَّ الناقِضَ زَوَالُ العَقْلِ، ومَتَى كان العَقْلُ ثابِتًا وحِسُّه غيرُ زائِلٍ، مثلَ مَنْ يَسْمَعُ ما يُقال عندَه ويَفْهَمُه، فلم يُوجَدْ سَبَبُ النَّقْضِ في حَقِّه. وإن شَكَّ هل نامَ أمْ لَا، أو خَطر بِبَالِه شيءٌ لا يَدْرِى أَرُؤْيَا أو حَدِيثُ نَفْسٍ، فلا وُضُوءَ عَلَيْه.
٤٥ - مسألة؛ قال: (وَالِارْتِدادُ عَنِ الإِسْلَامِ)
وجملةُ ذلك أنَّ الرِّدَّة تَنْقُضُ الوُضُوءَ، وتُبْطِلُ التَّيَمُّمَ. وهذا قولُ الأَوْزَاعِىِّ، وأبِى ثَوْرٍ. وهى الإِتْيَانُ بما يَخْرُجُ به عن الإِسْلامِ؛ إمَّا نُطْقًا، أو اعْتِقادًا، أو شَكًّا يَنْقُلُ عن الإِسلامِ، فمتى عاوَدَ إسْلامَه، ورَجَع إلى دِينِ الحقِّ، فليس له الصَّلاةُ حتى يتَوَضَّأَ، وإن كان مُتَوَضِّئًا قبل رِدَّتِه. وقال أبُو حَنِيفة، ومالِك، والشافِعِىُّ: لا يَبْطُلُ الوُضُوءُ بذلك. وللشَّافِعِىِّ في بُطْلانِ التَّيَمُّمِ به قَوْلان؛ لقَوْلِ اللهِ تَعالَى: {وَمَنْ يَرْتَدِدْ مِنْكُمْ عَنْ دِينِهِ فَيَمُتْ وَهُوَ كَافِرٌ فَأُولَئِكَ حَبِطَتْ أَعْمَالُهُمْ} (١). فشَرَطَ المَوْتَ، ولأنها طَهارةٌ، فلا تَبْطُلُ بالرِّدَّةِ، كالغُسْلِ من الجَنابةِ. ولنا: قولُه تعالى: {لَئِنْ أَشْرَكْتَ لَيَحْبَطَنَّ عَمَلُكَ} (٢). والطهارةُ عَمَلٌ، وهى باقيةٌ حُكْمًا تَبْطُلُ بمُبْطِلاتِها، فيجِبُ أن تَحْبَطَ بالشِّرْكِ، ولأنَّها عبادةٌ يُفْسِدها الحَدَثُ، فأفْسَدَها الشِّرْكُ، كالصلاةِ والتيمُّمِ، ولأن الرِّدَّةَ حَدَثٌ، بدَلِيلِ قَوْلِ ابنِ عَبَّاس: الحَدَثُ حَدَثان؛ حَدَثُ اللِّسانِ، وحَدَثُ الفَرْجِ، وأشَدُّهُما حَدَثُ اللِّسانِ. وإذا أَحْدَثَ لم تُقْبَلْ صَلَاتُه بغيرِ وُضُوءٍ؛ لقَوْلِ النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "لا يَقْبَلُ اللهُ صَلاةَ أحَدِكم إذا أَحْدَثَ حتى يتَوَضَّأَ". مُتَّفَقٌ عليه (٣). وما ذَكَرُوه تَمَسُّكٌ بدَلِيلِ الخِطابِ،
(١) سورة البقرة ٢١٧.(٢) سورة الزمر ٦٥.(٣) أخرجه البخاري، في: باب لا تقل صلاة بغير طهور، من كتاب الوضوء، وفى: باب في الصلاة، من كتاب الحيل. صحيح البخاري ١/ ٤٦، ٩/ ٢٩. ومسلم، في: باب وجوب الطهارة للصلاة، من كتاب الطهارة. صحيح مسلم ١/ ٢٠٤. وأبو داود، في: باب فرض الوضوء، من كتاب الطهارة. سنن أبي داود ١/ ١٤. والترمذي، في: باب في الوضوء من الريح، من أبواب الطهارة. عارضة الأحوذى ١/ ١٠٢. والإمام أحمد، في: المسند ٢/ ٣٠٨، ٣١٨.