die Gebetswaschung (Wudu) und das Gebet zu wiederholen (7). Es wurde über andere Wege als den des Abu al-'Aliya mit schwachen Überlieferungsketten (Isnad) überliefert (8), und das Ergebnis läuft letztlich auf Abu al-'Aliya hinaus. So äußerten sich auch 'Abd al-Rahman bin Mahdi, Imam Ahmad und al-Daraqutni. Unser Argument ist: Es handelt sich um eine Angelegenheit, die den Wudu außerhalb des Gebets nicht aufhebt, daher hebt sie ihn auch innerhalb des Gebets nicht auf, wie beim Sprechen. Es ist weder ein Hadath (rituell unreiner Zustand) noch führt es dazu. Somit gleicht es allem, was den Wudu nicht aufhebt. Zudem ist die Verpflichtung eine Angelegenheit des Gesetzgebers (Shari'), und es ist nichts vom Gesetzgeber diesbezüglich an Wudu-Pflicht authentisch überliefert (9), noch gibt es etwas, worauf dies per Analogieschluss (Qiyas) übertragen werden könnte. Was sie überlieferten, ist Mursal (eine Überlieferung mit Lücke in der Kette) und nicht belegt. Ibn Sirin sagte: "Nehmt die Mursal-Überlieferungen von al-Hasan und Abu al-'Aliya nicht an, denn sie scheren sich nicht darum, von wem sie etwas übernehmen." Wer in dieser Frage widerspricht, weist authentische Berichte zurück, weil sie seinen Prinzipien (Usul) widersprechen (11); wie kann er ihnen dann hierbei mit diesem Bericht widersprechen, der bei den Leuten des Fachwissens ohnehin als schwach gilt!
46 – Problem: Er sagte: (Und das Berühren der Schamgegend (Farj))
Al-Farj: Dies ist die Bezeichnung für den Ausgang des Hadath und umfasst das männliche Glied, den After und das weibliche Glied (Qubul). Über die Frage, ob die Berührung all dessen den Wudu aufhebt, besteht in der Rechtsschule (Madhhab) und außerhalb derselben eine Meinungsverschiedenheit. Wir werden dies, so Gott will, im Einzelnen darlegen:
Wir beginnen mit dem Sprechen über die Berührung des männlichen Gliedes, denn dies ist der am stärksten betonte Punkt. Von Ahmad gibt es dazu zwei Überlieferungen: Eine davon besagt, dass es den Wudu aufhebt. Dies ist die Lehrmeinung von Ibn 'Umar, Sa'id bin al-Musayyab, 'Ata', Aban bin 'Uthman (1), 'Urwa, Sulayman bin Yasar (2), al-Zuhri, al-Awza'i und al-Shafi'i. Dies ist auch die bekannte Ansicht von Malik, und sie wurde ebenfalls von 'Umar bin al-Khattab, Abu Huraira und Ibn...
(7) Überliefert von al-Daraqutni im Kapitel „Hadithe über das laute Lachen im Gebet und ihre Schwächen“ aus dem Buch der rituellen Reinheit (Tahara). Sunan al-Daraqutni 1/162-164. (8) Siehe: Nasb al-Raya 1/47-54. (9) In der Handschrift (M): "yansussu" (er legt explizit fest). (10) In der Handschrift (M): "lil-wudu" (für den Wudu). (11) In der Handschrift (M): "usuluhu" (seine Prinzipien). (12) Im Original fehlt die Ergänzung "yaruddu" (er weist zurück). (1) Abu Sa'id Aban bin 'Uthman bin 'Affan al-Umawi, ein Tabi'i, vertrauenswürdig, einer der Gelehrten Medinas, starb während des Kalifats von Yazid bin 'Abd al-Malik. Der Tod von Yazid war im Jahr 105 n.H. Tahdhib al-Tahdhib 1/97. (2) Abu Ayyub Sulayman bin Yasar al-Hilali al-Madani, ein Freigelassener von Maymuna - möge Gott mit ihr zufrieden sein -, vertrauenswürdig, zuverlässig, tugendhaft, gottesfürchtig, starb im Jahr 107 n.H. Tahdhib al-Tahdhib 4/228, 230.
الوُضُوءَ والصَّلاةَ (٧). ورُوِىَ مِنْ غيرِ طريقِ أبِى العاليةِ بأسَانِيدَ ضِعَافٍ (٨)، وحاصِلُه يَرْجعُ إلى أبى العالِيَةِ، كذلك قال عبدُ الرحمن بن مَهْديٍّ، والإِمامُ أحمد، والدَّارَقُطْنِيُّ. ولنا: أنه مَعْنًى لا يُبْطِلُ الوُضُوءَ خارِجَ الصَّلاةِ، فلم يُبْطِلْهُ داخلها كالكلامِ، وأنه ليس بحَدَثٍ ولا يُفْضِى إليه. فأشْبَهَ سائرَ ما لا يُبْطِلُ، ولأنَّ الوجوبَ مِن الشَّارِعِ، ولم يَصِحَّ (٩) عن الشَّارعِ في هذا إيجابُ الوضوءِ (١٠) , ولا في شيءٍ يُقاسُ هذا عليه، وما رَوَوْهُ مُرْسَلٌ لا يَثْبُتُ. وقد قال ابنُ سِيرِينَ: لا تأخُذُوا بمَرَاسِيلِ الحَسَن وأبى العَالِية، فإنَّهما لا يُبَالِيانِ عَمَّنْ أخَذَا. والمُخالِفُ في هذه المسألةِ يَرُدُّ الأخْبارَ الصَّحِيحةَ لمُخالَفَتِها الأُصولَ (١١)، فكيف (١٢) يُخَالفُها هَهُنَا بهذا الخَبَرِ الضَّعِيفِ عندَ أهلِ المَعْرِفةِ!
٤٦ - مسألة؛ قال: (ومَسُّ الفَرْجِ)
الفَرْجُ: اسمٌ لمَخْرَجِ الحَدَثِ، ويتناولُ الذَّكَرَ والدُبُرَ وقُبُلَ المرأةِ، وفى نَقْضِ الوُضُوءِ بجَمِيعِ ذلك خلافٌ في المَذْهَبِ وغيرِه؛ فنَذْكُرُه إن شاءَ اللهُ مُفَصَّلًا:
ونَبْدَأ بالكلامِ في مَسِّ الذَّكَرِ، فإنه آكَدُها. فعن أحمدَ فيه رِوَايَتَان: إحْدَاهُما، يَنْقُضُ الوُضُوءَ. وهر مذهب ابنِ عُمَر، وسَعِيد بن المُسَيَّب، وعَطاء، وأَبان بن عثمان (١)، وعُرْوَة، وسُلَيْمان بن يَسَار (٢)، والزُّهْرِيِّ، والأَوْزَاعِيِّ، والشّافِعِيِّ، وهو المَشْهُورُ عن مالِك، وقد رُوِىَ أيضًا عن عُمَر بن الخَطّاب، وأبِى هُرَيْرَة، وابنِ
(٧) أخرجه الدارقطني، في: باب أحاديث القهقهة في الصلاة وعللها، من كتاب الطهارة. سنن الدارقطني ١/ ١٦٢ - ١٦٤.(٨) انظر: نصب الراية ١/ ٤٧ - ٥٤.(٩) في م: "ينص".(١٠) في م: "للوضوء".(١١) في م: "أصوله".(١٢) في الأصل زيادة: "يرد".(١) أبو سعيد أبان بن عثمان بن عفان الأموى التابعى، ثقة، من فقهاء المدينة، توفي في خلافة يزيد بن عبد الملك. وكانت وفاة يزيد سنة خمس ومائة. تهذيب التهذيب ١/ ٩٧.(٢) أبو أيوب سليمان بن يسار الهلالى المدنى، مولى ميمونة رضى اللَّه عنها، ثقة، مأمون، فاضل، عابد، توفى سنة سبع ومائة. تهذيب التهذيب ٤/ ٢٢٨, ٢٣٠.