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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 305Abschnitt

Übersetzung · DE

Abschnitt: Die offenkundige Lehrmeinung (Madhab) von Ahmad besagt, dass es für die große Menge, die den Wudu aufhebt, keine genauere Grenze gibt, außer dass sie als übermäßig (fahisch) empfunden wird. Es wurde gefragt: O Abu 'Abd Allah, was ist das Maß des Übermäßigen? Er sagte: Was dir in deinem Herzen als übermäßig erscheint. [Es wurde ihm gesagt: Was gleicht dem Übermäßigen? [Er sagte:] Ibn 'Abbas sagte: Was dir in deinem Herzen als übermäßig erscheint.] Es ist überliefert, dass er gefragt wurde: Wie viel ist die große Menge? Er antwortete: Eine Handspanne mal eine Handspanne. An einer anderen Stelle sagte er: Die Menge einer Handfläche ist übermäßig. An einer weiteren Stelle sagte er: Das, was den Wudu notwendig macht, ist, wenn es sich um die Menge an Eiter, Wundwasser oder Erbrochenem handelt, die ein Mensch mit seinen fünf Fingern aufnimmt; das ist unbedenklich. Man fragte ihn: Wenn es die Menge von zehn Fingern ist? Da hielt er es für eine große Menge. Al-Khallal sagte: Das, worauf seine Lehrmeinung bezüglich des Übermäßigen feststeht, ist, dass es sich nach dem Maß richtet, das jeder Mensch bei sich selbst als übermäßig empfindet. Ibn 'Aqil sagte: Es ist lediglich das zu berücksichtigen, was bei den Menschen mittlerer Natur als übermäßig empfunden wird, nicht bei den allzu Nachlässigen und nicht bei den (von Einflüsterungen) Geplagten, so wie wir uns bei der geringen Menge eines Fundgegenstandes (Luqta), dessen Bekanntmachung nicht verpflichtend ist, darauf beziehen, was die Menschen mittlerer Natur nicht weiter beachteten. Der Wortlaut von Ahmad in dieser Sache ist so, wie wir ihn dargelegt haben, und er folgte der Ansicht von Ibn 'Abbas, möge Allah mit ihm zufrieden sein.

Abschnitt: Eiter und Wundwasser sind in Bezug auf das, was wir erwähnt haben, wie Blut, jedoch sind sie in ihrem Urteil bei Abu 'Abd Allah leichter und milder; dies liegt an dem Meinungsunterschied darüber, da von Ibn 'Umar und al-Hasan überliefert wurde, dass sie Eiter und Wundwasser nicht wie Blut betrachteten. Abu Mijlaz sagte über Wundwasser: Es ist nichts (es hebt den Wudu nicht auf), denn Allah erwähnte nur das fließende Blut. Al-Awza'i sagte über eine Wunde, aus der etwas wie Fleischwasser austrat: Es gibt keinen Wudu dafür. Ishaq sagte: Alles außer Blut macht keinen Wudu erforderlich. Mujahid, 'Ata', 'Urwa, al-Sha'bi, al-Zuhri, Qatada, al-Hakam und al-Layth sagten: Eiter ist wie Blut zu bewerten. Daher ist sein Urteil bei ihm (Ahmad) leichter, wobei seine (Ahmads) bevorzugte Wahl dennoch ist, es dem Blut gleichzustellen und das gleiche Urteil darauf anzuwenden, jedoch ist die Menge, die davon als übermäßig gilt, größer als die, die bei Blut als übermäßig gilt.

Anmerkungen

(11) Eine Ergänzung, durch die der Kontext vervollständigt wird. (12) Fehlt im Original; ein Teil davon wurde bereits vorangestellt, und das, was am Ende des Abschnitts kommt, stützt dies. (13) Fehlt im Original. (14) D. h. bei Abu 'Abd Allah. (15) Fehlt im Original.

Arabisch (Quelle)

فصل: وظاهِرُ مَذْهَبِ أَحمد أنَّ الكَثِيرَ الذي يَنْقُضُ الوُضُوءَ لا حَدَّ له أكثرُ مِن أنه يكونَ فاحِشًا. وقيل: يا أبا عبدِ اللَّه، ما قَدْرُ الفاحِشِ؟ قال: ما فَحُشَ في قَلْبِك. [وقيل له: مثلُ أي شيءٍ يكونُ الفاحِشُ؟ [قال] (١١) قال ابن عبَّاسٍ: ما فَحُشَ في قَلْبِكَ] (١٢). وقد نُقِلَ عنه أنه سُئِلَ: كم الكَثِير؟ فقال: شِبْرٌ في شِبْرٍ. وفي موضعٍ قال: قَدْرُ الكَفِّ فاحِشٌ. وفي موضعٍ قال: الذي يُوجِبُ الوُضُوءَ من ذلك إذا كان مِقْدارَ ما يَرْفَعُه الإِنسانُ بأصَابِعه الخَمْسِ من القَيْحِ والصَّدِيدِ والقَىْء، فلا بَأْسَ به. فَقِيلَ له: إن كان مِقْدَارَ عشرةِ أصَابِع؟ فرآهُ كَثِيرًا. قال الخَلَّالُ: والذي اسْتَقَرَّ عليه (١٣) قَوْلُه في الفاحِشِ، أنَّه علَى قَدْرِ ما يَسْتَفْحِشُه كُلُّ إنسانٍ في نَفْسِه. قال ابنُ عَقِيلٍ: إنما يُعْتَبَرُ ما يَفْحُشُ في نُفُوسِ أوْسَاطِ الناسِ، لا المُتَبَذِّلِين، ولا المُوَسْوِسِين، كما رجَعْنا في يَسِيرِ اللُّقَطَةِ الذي لا يَجِبُ تعْريفُه إلى ما لا تَتْبعُه نُفُوسُ أوْساطِ الناس. ونَصُّ أحمدَ في هذا كما حَكَيْناه، وذهَبَ إلى قولِ ابنِ عَبّاس، رَضِىَ اللهُ عنه.

فصل: والقَيْحُ والصَّدِيدُ كالدَّمِ فيما ذَكَرْناه، وأَسْهَلُ وأَخَفُّ منه حُكْمًا عند أبى عبدِ اللَّه؛ لوُقُوعِ الاخْتِلافِ فيه، فإنَّه رُوِىَ عن ابنِ عُمَر، والحَسَن، أنهم لم يَرَوا القَيْحَ والصَّدِيدَ كالدَّمِ. وقال أبو مِجْلَزٍ في الصَّدِيد: لا شىءَ، إنما ذَكَر اللهُ الدَّمَ المَسْفُوحَ. وقال الأَوْزَاعِىُّ في قُرْحَةٍ سالَ منها كَغُسَالةِ اللَّحْمِ: لا وُضُوءَ فيه. وقال إسحاق: كل ما سِوَى الدَّمِ لا يُوجِبُ وُضُوءًا. وقال مجاهد، وعَطَاء، وعُرْوَة، والشَّعْبِىُّ، والزُّهْرِىُّ، وقَتَادةُ، والحَكَمُ، واللَّيْثُ: القَيْحُ بمَنْزِلَةِ الدَّمِ. فلذلك خَفَّ حُكْمُه عنده (١٤)، واختيارهُ مع ذلك إلْحَاقُه بالدَّمِ، وإثْباتُ مِثْل حُكْمِه فيه، ولكن الذي يَفْحُشُ منه يكون (١٥) أَكْثرَ مِن الذي يَفحُشُ من الدَّمِ.

Anmerkungen

(١١) تكملة يتم بها السياق.(١٢) سقط من الأصل، وتقدم بعضه، ويعضده ما يأتى في آخر الفصل.(١٣) سقط من الأصل.(١٤) أي عند أبى عبد اللَّه.(١٥) سقط من الأصل.

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