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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 321Kapitel: Über die Gründe für den rituellen Vollwaschgang (Ghusl)

Übersetzung · DE

Kapitel: Was den Ghusl (die rituelle Ganzkörperwaschung) notwendig macht

Abu Muhammad ibn Barri al-Nahwi (9) sagte: „Ghusl al-Janaba“ (Ganzkörperwaschung bei ritueller Unreinheit) wird mit einem Fatha über dem Ghayn geschrieben. Ibn al-Sikkit (10) sagte: „Al-Ghusl“ bezeichnet das Wasser, mit dem die Waschung vollzogen wird. „Al-Ghisal“ ist das, womit der Kopf gewaschen wird (11).

52 - Problem: Abu al-Qasim, möge Allah ihm gnädig sein, sagte: „Was den Ghusl notwendig macht, ist der Austritt von Sperma.“

Der bestimmte Artikel (Alif und Lam) dient hier der Umfassung (Istighraq), was bedeutet, dass dies alle sechs genannten Gründe für die Notwendigkeit des Ghusl sind:

Der erste davon ist der Austritt von Sperma, welches das dicke, stoßweise austretende Wasser ist (1), das bei intensiver Begierde austritt. Das Sperma der Frau ist dünnflüssig und gelblich. Muslim überlieferte in seinem „Sahih“-Werk mit seiner Überlieferungskette, dass Umm Sulaim berichtete, sie habe den Propheten - Allahs Segen und Friede seien auf ihm - gefragt: „Darf eine Frau im Schlaf das sehen, was ein Mann sieht?“ Der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Friede seien auf ihm - antwortete: „Wenn eine Frau das sieht, dann soll sie den Ghusl vollziehen.“ Umm Sulaim sagte: „Ich schämte mich deswegen.“ Sie fragte: „Kann das wirklich vorkommen?“ Der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Friede seien auf ihm - sagte: „Ja. Woher sollte sonst die Ähnlichkeit kommen? Das Wasser des Mannes ist dick und weiß, und das Wasser der Frau ist dünnflüssig und gelblich. Von welchem der beiden es auch immer dominiert oder zuvor austritt, davon kommt die Ähnlichkeit.“ In einer anderen Überlieferung heißt es, dass sie fragte: „Muss eine Frau einen Ghusl vollziehen, wenn...“

Anmerkungen

(9) Abu Muhammad Abd Allah ibn Barri ibn Abd al-Jabbar al-Masri, der Sprachwissenschaftler und Grammatiker, verstorben im Jahr 582 n. H. Inbah al-Ruwat 2/110, Wafayat al-A'yan 3/108-109. (10) Abu Yusuf Ya'qub ibn Ishaq, Ibn al-Sikkit, der Sprachwissenschaftler und Grammatiker; seine Schriften sind wertvoll und nützlich. Er wurde im Jahr 244 n. H. getötet. Tarikh al-Ulama al-Nahwiyyin 201-203. (11) Islah al-Mantiq 33. (1) Aus dem Original gestrichen. (2) Ergänzung aus Sahih Muslim und anderen Quellen. (3) Herausgegeben von Muslim im „Kapitel über die Pflicht zur Ganzkörperwaschung bei der Frau durch den Austritt von Sperma“ aus dem Buch über die Menstruation. Sahih Muslim 1/250. Ebenso al-Nasa'i im „Kapitel über die Ganzkörperwaschung der Frau, die im Schlaf sieht, was ein Mann sieht“ aus dem Buch der rituellen Reinheit. Al-Mujtaba 1/94. Ibn Majah im „Kapitel über die Frau, die im Schlaf sieht, was ein Mann sieht“ aus dem Buch der rituellen Reinheit. Sunan Ibn Majah 1/197. Imam Malik im „Kapitel über die Ganzkörperwaschung der Frau, wenn sie im Schlaf dasselbe sieht wie der Mann“. Al-Muwatta 1/51. Imam Ahmad im Musnad 3/121, 199, 282. (4) Im Text von M gestrichen.

Arabisch (Quelle)

بابُ ما يُوجِبُ الغُسْلَ

قال أبُو مُحمَّد بن بَرِّىٍّ النَّحْوِىّ (٩): غَسْلُ الجَنابةِ، بفَتْحِ الغَيْنِ. وقال ابنُ السِّكِّيت (١٠): الغُسْلُ: الماءُ الذي يُغْتَسَلُ بهِ. والغِسْلُ: ما غُسِلَ بهِ الرَّأْسُ (١١).

٥٢ - مسألة؛ قال أبو القاسِم، رحِمَه اللهُ: (والمُوجِبُ لِلْغُسْلِ خُرُوجُ الْمَنِىِّ)

الأَلفُ واللَّامُ هنا للاسْتِغْراقِ، ومعناه أنَّ جَمِيعَ مُوجِباتِ الغُسْلِ هذه السِّتَّةُ المُسَمَّاةُ:

أوَّلُها؛ خُرُوجُ المَنِىِّ، وهو الماءُ الغَلِيظُ الدافِقُ الذي (١) يَخْرُجُ عِنْدَ اشْتِدادِ الشَّهْوةِ، ومَنِىُّ المرأةِ رَقِيقٌ أصْفَرُ. ورَوَى مُسْلم في "صَحِيحِه"، بإسْنادِه، أن أُمَّ سُلَيْمٍ حَدَّثَتْ، أنَّها سَأَلَتِ النبيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: المرأةُ تَرَى في مَنامِها ما يرَىَ الرَّجُلُ؟ فقال رَسُولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-: "إذَا رَأَتْ ذَلِكَ المَرْأةُ فَلْتَغْتَسِلْ". فقَالَتْ أُمُّ سُلَيْمٍ: واسْتَحْيَيْتُ من ذلك. [قالتْ] (٢): وهل يكونُ هذا؟ فقالَ رَسُولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "نَعَمْ، فَمِنْ أيْنَ يَكُونُ الشَّبَهُ! مَاءُ الرَّجُلِ غَلِيظٌ أبْيَضُ، وماءُ المَرْأةِ رَقِيقٌ أصْفَرُ، فَمِنْ أيِّهمَا عَلَا، أو سَبَق، يَكُونُ مِنْهُ الشَّبَهُ (٣) ". وفى لَفْظٍ أنَّها قَالتْ: هل علَى المَرْأةِ مِنْ (٤) غُسْلٍ إذَا

Anmerkungen

(٩) أبو محمد عبد اللَّه بن برى بن عبد الجبار المصرى النحوى اللغوى، المتوفى سنة اثنتين وثمانين وخمسمائة. إنباه الرواة ٢/ ١١٠، وفيات الأعيان ٣/ ١٠٨، ١٠٩.(١٠) أبو يوسف يعقوب بن إسحاق، ابن السكيت، اللغوى النحوى، كتبه جيدة نافعة، قتل سنة أربع وأربعين ومائتين. تاريخ العلماء النحويين ٢٠١ - ٢٠٣.(١١) إصلاح المنطق ٣٣.(١) سقط من: الأصل.(٢) تكملة من صحيح مسلم وغيره.(٣) أخرجه مسلم، في: باب وجوب الغسل على المرأة بخروج المنى منها، من كتاب الحيض. صحيح مسلم ١/ ٢٥٠. والنسائي، في: باب غسل المرأة ترى في منامها ما يرى الرجل، من كتاب الطهارة. المجتبى ١/ ٩٤. وابن ماجه، في: باب المرأة ترى في منامها ما يرى الرجل، من كتاب الطهارة. سنن ابن ماجه ١/ ١٩٧. والإِمام مالك، في: باب غسل المرأة إذا رأت في المنام مثلما يرى الرجل. الموطأ ١/ ٥١. والإِمام أحمد، في: المسند ٣/ ١٢١، ١٩٩، ٢٨٢.(٤) سقط من: م.

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