al-Juzadjani. Dies aufgrund dessen, was von Abu Hurayra vom Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – überliefert wurde, dass er sagte: "Wer einen Verstorbenen wäscht, der soll sich waschen, und wer ihn trägt (7), der soll die rituelle Waschung (Wudu') vollziehen (8)." al-Tirmidhi sagte: Dies ist ein Hadith Hasan (guter Hadith). Unsere Gelehrten erwähnten eine weitere Überlieferung von Ahmad bezüglich der Verpflichtung des Ghusl für denjenigen, der speziell einen verstorbenen Ungläubigen wäscht, weil der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – 'Ali befahl, sich zu waschen, als er seinen Vater wusch (9). Unser Argument hingegen ist die Aussage von Safwan ibn 'Assal al-Muradi (10), der sagte: Der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – befahl uns, unsere Khuffayn (Lederstrümpfe) nicht drei Tage und deren Nächte auszuziehen (11), außer wegen einer Dschunuba (rituellen Unreinheit durch Geschlechtsverkehr oder Samenerguss) (12). Zudem handelt es sich hierbei um das Waschen eines Menschen, was nicht den Ghusl verpflichtet, genau wie das Waschen eines Lebenden. Ihr Hadith ist auf Abu Hurayra gestoppt (Mawquf), wie Imam Ahmad feststellte. Ibn al-Mundhir sagte: Es gibt hierfür keinen Hadith, der sich als authentisch erweist, weshalb er auch nicht hinsichtlich der Verpflichtung zum Wudu' für denjenigen, der den Verstorbenen trägt, angewandt wird. Abu Hurayras Aussage "und wer ihn trägt, der soll Wudu' vollziehen" wurde vor 'A'isha erwähnt. Sie sagte: Sind es denn etwas anderes als Holzscheite, die er trägt! al-Athram erwähnte dies mit seinem Isnad, und wir wissen von niemandem, der bezüglich der Waschung des Verstorbenen aufgrund des Tragens die Ansicht der Wudu'-Pflicht vertrat. Was nun den Hadith von 'Ali – Gott habe Wohlgefallen an ihm – betrifft, so sagte Abu Ishaq al-Juzadjani: Es steht darin nicht, dass er Abu Talib wusch, sondern der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte lediglich: "Geh und begrabe ihn, und bringe nichts Neues hervor, bis du zu mir kommst." Er sagte: Ich kam zu ihm und berichtete es ihm, woraufhin er mir befahl, mich zu waschen. Es wurde gesagt, dass der Ghusl nach dem Waschen eines lebenden Ungläubigen verpflichtend sei. Wir kennen jedoch für denjenigen, der diese Ansicht vertritt, keinen Beweis, der dies rechtfertigt, und die Gelehrten sind gegenteiliger Meinung.
Abschnitt: Der Ghusl ist für den Geistesgestörten und den Ohnmächtigen nicht verpflichtend, wenn sie wieder zu Bewusstsein kommen, ohne dass ein feuchter Traum vorlag.
(7) In M: "einen Verstorbenen trägt". (8) Die Quellenangabe hierzu ist bereits bei Frage 49, Seite 256 erfolgt; er wird ebenfalls von 'Ali, 'A'isha und al-Mughira überliefert. (9) Überliefert von Imam Ahmad in: al-Musnad 1/103, 130. (10) In den Manuskripten steht "al-Razi", was eine Verfälschung ist. Er ist ein Gefährte (Sahabi), der mit dem Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – an zwölf Feldzügen teilnahm und in Kufa lebte. Siehe: Usd al-Ghaba 3/27. (11) In der Vorlage ausgelassen. (12) Überliefert von al-Tirmidhi im Kapitel über das Streichen (Mash) über die Strümpfe für den Reisenden und den Ansässigen aus den Kapiteln der Reinheit. 'Aridat al-Ahwadhi 1/142. Sowie al-Nasa'i im Kapitel über die Zeitfestlegung beim Streichen über die Strümpfe für den Reisenden aus dem Buch der Reinheit. al-Mujtaba 1/71. Ibn Madscha im Kapitel über die Waschung nach dem Schlaf aus dem Buch der Reinheit. Sunan Ibn Madscha 1/161. Und Imam Ahmad im Musnad 4/239, 240.
الجُوزَجَانِىّ؛ لِمَا رُوِىَ عن أبِى هُرَيْرَة، عن النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أنه قال: "مَنْ غَسَّلَ مَيِّتًا فَلْيَغْتَسِلْ، ومَنْ حَمَلَهُ (٧) فَلْيَتَوَضَّأْ (٨) ". قال التِّرْمِذِىُّ: هذا حَدِيثٌ حَسَنٌ، وذَكَرَ أصْحابُنا رِوَايةً أُخْرَى عن أحمد، في وُجُوبِ الغُسْلِ على مَنْ غَسَّلَ المَيِّتَ الكافِرَ خاصَّةً، لأَنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أمَرَ عَلِيًّا أن يَغْتَسِلَ لَمَّا غَسَّلَ أبَاهُ (٩). ولنا، قَوْلُ صَفْوانَ بنِ عَسَّالٍ المُرَادِيِّ (١٠)، قال: أمَرَنَا رَسُولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- أنْ لَا نَنْزِعَ خِفَافَنَا ثَلاثةَ أيَّامٍ ولَيَالِيهِنَّ (١١) إلَّا مِنْ جَنَابةٍ (١٢). ولأَنَّهُ غُسْلُ آدَمِىٍّ فلم يُوجِب الغُسْلَ كغُسْلِ الحَيِّ، وحَدِيثُهم مَوْقُوفٌ على أبى هُرَيرَة، قاله الإِمامُ أحمد. وقال ابنُ المُنْذِرِ: لَيْسَ في هذا حَدِيثٌ يَثْبُتُ، ولذلك لا يُعْمَلُ بهِ في وُجُوبِ الوُضُوءِ على مَنْ حَمَلَهُ. وقد ذُكِرَ لعائِشة قَوْلُ أبي هُرَيْرة: "ومَنْ حَمَلَهُ فَلْيَتَوَضَّأْ". قالَتْ: وهل هي إلَّا أَعْوادٌ حَمَلَها! ذكره الأَثْرَمُ بإسْنَادِهِ، ولا نَعْلَمُ أحَدًا قال به في الوُضُوءِ مِنْ حَمْلِه. وأما حَدِيثُ علىٍّ، رَضِىَ اللهُ عنه، فقال أبو إسْحاق الجُوزَجَانِىُّ: ليس فيه أنَّه غَسَّلَ أبا طالِبٍ، إنَّما قال النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "اذْهَبْ فَوَارِهِ، ولا تُحْدِثَنْ شَيْئًا حتى تَأْتِيَنِى". قال: فَأَتَيْتُه فأَخْبرْتُه، فأمَرَنى فاغْتَسَلْتُ. وقد قِيل: يَجِبُ الغُسْلُ مِنْ غُسْلِ الكافِرِ الحَىِّ. ولا نَعْلَمُ لقائِلِ هذا القَوْل حُجَّةً تُوجِبُه، وأهْلُ العِلْمِ على خِلَافِه.
فصل: ولا يَجِبُ الغُسْلُ على المَجْنُونِ والمُغْمَى عليه إذَا أفَاقَا مِنْ غيرِ احْتِلَامٍ،
(٧) في م: "حمل ميتا".(٨) تقدم تخريجه في المسألة ٤٩، صفحة ٢٥٦، وهو يروى أيضًا عن على وعائشة والمغيرة.(٩) أخرجه الإِمام أحمد، في: المسند ١/ ١٠٣، ١٣٠.(١٠) في النسخ: "الرازي" تحريف. وهو صحابي غزا مع النبي -صلى اللَّه عليه وسلم- ثنتى عشرة غزوة، وسكن الكوفة. انظر: أسد الغابة ٣/ ٢٧.(١١) سقط من: الأصل.(١٢) أخرجه الترمذي، في: باب المسح على الخفين للمسافر والمقيم، من أبواب الطهارة. عارضة الأحوذى ١/ ١٤٢. والنسائي، في: باب التوقيت في المسح على الخفين للمسافر، من كتاب الطهارة. المجتبى ١/ ٧١. وابن ماجه، في: باب الوضوء من النوم، من كتاب الطهارة. سنن ابن ماجه ١/ ١٦١. والإمام أحمد، في: المسند ٤/ ٢٣٩، ٢٤٠.