ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 364Abschnitt

Übersetzung · DE

Ich bin der Ansicht, dass daraus hervorgeht, dass es empfehlenswert ist, aus Vorsicht ein anderes Wasser zu verwenden, auch wenn er dies nicht explizit dargelegt hat. Dies deutet darauf hin, dass fließendes Wasser nur durch eine Veränderung unrein wird; denn wäre es bei seinem Zustand als fließendes Wasser verunreinigt, hätte dieser Umstand keine Bedeutung. Es deutet zudem auf die Empfehlung der Vorsicht (43) trotz des Urteils der Reinheit des Wassers hin; denn das Wasser des Hammam ist rein, wie wir zuvor erwähnt haben. Er hat es nur dann mit fließendem Wasser gleichgesetzt, wenn das Wasser aus dem Becken überläuft und abfließt. Denn das Wasser, das zuletzt hinzukommt, verdrängt das im Becken befindliche Wasser, welches zuvor an seinem Platz verblieb. Dies wird dadurch bewiesen, dass wenn das Wasser im Becken trübe wäre und in mehreren Schüben reines Wasser nachfließen würde, die Trübung verschwinden würde. Und Gott weiß es am besten.

Abschnitt: Es besteht kein Einwand dagegen, Gottes im Hammam zu gedenken; denn das Gedenken Gottes ist an jedem Ort lobenswert, solange kein Verbot dazu vorliegt. Es wurde überliefert, dass Abu Huraira das Hammam betrat und sagte: „Es gibt keinen Gott außer Gott.“ Es wurde vom Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – überliefert, dass er Gottes zu jeder Zeit gedachte (44). Was das Rezitieren des Korans betrifft, so sagte Ahmad: „Es wurde nicht dafür erbaut.“ Abu Wa’il, al-Sha’bi, al-Hasan, Makhul und Qabisa ibn Dhu'ayb (45) verabscheuten das Rezitieren des Korans darin. Al-Nakha’i und Malik verabscheuten es nicht, aufgrund dessen, was wir bereits bezüglich des Gedenkens Gottes darin erwähnt haben. Der Grund für die erste Ansicht ist, dass es ein Ort der Entblößung ist und dort Dinge getan werden, deren Ausübung an anderen Orten nicht als gut empfunden wird, weshalb es empfohlen wurde, den Koran davor zu bewahren. [Sollte man ihn jedoch im Hammam rezitieren, so ist dies kein Problem] (46), da uns kein Beweis bekannt ist, der die Rezitation darin verbietet. Was das Grüßen im Hammam angeht, so sagte Ahmad: „Ich weiß nicht, ob ich diesbezüglich etwas gehört habe.“ Das Vorzuziehen ist die Erlaubnis, aufgrund der Aufnahme in die allgemeine Aussage des Propheten – Friede sei auf ihm –: „Verbreitet den Friedensgruß untereinander.“ (47)

Anmerkungen

(43) In der Handschrift (m): „Empfehlung“. (44) Überliefert von al-Bukhari im Kapitel „Die menstruierende Frau vollzieht alle Riten außer dem Umlauf um das Haus“ aus dem Buch der Menstruation, sowie im Kapitel „Sollte der Muezzin den Mund hierhin und dorthin wenden und sich beim Gebetsruf umwenden?“ aus dem Buch des Gebetsrufs. Sahih al-Bukhari 1/83, 163. Von Muslim im Kapitel „Die Erwähnung Gottes, des Erhabenen, im Zustand der Dschunub und anderen“ aus dem Buch der Menstruation. Sahih Muslim 1/282. Von Abu Dawud im Kapitel „Über einen Mann, der Gottes [des Erhabenen] gedenkt, ohne im Zustand der rituellen Reinheit zu sein“ aus dem Buch der Tahara. Sunan Abi Dawud 1/5. Von Ibn Madscha im Kapitel „Das Gedenken Gottes, des Allmächtigen, auf dem Abort und der Siegelring auf dem Abort“ aus dem Buch der Tahara. Sunan Ibn Madscha 1/110. Und von Imam Ahmad im Musnad 6/70, 153. (45) Abu Sa’id Qabisa ibn Dhu'ayb ibn Amr al-Khuza’i, einer der Rechtsgelehrten der Generation der Nachfolger (Tabi'un) in Medina, gestorben im Jahr 87 n. H. Tabaqat al-Fuqaha, von al-Shirazi, 62. (46) In der Handschrift (m): „Und die Erlaubnis ist vorzuziehen, darin zu rezitieren“. (47) Überliefert von Muslim im Kapitel „Die Erklärung, dass nur die Gläubigen in das Paradies eintreten“ aus dem Buch des Glaubens. Sahih Muslim 1/74.

Arabisch (Quelle)

وأُرَاهُ قد ظَهَرَ منه أنَّه يُسْتَحَبُّ أن يَحْتَاطَ بماءٍ آخَرَ، ولم يُبَيِّنْ ذلك. وهذا يَدُلُّ على أنَّ الماءَ الجارِىَ لا يُنَجِّسُه إلَّا التَّغَيُّرُ؛ لأنَّه لو كان يَتَنَجَّسُ لم يكنْ لِكَوْنِه جارِيًا أَثَرٌ. ويَدُلُّ أيضًا على اسْتِحْبابِه (٤٣) الاحْتِياطَ مع الحُكْمِ بطَهَارَةِ الماءِ؛ لأنَّ ماءَ الحَمَّامِ طَاهِرٌ لِمَا ذَكَرْنا مِنْ قَبْلُ، وإنّما جَعَلَهُ بمَنْزِلَةِ الماءِ الجَارِى إذا كان الماءُ يَفِيضُ من الحَوْضِ ويَخْرُجُ، فإنَّ الذي يَأْتِى أخِيرًا يَدْفَعُ ما في الحَوْضِ، ويَثْبُتُ في مكانِه، بدَلِيلِ أنَّه لو كان ما في الحَوْضِ كَدِرًا، وتَتَابَعَتْ عليه دُفَعٌ مِن الماءِ صافِيًا، لَزَالَتْ كُدُورَتُه، واللهُ أعلمُ.

فصل: ولا بَأسَ بِذِكْرِ اللهِ في الحَمَّامِ؛ فإنَّ ذِكْرَ اللهِ حَسَنٌ في كلِّ مكانٍ، ما لم يَرِد المَنْعُ منه، وقد رُوِىَ أنَّ أَبا هُرَيْرَةَ دخلَ الحَمَّامَ فقال: لَا إلهَ إلَّا اللهُ. ورُوِىَ عن النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، أنَّه كان يَذْكُرُ اللهَ على كُلِّ أَحْيَانِهِ (٤٤). فأمَّا قِراءةُ القرآنِ، فقال أحمدُ: لم يُبْنَ لهذا. وكَرِهَ قراءةَ القُرْآنِ فيه أبو وَائِل، والشَّعْبِىُّ والحسنُ، ومَكْحُولٌ، وقَبِيصَةُ بن ذُؤَيْبٍ (٤٥). ولم يكرهْهُ النَّخَعِىُّ، ومالِكٌ؛ لما ذكرْنا في ذِكْرِ اللهِ فيه. ووجْهُ الأوَّلِ، أنَّه مَحَلٌّ للتَّكَشُّفِ، ويُفْعَلُ فيه ما لا يُسْتَحْسَنُ عملُه في غيرِه، فاسْتُحِبَّ صِيَانَةُ القرآنِ عنه [وإن قرأهُ في الحَمَّام، فلا بَأْسَ] (٤٦)؛ لأنَّنا لا نَعْلَمُ فِيهِ حُجَّةً تَمْنَعُ مِنْ قِرَاءَتِه. فأمَّا التَّسْلِيمُ فيه، فقال أحمدُ: لا أعلمُ أنَّنى سمعتُ فيه شيئًا. والأَوْلَى جَوَازُه؛ لِدُخُولِهِ في عُمُومِ قَوْلِه عليه السَّلَام: "أفْشُوا السَّلَامَ بَيْنَكُم (٤٧) ".

Anmerkungen

(٤٣) في م: "استحباب".(٤٤) أخرجه البخاري، في: باب تقضى الحائض المناسك كلها إلا الطواف بالبيت، من كتاب الحيض، وفى: باب هل يتتبع المؤذن فاه ههنا وههنا وهل يلتفت في الأذان، من كتاب الأذان. صحيح البخاري ١/ ٨٣، ١٦٣. ومسلم، في: باب ذكر اللَّه تعالى في حال الجنابة وغيرها، من كتاب الحيض. صحيح مسلم ١/ ٢٨٢. وأبو داود، في: باب في الرجل يذكر اللَّه [تعالى] على غير طهور، من كتاب الطهارة. سنن أبي داود ١/ ٥. وابن ماجه، في: باب ذكر اللَّه عز وجل على الخلاء والخاتم في الخلاء، من كتاب الطهارة. سنن ابن ماجه ١/ ١١٠. والإمام أحمد، في: المسند ٦/ ٧٠، ١٥٣.(٤٥) أبو سعيد قبيصة بن ذؤيب بن عمرو الخزاعي، من فقهاء التابعين بالمدينة، توفى سنة سبع وثمانين. طبقات الفقهاء، للشيرازي ٦٢.(٤٦) في م: "والأولى جواز القراءة فيه".(٤٧) أخرجه مسلم، في: باب بيان أنه لا يدخل الجنة إلا المؤمنون، من كتاب الإيمان. صحيح مسلم ١/ ٧٤. =

ZurückBand 1 · Seite 364Weiter
Zurück1·364Weiter