..., die dich deine Menstruation davon abhielt, dann wasche dich und bete." Dies wurde von Muslim überliefert (5). 'Adi ibn Thabit berichtete von seinem Vater, von seinem Großvater, dass der Prophet (s) über die Frau mit Zwischenblutung (Mustahada) sagte: "Sie unterlässt das Gebet für die Tage ihrer Menstruationsperioden (Aqra'), dann wäscht sie sich, fastet, betet und führt zu jedem Gebet die Gebetswaschung durch." Dies wurde von Abu Dawud und al-Tirmidhi ausgegeben (7). Er hat in diesem Hadith kein Argument für das Aufgeben der Gewohnheit im Falle derjenigen, die kein Unterscheidungsvermögen besitzt.
Abschnitt: Es besteht im Rechtsschulwerk (Madhhab) kein Dissens darüber, dass sich eine Gewohnheit nicht durch ein einziges Mal feststellt. Nach der offenkundigen Ansicht des Madhhab von al-Shafi'i stellt sie sich hingegen schon durch ein einziges Mal fest. Manche von ihnen sagten: Sie stellt sich durch zweimaliges Auftreten fest, weil der Prophet (s) die Frau (9), für die Umm Salama eine Fatwa einholte, auf den Monat verwies, der auf den Monat der Zwischenblutung folgte, und weil dies für sie näher liegt, weshalb ihre Rückführung darauf geboten war. Wir hingegen stützen uns darauf, dass der Begriff "Gewohnheit" (Ada) von der Wiederholung (Mu'awada) abgeleitet ist, und eine Wiederholung ergibt sich nicht aus einem einzigen Mal. Zudem ist der Hadith ein Argument für uns, denn er sagte: "Sie soll die Anzahl der Nächte und Tage betrachten, die sie in dem Monat zu menstruieren pflegte, bevor sie das ereilte, was sie ereilt hat." Das Wort "pflegte" (kana) dient im Arabischen dazu, die Dauerhaftigkeit und Wiederholung einer Handlung auszudrücken, und dies ergibt sich nicht aus einem einzigen Mal; von jemandem, der etwas einmal getan hat, sagt man nicht: "Er pflegte es zu tun." Im anderen Hadith heißt es: "Sie unterlässt das Gebet für die Tage ihrer Menstruationsperioden (Aqra')." Der Begriff Aqra' ist ein Plural, dessen Minimum drei sind, und die übrigen Ahadith, die auf die Gewohnheit hinweisen, deuten auf das Gleiche hin. Wir verstehen unter dem Begriff der Gewohnheit keinesfalls eine einmalige Handlung. Es gibt unterschiedliche Überlieferungen darüber, ob sie sich durch zwei- oder dreimaliges Auftreten feststellt: Einer Überlieferung nach stellt sie sich durch zweimaliges Auftreten fest, weil sie von der Wiederholung abgeleitet ist und sie beim zweiten Mal bereits wiederholt wurde. Einer anderen Überlieferung nach stellt sie sich erst durch dreimaliges Auftreten fest, aufgrund des Wortlautes der Ahadith und weil...
(5) Zuvor auf Seite 388 erwähnt. (6) In der Handschrift "m" zusätzlich: "qala" (er sagte). (7) Ausgegeben von Abu Dawud im Kapitel: "Über die Frau, die an einer Zwischenblutung leidet, und wer sagte...", sowie im Kapitel: "Über denjenigen, der sagte, sie wäscht sich von Reinheit zu Reinheit", aus dem Buch der rituellen Reinheit (Tahara), Sunan Abi Dawud 1/64, 70. Al-Tirmidhi im Kapitel: "Über das, was dazu überliefert ist, dass die Frau mit Zwischenblutung zu jedem Gebet die rituelle Waschung vornimmt", aus den Kapiteln über die rituelle Reinheit, 'Aridat al-Ahwadhi 1/199. Ebenso ausgegeben von Ibn Madscha im Kapitel: "Über das, was dazu überliefert ist, dass die Frau mit Zwischenblutung ihre Menstruationsperioden (Aqra') kennt, bevor das Blut bei ihr anhält", aus dem Buch der rituellen Reinheit, Sunan Ibn Madscha 1/204. (8) In der Handschrift "m" ausgelassen. (9) In der Handschrift "m" fälschlicherweise der Zusatz: "al-ula" (die erste). (10) Im Original: "allati" (in einer grammatikalisch abweichenden Form). (11) In der Handschrift "m" ausgelassen.