und bete das Mittags- und das Nachmittagsgebet gemeinsam, verzögere dann das Abendgebet und ziehe das Nachtgebet vor, wasche dich dann und verbinde beide Gebete, und wasche dich für das Morgengebet. So handle, und faste, wenn du die Kraft dazu hast.“ Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) sagte: „Dies ist mir von beiden Angelegenheiten lieber.“ Überliefert von Abu Dawud und al-Tirmidhi, der sagte: „Dies ist ein guter (hasan), authentischer (sahih) Hadith.“ Er sagte: „Ich habe Muhammad [al-Bukhari] danach gefragt, und er sagte: Er ist ein guter Hadith.“ Dies wurde auch von Ahmad berichtet. Nach seinem Wortlaut begründet dies die Regelung für die vergessliche Frau, da der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sie nicht weiter fragte, ob sie eine Anfängerin oder eine Vergessliche sei. Hätte sich der Sachverhalt unterschieden, hätte er weiter gefragt und nachgeforscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Vergessliche ist, ist größer, denn Hamna war eine reife Frau, so sagte auch Ahmad. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) fragte sie nicht nach ihrer Unterscheidungsfähigkeit (Tamyiz), da ihre Aussage bezüglich der Intensität des Blutes und seiner Beschaffenheit ausreichte und keine weitere Frage erforderte. Er fragte sie auch nicht, ob sie eine Gewohnheit habe, auf die sie zurückgreifen könne, da er dies aufgrund seines Wissens nicht benötigte, da es bekannt war; zudem hatte er ihre Schwester Umm Habiba dazu angewiesen. So bleibt nur die Möglichkeit, dass sie eine Vergessliche ist, und weil sie eine Menstruation hat, deren Ausmaß sie nicht kennt; daher wird sie auf die gängigen Gewohnheiten der Frauen zurückverwiesen, wie die Anfängerin. Da sie weder eine Gewohnheit noch eine Unterscheidungsgabe besitzt, gleicht sie der Anfängerin. Zu ihrem Einwand, sie habe bekannte Tage, sagen wir: Das Wissen darum ist verloren gegangen, weshalb ihr Vorhandensein wie ihr Nichtvorhandensein ist. Was seine Anweisung an Umm Habiba bezüglich des Waschens für jedes Gebet betrifft, so ist dies nur eine Empfehlung (nadb), wie auch sein Befehl an Hamna in diesem Bericht. Denn Umm Habiba hatte eine Gewohnheit, auf die er sie zurückverwies, und dies ist jene, für die Umm Salama bei ihm um ein Gutachten gebeten hatte. Zudem ist der Hadith von Umm Habiba nur von al-Zuhri überliefert, und al-Layth ibn Sa’d hat ihn bestritten, indem er sagte: Ibn Shihab erwähnte nicht, dass der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) Umm Habiba befahl, sich für jedes Gebet zu waschen, sondern dies ist etwas, das sie selbst tat.
(8) Im Original: „Er sagte“ (fa-qala). (9) Ausgeführt von Abu Dawud in: Kapitel [darüber wer sagt]: Wenn die Menstruation kommt, lässt sie das Gebet aus, aus dem Buch der rituellen Reinheit. Sunan Abi Dawud 1/67. Und al-Tirmidhi in: Kapitel über die Frau mit Zwischenblutungen, dass sie beide Gebete mit einer Waschung verbindet, aus den Kapiteln der rituellen Reinheit. Aridat al-Ahwadhi 1/201, ebenso ausgeführt von Imam Ahmad in: al-Musnad 6/439. (10) D.h.: Ibn Isma’il al-Bukhari. (11) In Sunan al-Tirmidhi findet sich der Zusatz: „sahih“ (authentisch). (12) Im Original: „li-anna“ (weil). (13) In „m“: „ka-l-adam“ (wie das Nichtvorhandensein). (14) Im Original: „amr“ (Befehl).