Die Erörterung dieses Problems erfolgt in zwei Abschnitten: Der erste befasst sich mit der Reinheit zwischen zwei Blutungen. Der zweite behandelt das Urteil über das zurückkehrende Blut danach.
Was den ersten Abschnitt betrifft: Sobald die Frau die Reinheit sieht, ist sie rein, führt die Ganzkörperwaschung (Ghusl) durch, und das Gebet sowie das Fasten werden für sie zur Pflicht, unabhängig davon, ob sie dies innerhalb der Gewohnheit oder nach deren Ablauf sieht. Unsere Gelehrten haben nicht zwischen kurzer und langer Reinheit unterschieden, basierend auf dem Wortlaut von Ibn Abbas: "Was die Reinheit angeht, so soll sie, wenn sie sie für einen Augenblick sieht, den Ghusl vollziehen." Es ist jedoch die Auffassung vertretbar, dass, wenn die Unterbrechung des Blutes kürzer als einen Tag ist, dies keine Reinheit darstellt. Dies stützt sich auf die Überlieferung, die wir bereits im Kontext des Wochenflusses (Nifas) angeführt haben, dass sie eine Reinheit von weniger als einem Tag nicht beachtet. Dies ist, so Gott will, das Korrekte; denn das Blut fließt zu einer Zeit und unterbricht sich zu einer anderen. Die Verpflichtung zum Ghusl für jemanden, der sich Stunde für Stunde reinigt, würde eine Bedrängnis (Haraj) bedeuten, welche durch Sein Wort, gepriesen sei Er, ausgeschlossen wird: {Und Er hat euch in der Religion keine Bedrängnis auferlegt}. Wenn wir zudem das Ausbleiben des Blutes für eine Stunde als Reinheit ansehen würden, ohne dass sie das darauf folgende Blut beachtet, würde dies dazu führen, dass sich bei ihr keine Menstruation festigen könnte. Daher ist die Unterbrechung des Blutes für weniger als einen Tag keine Reinheit, es sei denn, sie sieht etwas, das darauf hinweist, etwa wenn die Unterbrechung am Ende ihrer Gewohnheit liegt oder sie den "Qassa Baida" (weißen Ausfluss) sieht. Dies ist eine weiße Substanz, die der Menstruation folgt und als "Tariyya" bezeichnet wird. Dies wurde von unserem Imam überliefert, und es gibt eine weitere Überlieferung von ihm, dass der "Qassa Baida" das Baumwollstück ist, das die Frau einführt, wenn es so weiß herauskommt, wie es hineingegangen ist, ohne Veränderung daran, dann ist dies der "Qassa Baida". Dies wurde von Az-Zuhri berichtet und ebenfalls von unserem Imam überliefert. Abu Hanifa sagte: Die Reinheit zwischen zwei Blutungen ist keine Reinheit; würde sie in dieser Zeit ein Pflichtfasten vollziehen, wäre es nicht gültig, und sie wäre zum Nachholen verpflichtet. Es obliegen ihr darin weder Gebete, noch darf ihr Ehemann sie in dieser Zeit aufsuchen. Somit gelten die beiden Blutungen sowie das, was dazwischen liegt, als Menstruation. Dies ist eine der beiden Ansichten von Ash-Shafi'i; denn das Blut fließt einmal und unterbricht sich ein anderes Mal, und weil es, wenn es nicht zur Menstruation gehören würde, von ihrer Dauer abgezogen werden müsste. Wir hingegen verweisen auf das Wort Gottes, des Erhabenen: {Sie fragen dich nach der Menstruation. Sag: Sie ist ein Unreinsein (Adha)}. Er beschrieb die Menstruation als Unreinsein.
(1) Fehlt in M. (2) Fehlt in M. (3) Sure Al-Hajj, der letzte Vers. (4) In M ergänzt: "mit Damma auf dem Qaf" zwischen Anführungszeichen, was darauf hindeutet, dass es nachträglich eingefügt wurde. (5) Sure Al-Baqara 222.
الكَلَامُ في هذه المسْأَلَةِ في فَصْلَيْن: أحَدُهما، في الطُّهْرِ بينَ الدَّمَيْن. والثانِى، في حُكْمِ الدَّمِ العائِدِ بَعْدَه.
أمَّا الأوَّلُ، فإنَّ المَرْأَةَ متى رَأَتِ الطُّهْرَ فهى طَاهِرٌ تَغْتَسِلُ، وتَلْزَمُها الصَّلَاةُ والصِّيَامُ، سَوَاءٌ رَأَتْهُ في العادَةِ، أو بعدَ انْقِضَائِها، ولم يُفَرِّقْ أصْحَابُنا بينَ قليلِ الطُّهْرِ وكثيرِه؛ لِقَوْلِ ابْنِ عَبَّاسٍ: أمَّا ما رَأتِ الطُّهْرَ سَاعَةً فَلْتَغتَسِل. ويَتَوَجَّهُ أنَّ انْقِطَاعَ الدَّمِ متى نَقَصَ عن اليومِ، فليس بِطُهْرٍ، بِنَاءً على الرِّوَايَةِ التي حَكَيْنَاها في النِّفاسِ، أنَّها لا تَلْتَفِتُ إلى طُهْرِ (١) ما دونَ اليومِ. وهو الصَّحِيحُ إنْ شاءَ اللهُ؛ لأنَّ الدَّمَ يَجْرِى مَرَّةً، ويَنْقَطِعُ أُخْرَى، وفى إيجَابِ الغُسْلِ على مَنْ تَطْهُرُ سَاعَةً بعدَ سَاعَةٍ حَرَجٌ يَنْتَفِى بِقَوْلِه سبحانَه (٢): {وَمَا جَعَلَ عَلَيْكُمْ فِي الدِّينِ مِنْ حَرَجٍ} (٣). ولأنَّنا لو جَعَلْنا انْقِطاعَ الدَّمِ سَاعَةً طُهْرًا، ولا تَلْتَفِتُ إلى ما بعدَهُ مِن الدَّمِ، أفْضَى إلى أنْ لا يَسْتَقِرَّ لها حَيْضٌ، فعلى هذا لا يكونُ انْقِطَاعُ الدَّمِ أقَلَّ مِن يَومٍ طُهْرًا، إلَّا أنْ تَرَى ما يَدُلُّ عليه، مِثْلَ أنْ يكونَ انْقِطَاعُهُ فِي آخِرِ عَادَتِها، أو تَرَى القَصَّةَ البَيْضَاءَ، وهو شيءٌ يَتْبَعُ الحَيْضَ أَبْيَضُ، يُسَمَّى التَّرِيَّةَ. رُوِىَ ذلك عَنْ إمامِنا، ورُوِىَ عنه أنَّ القَصَّةَ البَيْضَاءَ هي القُطْنَةُ التي تَحْشُوهَا المَرْأَةُ، إذا خَرَجَتْ بَيْضَاء كما دَخَلَتْ لَا تَغيُّر عليها فهى القَصَّةُ البَيْضَاءُ (٤). حُكِى ذلك عن الزُّهْرِىِّ. ورُوِىَ عن إمَامِنا أيضًا، وقال أبو حنيفةَ: ليس النَّقَاءُ بينَ الدَّمَيْنِ طُهْرًا، بل لو صَامَتْ فيه فَرْضًا لم يَصِحّ، ولَزِمَها قَضَاؤُهُ، ولا يجبُ عليها فيه صَلَاةٌ، ولا يَأْتِيها زَوْجُها، فيكونُ الدَّمَانِ وما بينهما حَيْضًا. وهو أحَدُ قَوْلَى الشَّافِعِىِّ؛ لأنَّ الدَّمَ يَسِيلُ تَارَةً ويَنْقَطِعُ أُخْرَى، ولِأنَّه لو لم يكنْ مِن الحَيْضِ يُحْتَسَبْ مِنْ مُدَّتِه. ولَنا، قولُ اللهِ تعالى: {وَيَسْأَلُونَكَ عَنِ الْمَحِيضِ قُلْ هُوَ أَذًى} (٥). وَصَفَ الحَيْضَ بِكَوْنِه أَذًى،
(١) سقط من: م.(٢) سقط من: م.(٣) سورة الحج، الآية الأخيرة.(٤) في م زيادة: "بضم القاف" بين علامتى تنصيص، مما يدل على أنها مقحمة.(٥) سورة البقرة ٢٢٢.