Sobald das Unreinsein verschwunden ist, muss die Menstruation aufhören. Ibn Abbas sagte: Was das sogenannte 'Bahrani'-Blut (einen Strom, der wie das Meer kommt und geht) anbelangt, so verrichtet sie kein Gebet, und wenn sie für einen Augenblick die Reinheit sieht, so soll sie den Ghusl vollziehen. Aischa sagte: 'Eilt nicht, bis ihr den weißen Ausfluss (Qassa Baida) seht.' Und weil sie fastete, während sie rein war, obliegt ihr kein Nachholen, so als ob das Blut nicht zurückgekehrt wäre. Zu ihrer Behauptung, dass das Blut einmal fließt und einmal unterbricht, sagen wir: Ein geringfügiger Unterbruch ist bedeutungslos. Erst wenn eine erhebliche Unterbrechung vorliegt, in der Gebet und Fasten möglich sind und ein Gottesdienst vollzogen werden kann, wird dies für sie zur Pflicht, da das Hindernis für deren Gültigkeit entfallen ist.
Der zweite Abschnitt: Wenn das Blut zurückkehrt, so gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder kehrt es innerhalb der Gewohnheit (Ada) zurück oder danach. Wenn es innerhalb der Gewohnheit zurückkehrt, gibt es zwei Überlieferungen: Die erste besagt, dass es zur Menstruation gehört, da es in die Zeit der Gewohnheit fällt; dies ist vergleichbar mit dem Fall, als wäre es nie unterbrochen worden. Dies ist die Lehrmeinung von Ath-Thawri, den Anhängern der Vernunft (Ashab ar-Ra'y) und Ash-Shafi'i. Die zweite besagt, dass es keine Menstruation ist; dies entspricht dem offenkundigen Wortlaut von Al-Khiraqi, der Wahl von Ibn Abi Musa sowie der Lehrmeinung von Ata', da es nach einer tatsächlichen Reinheit zurückgekehrt ist und somit dem Fall gleicht, als wäre es nach der Gewohnheit zurückgekehrt. Gemäß dieser Überlieferung ist sein Urteil das gleiche wie das des Blutes, das nach der Gewohnheit zurückkehrt, wie wir es später darlegen werden, so Gott der Erhabene will. Von Ahmad, möge Gott ihm gnädig sein, wurde überliefert: Wenn ihre Tage zehn betragen und sie fünf aussetzte, dann die Reinheit sah, so betet sie. Wenn dann der neunte oder achte Tag eintritt und sie das Blut sieht, so betet und fastet sie und holt das Fasten nach. Dies geschieht aus Vorsicht, da hinsichtlich dieses Blutes eine Ungewissheit besteht; es ähnelt dem Blut der Wöchnerin, das während der Zeit des Wochenflusses zurückkehrt. Wenn sie es innerhalb der Gewohnheit sieht und es diese übersteigt, so gibt es zwei Fälle: Entweder überschreitet es die Höchstdauer der Menstruation oder nicht. Wenn es die Höchstdauer überschreitet, ist es keine Menstruation, da ein Teil davon nicht als Menstruation gilt; somit ist alles davon Instihada (krankhafter Blutfluss), da es damit verbunden ist. Seine Einordnung als Instihada ist näher liegend als die Einordnung als Menstruation, aufgrund seiner Trennung davon. Sollte es jedoch vor oder bei der Höchstdauer enden, so gilt für diejenigen, die sagen, dass das, was die Gewohnheit nicht überschreitet, keine Menstruation ist, erst recht, dass dies keine Menstruation sein kann. Für diejenigen, die sagen, es sei eine Menstruation, gibt es diesbezüglich nach ihrer Ansicht drei Ansätze: Erstens, dass alles davon Menstruation ist, basierend auf dem Ansatz, den wir erwähnten, dass die Überschreitung der Gewohnheit zur Menstruation gehört, solange
(6) Vorangegangen auf Seite 391. (7) Fehlt im Original. (8) In M: "al-za'id" (das Zusätzliche).
فإذا ذَهَبَ الأذَى وَجَبَ أنْ يَزُولَ الحَيْضُ. وقال ابنُ عَبَّاسٍ: أمَّا ما رَأَتِ الدَّمَ البَحْرَانِىَّ فإنَّها لا تُصَلِّى، وإذا رَأَتِ الطُّهْرَ سَاعَةً فَلْتَغْتَسِل. وقالتْ عائشةُ: لَا تَعْجَلْنَ حتى تَرَيْنَ القَصَّةَ البَيْضَاءَ (٦). ولأنَّها صَامَتْ وهى طاهِرٌ، فلم يَلْزَمْها القَضَاءُ، كما لو لم يَعُدِ الدَّمُ. فأمَّا قَوْلُهُم: إنَّ الدَّمَ يَجْرِى تَارَةً ويَنْقَطِعُ أُخْرَى. قُلْنا؛ لا عِبْرَةَ بالانْقِطَاعِ اليَسِيرِ، وإنَّما إذا وُجِدَ انْقَطَاعٌ كَبِيرٌ يُمْكِنُ فيه الصَّلَاةُ والصِّيَامُ، وتَتَأَدَّى العِبادَةُ فيه، وَجَبَتْ عليها؛ لِعَدَمِ المَانِعِ مِن وُجُوبِها.
الفَصْلُ الثَّانِى، إذا عاوَدَها الدَّمُ، فلا يَخْلُو إمَّا أنْ يُعاوِدَها في العادَةِ، أو بَعْدَها، فإنْ عاوَدَها في العادَةِ، ففيه رِوَايَتَان: إحْدَاهما، أنَّه مِنْ حَيْضِها؛ لأنَّه صادفَ زَمَنَ العادَةِ، فأَشْبَهَ ما لو لم يَنْقَطِعْ، وهذا مَذْهَبُ الثَّوْرِىِّ، وأصْحَابِ الرَّأْىِ، والشَّافِعِىِّ. والثَّانِيةُ، ليس بِحَيْضٍ، وهو ظاهِرُ كلامِ الْخِرَقِىِّ، واخْتِيَارُ ابن أبي موسى، ومذهبُ عَطَاءٍ، لأنَّه عادَ بعدَ طُهْرٍ صَحِيحٍ، فأشْبَهَ ما لو عادَ بعدَ العادَةِ. وعلى هذه الرَّوايةِ يكونُ حُكْمُه حُكْمَ ما لو عادَ بعدَ العادَةِ على ما سنذكُرُه [فِيما بعد] (٧)، إنْ شاء اللهُ تعالى. وقد رُوِىَ عن أحمدَ، رحِمَه اللهُ: إذا كانتْ أيَّامُها عشرًا، فقعدتْ خمسًا، ثم رَأَتِ الطُّهْرَ، فإنَّها تُصَلِّى، فإذا كانَ اليومُ التَّاسِعُ أو الثَّامِنُ، فرأتِ الدَّمَ، صَلَّتْ وصامتْ، وتَقْضِى الصَّوْمَ. وهذا على سَبِيلِ الاحْتِيَاطِ؛ لِوُجُودِ التَّرَدُّدِ في هذا الدَّم، فأشْبَهَ دَمَ النُّفَسَاءِ العائِدِ في مُدَّةِ النِّفاسِ. فإنْ رَأَتْه في العادَةِ، وتجاوزَ العادة، لم يَخْلُ مِن أنْ يَعْبُرَ أكثرَ الحَيْضِ أو لا يَعْبُرَ، فإنْ عَبَرَ أكثرَ الحَيْضِ، فليس بِحَيْضٍ؛ لأنَّ بَعْضَهُ ليس بِحَيْضٍ، فيكونُ كُلُّه اسْتِحَاضةً؛ لأنَّهُ مُتَّصِلٌ به، فكان أقْرَبَ إليه، فَإِلْحاقُهُ بالاسْتِحَاضَةِ أقْرَبُ مِنْ إلْحاقِه بالحَيْضِ؛ لِانْفِصَالِه عنه، وإنِ انْقَطَعَ لِأكْثَرِهِ فما دُونَ، فَمَنْ قال: إنَّ ما لم يَعْبُر العادَةَ ليس بِحَيْضٍ. فهذا أوْلَى أنْ لا يكونَ حَيْضًا، ومَنْ قال: هو حَيْضٌ. ففى هذا على قَوْلِه ثلاثةُ أوْجُهٍ: أحدُها، أنَّ جميعَه حَيْضٌ، بِنَاءً على الوَجْهِ الذي ذَكَرْنَا في أنَّ الزِّيادةَ (٨) على العادَةِ حَيْضٌ، ما لم
(٦) تقدم في صفحة ٣٩١.(٧) سقط من الأصل.(٨) في م: "الزائد".