Erhaben ist Er: {Schützt euch und eure Angehörigen vor einem Feuer} (16). Er sagte: „Lehrt sie und erzieht sie.“ (17). Abu Muhammad al-Khallal überlieferte mit seiner Überlieferungskette von Jabir, dass er sagte: Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – sagte: „Allah erbarme sich eines Mannes (18), der in seinem Haus eine Peitsche aufgehängt hat, mit der er seine Angehörigen erzieht.“ (19). Wenn sie nicht betet, so hat Ahmad gesagt: „Ich fürchte, es ist [einem Mann] (20) nicht erlaubt, mit einer Ehefrau zusammenzuleben, die nicht betet, sich nicht von der rituellen Unreinheit (Janaba) wäscht und den Koran nicht lernt.“ Ahmad sagte bezüglich eines Mannes, der seine Frau schlägt: „Es steht niemandem zu, ihn zu fragen, und auch nicht ihrem Vater: Warum hast du sie geschlagen?“ (21). Die Grundlage hierfür ist das, was al-Ash'ath von 'Umar überlieferte, dass er sagte: „O Ash'ath, bewahre etwas von mir auf, das ich vom Gesandten Allahs – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – gehört habe: ‚Frag einen Mann nicht danach, weshalb er seine Frau geschlagen hat.‘“ Überliefert von Abu Dawud (22). Und zwar deshalb, weil er sie vielleicht wegen des Beischlafs schlägt; würde er dies offenbaren, so würde er sich schämen, und würde er etwas anderes offenbaren, so würde er lügen.
Abschnitt: Wenn eine Frau den Widerstand (Nushuz) ihres Ehemannes und sein Abwenden von ihr befürchtet – sei es aufgrund seiner Abneigung ihr gegenüber wegen einer Krankheit, seines Alters oder ihrer Hässlichkeit –, so ist es kein Vergehen, wenn sie ihm einige ihrer Rechte erlässt, um ihn dadurch wohlzustimmen; gemäß dem Wort Allahs, des Erhabenen: {Wenn eine Frau von ihrem Ehemann Widerstand oder Abwenden befürchtet, so ist es für sie beide kein Vergehen, wenn sie sich gütlich einigen} (24). Al-Bukhari (25) überlieferte von 'Aisha: {Wenn eine Frau von ihrem Ehemann Widerstand oder Abwenden befürchtet, so ist es für sie beide kein Vergehen, wenn sie sich gütlich einigen} (23).
(16) Sure al-Tahrim 6. (17) Überliefert von Ibn Kathir, in: Exegese der Sure al-Tahrim. Tafsir Ibn Kathir 8/194. (18) In [A], [B], [M]: "einen Sklaven". (19) Überliefert von Ibn 'Adi, in: al-Kamil fi Du'afa' al-Rijal 4/1642. (20) In [B], [M]: "einem Mann". (21) In [B], [M]: "sie (ihre) geschlagen hast". (22) In: Kapitel über das Schlagen von Frauen, aus dem Buch der Ehe (Nikah). Sunan Abi Dawud 1/495. Ebenso überliefert von Ibn Majah, in: Kapitel über das Schlagen von Frauen, aus dem Buch der Ehe (Nikah). Sunan Ibn Majah 1/639. (23) In [B], [M]: {yusliha} (wenn sie sich einigen). Dies ist die Lesart von 'Asim, Hamza und al-Kisa'i. Was im Original steht, ist die Lesart von Ibn Kathir, Nafi', Ibn 'Amir und Abu 'Amr. Siehe: al-Sab'a fi al-Qira'at, von Ibn Mujahid, 238. Dies stimmt mit der Überlieferung von al-Bukhari überein. (24) Sure al-Nisa' 128. (25) In: Kapitel über „Wenn sie von ihrem Ehemann Widerstand oder Abwenden befürchtet“, aus dem Buch der Ehe (Nikah). Sahih al-Bukhari 7/42.
تعالى: {قُوا أَنْفُسَكُمْ وَأَهْلِيكُمْ نَارًا} (١٦). قال: عَلِّمُوهُمْ أَدِّبُوهُم (١٧). ورَوى أبو محمدٍ الخلَّالُ، بإسْنادِه عن جابرٍ، قال: قال رسولُ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "رَحِمَ اللَّهُ امْرَءًا (١٨) عَلَّقَ فى بَيْتِهِ سَوْطًا يُؤَدِّبُ أَهْلَهُ" (١٩). فإن لم تُصَلِّ، فقد قال أحمدُ: أخْشَى أَنْ لا يَحِلَّ [للرجلِ أَنْ] (٢٠) يُقيمَ مع امرأةٍ لا تُصَلِّى، ولا تَغتسلُ من جَنايةٍ، ولا تَتعلَّمُ القرآنَ. قال أحمدُ، فى الرَّجُلِ يضْرِبُ امرأتَه: لا ينْبَغِى لأحدٍ أن يسألَه ولا أبوها، لم ضرَبها؟ (٢١). والأصلُ فى هذا ما رَوى الأَشْعَثُ، عن عمرَ، أنَّه قال: يا أشْعَثُ، احْفَظْ عنى شيئًا سمعتُه مِن رسولِ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "لَا تَسْأَلَنَّ رَجُلًا فِيمَا ضَرَبَ امْرَأَتَهُ". رَواه أبو داودَ (٢٢). ولأنَّه قد يضْربُها لأجْلِ الفِراشِ، فإنْ أخْبرَ بذلك اسْتَحْيَى، وإن أخبرَ بغيرِه كَذَبَ.
فصل: وإذا خافتِ المرأةُ نُشُوزَ زوجِها وإعْراضَه عنها، لرَغْبتِه عنها، إمَّا لمَرَضٍ بها، أو كِبَرٍ، أو دَمَامَةٍ، فلا بأسَ أن تضَعَ عنه بعضَ حقوقِها تسْترْضِيه بذلك؛ لقولِ اللَّهِ تعالى: {وَإِنِ امْرَأَةٌ خَافَتْ مِنْ بَعْلِهَا نُشُوزًا أَوْ إِعْرَاضًا فَلَا جُنَاحَ عَلَيْهِمَا أَنْ يُصْلِحَا (٢٣) بَيْنَهُمَا صُلْحًا} (٢٤). روَى البُخارِىُّ (٢٥)، عن عائشةَ: {وَإِنِ امْرَأَةٌ خَافَتْ مِنْ بَعْلِهَا نُشُوزًا أَوْ إِعْرَاضًا فَلَا جُنَاحَ عَلَيْهِمَا أَنْ يُصْلِحَا} (٢٣)
(١٦) سورة التحريم ٦.(١٧) أخرجه ابن كثير، فى: تفسير سورة التحريم. تفسير ابن كثير ٨/ ١٩٤.(١٨) فى أ، ب، م: "عبدا".(١٩) أخرجه ابن عدى، فى: الكامل فى ضعفاء الرجال ٤/ ١٦٤٢.(٢٠) فى ب، م: "لرجل".(٢١) فى ب، م: "ضربتها".(٢٢) فى: باب فى ضرب النساء، من كتاب النكاح. سنن أبى داود ١/ ٤٩٥.كما أخرجه ابن ماجه، فى: باب ضرب النساء، من كتاب النكاح. سنن ابن ماجه ١/ ٦٣٩.(٢٣) فى ب، م: {يُصْلِحَا}. وهى قراءة عاصم وحمزة والكسائى. وما فى الأصل قراءة ابن كثير ونافع وابن عامر وأبى عمرو. انظر: السبعة فى القراءات، لابن مجاهد ٢٣٨. وهى موافقة لرواية البخارى.(٢٤) سورة النساء ١٢٨.(٢٥) فى: باب وإن خافت من بعلها نشوزا أو إعراضا، من كتاب النكاح. صحيح البخارى ٧/ ٤٢.