Die Mehrheit der Überlieferungen von Abu Abd Allah besagt, dass er es ablehnt, Rechtsgutachten zu diesen Umschreibungen (Kinayat) zu erteilen, wobei er dazu neigt, dass sie als dreifache Scheidung gelten. Ibn Abi Musa überlieferte in "al-Irshad" zwei Überlieferungen von ihm; eine davon besagt, dass sie als drei gelten. Die zweite besagt, dass auf die Absicht (Niyya) zurückgegriffen wird. Abu al-Khattab wählte diese aus. Dies ist die Lehrmeinung von al-Shafi'i; er sagte: "Es wird auf das zurückgegriffen, was er beabsichtigte, und wenn er nichts beabsichtigte, tritt eine Scheidung ein." Ähnlich äußerte sich al-Nakha'i, außer dass er sagte: "Es tritt eine unwiderrufliche (ba'ina) Scheidung ein", weil sein Ausdruck die endgültige Trennung erfordert, nicht aber eine bestimmte Anzahl. Hanbal überlieferte von Ahmad etwas, das darauf hindeutet; er sagte nämlich: "Er erhöht ihr Brautgabe, wenn er beabsichtigt, sie zurückzunehmen." Wäre sie dreifach geschieden, wäre ihm ihre Rücknahme nicht gestattet, und wäre sie nicht unwiderruflich geschieden, hätte er die Brautgabe nicht erhöhen müssen. Al-Shafi'i argumentierte mit dem, was Abu Dawud mit seinem Isnad überlieferte, dass Rukana ibn Abd Yazid seine Frau Suhayma al-batta (endgültig) verstoßen hatte. Er informierte den Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – darüber und sagte: "Bei Gott, ich beabsichtigte nur eine." Der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte: "Schwörst du bei Gott, dass du nur eine beabsichtigt hast?" Rukana antwortete: "Bei Gott, ich beabsichtigte nur eine." Da gab der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sie ihm zurück. Er stieß sie ein zweites Mal zur Zeit Umars und ein drittes Mal zur Zeit Uthmans aus. Ali ibn Muhammad al-Tanafisi sagte: "Wie erhaben ist dieser Hadith." Und weil der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – zur Tochter al-Juns sagte: "Schließ dich deiner Familie an", und der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – nicht drei Mal verstieß, während er seine Gemeinschaft davon abgehalten hatte. Und weil die Umschreibungen mit der Absicht wie die expliziten Worte (Sarih) sind, tritt bei ihnen ohne Spezifizierung nicht mehr als eine Scheidung ein, wie bei seinem Ausdruck: "Du bist geschieden." Al-Thawri und die Anhänger der Lehrmeinung (Ashab al-Ra'y) sagten: Wenn er drei beabsichtigt, sind es drei, und wenn er zwei oder eine beabsichtigt, tritt eine ein, wobei zwei nicht eintreten können; denn die Umschreibung erfordert die Trennung (Baynuna) und nicht die Anzahl. Die Trennung gibt es in zwei Formen: klein und groß. Die kleine erfolgt durch eine, die große durch drei. Würden wir zwei eintreten lassen, wäre die Anzahl die Notwendigkeit, doch der Ausdruck erfordert diese nicht. Rabia sagte...
(2) In A, B, M: "nawa". (3) In: Kapitel über al-batta, aus dem Buch der Scheidung. Sunan Abi Dawud 1/511. Ebenso herausgegeben von al-Tirmidhi, in: Kapitel darüber, was über einen Mann gesagt wurde, der seine Frau al-batta verstößt, aus dem Buch der Scheidung. Aridat al-Ahwadhi 5/131, 132. Und Ibn Maja, in: Kapitel über die Scheidung durch al-batta, aus dem Buch der Scheidung. Sunan Ibn Maja 1/661. (4) Herausgegeben von al-Bukhari, in: Kapitel über jemanden, der verstößt und ob der Mann seiner Frau gegenübertritt bei der Scheidung, aus dem Buch der Scheidung. Sahih al-Bukhari 7/53. Und al-Nasa'i, in: Kapitel über das Entgegentreten des Mannes gegenüber der Frau bei der Scheidung, aus dem Buch der Scheidung. al-Mujtaba 6/122. Und Ibn Maja, in: Kapitel darüber, was durch welche Rede bei der Scheidung eintritt, aus dem Buch der Scheidung. Sunan Ibn Maja 1/661. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 5/339. (5) Fehlt in: B, M.
أكثرُ الرِّواياتِ عن أبى عبدِ اللَّهِ، كَراهيةُ الفُتْيا فى هذه الكناياتِ، مع مَيْلِه إلى أنَّها ثلاثٌ، وحَكَى ابنُ أبى موسى، فى "الإِرْشادِ" عنه روايتيْنِ؛ إحْداهما، أنَّها ثلاثٌ. والثَّانيةُ، يُرْجَعُ إلى ما نَواه. اختارَها أبو الخَطَّابِ. وهو مذهبُ الشَّافعىِّ، قال: يُرْجَعُ إلى ما نَوَاهُ (٢)، فإن لم يَنْوِ شيئًا وقَعتْ واحدةٌ. ونحوُه قولُ النَّخَعِىِّ، إلَّا أنَّه قال: يَقَعُ طلقةٌ بائنةٌ؛ لأنَّ لفظَه يَقْتَضِى البَيْنُونةَ، ولا يَقْتضِى عَدَدًا. ورَوَى حَنْبَلٌ، عن أحمدَ، ما يَدلُّ على هذا؛ فإنَّه قال: يَزِيدُها فى مهرِها إن أرادَ رَجْعتَها. ولو وقَعَ ثلاثًا لم يُبَحْ له رَجْعتُها، ولو لم تَبِنْ لم يَحْتَجْ إلى زيادهٍ فى مَهْرِها. واحتجَّ الشّافعىُّ بما رَوَى أبو داودَ (٣) بإسنادِه، أنَّ رُكَانَةَ بنَ عبدِ يَزِيدَ طلَّقَ امرأتَه سُهَيْمَةَ الْبتَّةَ، فأخْبَرَ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- بذلك، وقال: واللَّه ما أردتُ إلَّا واحدةً. فقال رسولُ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "آللَّه ما أَرَدْتَ إِلَّا وَاحِدَةً؟ " فقال رُكانةُ: آللَّهِ ما أردتُ إلَّا واحدةً. فردَّها إليه رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-، فطلَّقَها الثّانيةَ فى زمنِ عمرَ، والثَّالثةَ فى زمنِ عثمانَ. قال علىُّ بنُ محمدٍ الطَّنَافِسِىُّ: ما أشْرفَ هذا الحديثَ. ولأنّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- قال لابنةِ الْجَوْنِ: "الْحَقِى بِأَهْلِكِ" (٤). ولم يَكُنِ النَّبىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- ليُطَلِّقَ ثلاثًا وقد نَهَى أُمَّتَه (٥) عن ذلك، ولأنَّ الكناياتِ مع النِّيَّةِ كالصَّريحِ، فلم يَقَعْ به عندَ الإِطْلاقِ أكثرُ مِن واحدةٍ، كقوله: أنتِ طالقٌ. وقال الثَّورِىُّ، وأصحابُ الرَّأْىِ: إن نَوَى ثلاثًا فثلاثٌ، وإن نَوَى اثنتَيْنِ أو واحدةً وقَعت واحدةٌ، ولا يَقعُ اثنتان؛ لأنَّ الكنايةَ تَقْتضِى البَيْنُونةَ دونَ العَدَدِ، والبَيْنُونةُ بَيْنُونَتانِ صُغْرَى وكُبْرَى، فالصُّغْرَى بالواحدةِ، والكُبْرَى بالثَّلاثِ، ولو أوْقَعْنا اثنَتيْنِ كان مُوجِبُه العَدَدَ، وهى لا تَقْتضِيه. وقال رَبيعةُ،
(٢) فى أ، ب، م: "نوى".(٣) فى: باب فى البتة، من كتاب الطلاق. سنن أبى داود ١/ ٥١١.كما أخرجه الترمذى، فى: باب ما جاء فى الرجل يطلق امرأته البتة، من كتاب الطلاق. عارضة الأحوذى ٥/ ١٣١، ١٣٢. وابن ماجه، فى: باب طلاق البتة، من كتاب الطلاق. سنن ابن ماجه ١/ ٦٦١.(٤) أخرجه البخارى، فى: باب من طلق وهل يواجه الرجل امرأته بالطلاق، من كتاب الطلاق. صحيح البخارى ٧/ ٥٣. والنسائى، فى: باب مواجهة الرجل المرأة بالطلاق، من كتاب الطلاق. المجتبى ٦/ ١٢٢. وابن ماجه، فى: ياب ما يقع به الطلاق من الكلام، من كتاب الطلاق. سنن ابن ماجه ١/ ٦٦١. والإمام أحمد، فى: المسند ٥/ ٣٣٩.(٥) سقط من: ب، م.