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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 10 · Seite 3871267 – Rechtsfrage: Er sagte: (Und wenn er ihr die Wahl lässt, und sie sich in diesem Moment für die Trennung von ihm entscheidet, [ist es gültig]; andernfalls hat sie kein weiteres Wahlrecht.)

Übersetzung · DE

Wenn der Bevollmächtigte abwesend ist, ist es für den Ehemann verpönt (makruh), den Beischlaf zu vollziehen, aus Sorge, der Bevollmächtigte könne die Scheidung bereits vollzogen haben; Ahmad hat dies aus demselben Grund ebenfalls untersagt. Al-Qadi interpretierte auch dies als eine Empfehlung (istihbab), da der Grundsatz der Fortbestand der Ehe ist und man daher bei der Angelegenheit vom Gewissen ausgeht. Ahmads Aussage: „Ein Widerruf besteht darin, dass er bezeugt, dass er das, was er ihm übertragen hatte, widerrufen hat“, bedeutet, dass seine Aussage, er habe widerrufen, nicht ohne Beweis akzeptiert wird. Wenn die Frau ihm jedoch bestätigt, dass er widerrufen hat, so wird dies akzeptiert, auch wenn er keinen Beweis hat.

1267 – Frage: Er sagte: (Und wenn er ihr die Wahl lässt, und sie entscheidet sich für die Trennung von dem Zeitpunkt an, an dem dies geschah, so gilt dies; ansonsten hat sie keine Wahlmöglichkeit).

Die Mehrheit der Gelehrten vertritt die Auffassung, dass die Wahlmöglichkeit (takhjir) sofort (auf der Stelle) ausgeübt werden muss. Wenn sie in ihrem Moment wählt, gilt es; ansonsten hat sie danach keine Wahlmöglichkeit mehr. Dies wurde von Umar, Uthman, Ibn Mas’ud und Jabir, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, überliefert. Dies vertraten auch Ata, Jabir ibn Zaid, Mujahid, al-Sha’bi, al-Nakha’i, Malik, al-Thawri, al-Awza’i, al-Shafi’i sowie die Anhänger der Lehrmeinung (Ashab al-Ra'y). Al-Zuhri, Qatada, Abu Ubaid, Ibn al-Mundhir und Malik (in einer seiner zwei Überlieferungen) sagten: Es ist auf die Dauer ausgelegt, und sie hat die Wahl während der Sitzung und danach, solange er den Widerruf nicht vollzogen oder den Beischlaf nicht vollzogen hat. Ibn al-Mundhir argumentierte mit dem Ausspruch des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, an A'isha, als er ihr die Wahl ließ: „Ich werde dir eine Sache erwähnen, also schadet es dir nicht, dich nicht zu beeilen, bis du deine Eltern um Rat gefragt hast.“ Dies verhindert...

Anmerkungen

(8) Weggefallen in: Original, A. (9) In B, M mit dem Zusatz: „darüber“. (1) In A: „seinen beiden Überlieferungen“. (2) Weggefallen in: A, B, M. (3) Überliefert von al-Bukhari in: Kapitel über den hohen Raum und die überdachte Kammer..., aus dem Buch der Ungerechtigkeiten, und in: Kapitel über seinen Ausspruch: {Wenn ihr Allah und Seinen Gesandten wollt...}, aus dem Buch der Exegese. Sahih al-Bukhari 3/176, 177, 6/147. Und Muslim, in: Kapitel über die Darlegung, dass die Wahlmöglichkeit für seine Ehefrau keine Scheidung darstellt, es sei denn mit der Absicht, aus dem Buch der Scheidung. Sahih Muslim 2/1103, 1105. Und al-Tirmidhi, in: Kapitel über das, was bezüglich der Wahlmöglichkeit überliefert wurde, aus dem Buch der Scheidung, und in: Kapitel über das, was aus der Sure al-Tahrim stammt, aus den Kapiteln der Exegese. Aridat al-Ahwadhi 5/138, 12/215, 216. Und al-Nasa'i, in: Kapitel über das, was Allah, der Mächtige und Erhabene, Seinem Gesandten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zur Pflicht gemacht hat..., aus dem Buch der Ehe, und in: Kapitel über die Zeitbestimmung bei der Wahlmöglichkeit, aus dem Buch der Scheidung. al-Mujtaba 6/45, 46, 130. Und Ibn Majah, in: Kapitel über den Mann, der seiner Frau die Wahl lässt, aus dem Buch der Scheidung. Sunan Ibn Majah 1/662. Und al-Darimi, in: =

Arabisch (Quelle)

الوكيلُ، كُرِهَ للزَّوجِ الوَطْءُ، مَخافةَ أن يكونَ الوكيلُ طلَّقَ، ومَنَعَ منه أحمدُ أيضًا؛ لهذه العلَّةِ. وحملَه القاضى أيضًا على الاسْتِحْبابِ؛ لأنَّ الأصلَ بَقاءُ النِّكاحِ، فحُمِلَ الأمرُ فيه على اليَقينِ. وقولُ أحمدَ: رُجوعُه أن يُشْهِدَ على (٨) أنَّه قد رجَعَ فيما جَعَلَ إليه. مَعْناه أنَّه لا يُقبَلُ قولُه إنَّه قد رجعَ (٩)، إِلّا بِبَيِّنَةٍ. ولو صدَّقَته المرأةُ فى أنَّه قد رَجَعَ، قُبِلَ، وإن لم تَكُنْ له بَيِّنَةٌ.

١٢٦٧ - مسألة؛ قال: (وَلَوْ خَيَّرَهَا، فَاخْتَارَتْ فُرْقَتَهُ مِنْ وَقْتِهَا، وَإِلَّا فَلَا خِيَارَ لَهَا)

أكثرُ أهلِ العلمِ على أَنَّ التَّخْييرَ على الفَوْرِ، إن اختارَتْ فى وَقْتِها، وإِلَّا فلا خِيَارَ لها بعدَه. رُوِىَ ذلك عن عمرَ، وعثمانَ، وابنِ مسعودٍ، وجابرٍ، رَضِىَ اللَّهُ عنهم. وبه قال عَطاءٌ، وجابرُ بنُ زيدٍ، ومُجاهِدٌ، والشَّعْبِىُّ، والنَّخَعِىُّ، ومالكٌ، والثَّوْرِىُّ، والأوْزاعِىُّ، والشَّافعىُّ، وأصحابُ الرَّأْىِ. وقال الزُّهْرِىُّ، وقَتادةُ، وأبو عُبَيْد، وابنُ المنذرِ، ومالكٌ فى إحدى الرِّوايتينِ (١) عنه (٢): هو على التَّراخِى، ولها الاختِيارُ فى المجلسِ وبعدَه، ما لم يَفْسَخْ أو يَطَأْ. واحتجَّ ابنُ المنْذرِ بقَوْلِ رسولِ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- لعائشةَ لَمَّا خيَّرَهَا: "إِنِّى ذَاكِرٌ لَكِ أَمْرًا، فَلَا عَلَيْكِ أَنْ لَا تَعْجَلِى حَتَّى تَسْتَأْمِرِى أَبَوَيْكِ" (٣). وهذا يَمْنَعُ

Anmerkungen

(٨) سقط من: الأصل، أ.(٩) فى ب، م زيادة: "إليه".(١) فى أ: "روايتيه".(٢) سقط من: أ، ب، م.(٣) أخرجه البخارى، فى: باب الغرفة والعلية المشرفة. . .، من كتاب المظالم، وفى: باب قوله: {وَإِنْ كُنْتُنَّ تُرِدْنَ اللَّهَ وَرَسُولَهُ. . .}، من كتاب التفسير. صحيح البخارى ٣/ ١٧٦، ١٧٧، ٦/ ١٤٧. ومسلم، فى: باب بيان أن تخيى امرأته لا يكون طلاقا إلَّا بالنية، من كتاب الطلاق. صحيح مسلم ٢/ ١١٠٣، ١١٠٥. والترمذى، فى: باب ما جاء فى الخيار، من كتاب الطلاق، وفى: باب ومن سورة التحريم، من أبواب التفسير. عارضة الأحوذى ٥/ ١٣٨، ١٢/ ٢١٥، ٢١٦. والنسائى، فى: باب ما افترض اللَّه عز وجل على رسوله -صلى اللَّه عليه وسلم-. . .، من كتاب النكاح، وفى: باب التوقيت فى الخيار، من كتاب الطلاق. المجتبى ٦/ ٤٥، ٤٦، ١٣٠. وابن ماجه، فى: باب الرجل يخير امرأته، من كتاب الطلاق. سنن ابن ماجه ١/ ٦٦٢. والدارمى، فى: =

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