davon die Schädigung (Jinaya) befürchtet wird, daher ist er wie ein physisches Hindernis geworden.
Der zweite Abschnitt: Über die Anzahl der Mängel, die eine Auflösung der Ehe erlauben. Diese sind laut al-Khiraqi acht: Drei, bei denen beide Ehepartner gemeinsam betroffen sind, nämlich: Geistesstörung (Junun), Lepra (Judham) und Leberflecken (Baras). Zwei, die den Mann betreffen: Kastration (Jabb) und Impotenz ('Unna). Und drei, die die Frau betreffen: Rissbildung (Fatq), vaginale Anomalie (Qarn) und eine Wucherung (Afal). Al-Qadi sagte: Es sind sieben. Er fasste Qarn und Afal als eine Sache zusammen, bei der es sich auch um den Verschluss der Vagina (Rataq) handelt, was ein Fleischgewebe ist, das in der Vagina wächst. Dies wurde von den Sprachgelehrten erzählt, Ähnliches wurde auch von Abu Bakr überliefert und die Gefährten von al-Shafi'i erwähnten dies ebenfalls. Al-Shafi'i sagte: Qarn ist ein Knochen in der Vagina, der den Geschlechtsverkehr verhindert. Andere sagten: Es gibt keinen Knochen in der Vagina, es ist lediglich ein Fleischgewebe, das darin wächst. Von Abu Hafs wurde überliefert, dass Afal wie ein Schaum in der Vagina sei, der die Lust beim Geschlechtsverkehr verhindert. Demnach wäre es ein wachsender Mangel. Abu al-Khattab sagte: Rataq bedeutet, dass die Vagina verstopft ist, d.h. [dass sie] zusammengeklebt ist, sodass das Glied nicht eindringen kann. Qarn und Afal sind Fleischgewebe, das in der Vagina wächst und sie verstopft, daher sind sie im Sinne des Rataq, außer dass sie eine andere Art darstellen. Was das Fatq betrifft, so ist es der Riss zwischen dem Harnleiter und dem Samenleiter. Es wurde auch gesagt: Zwischen dem vorderen und dem hinteren Ausgang. Die Gefährten von al-Shafi'i erwähnten sie als sieben, wobei sie das Fatq wegließen, und einige von ihnen zählten sechs, indem sie Qarn und Afal als eins betrachteten. Die Auflösung der Ehe ist auf diese Mängel beschränkt, weil sie den durch die Ehe angestrebten Genuss verhindern. Denn Lepra und Leberflecken rufen eine innere Abneigung hervor, die den Verkehr verhindert, und man fürchtet deren Übertragung auf sich selbst und die Nachkommen, daher verhindern sie den Genuss. Die Geistesstörung löst Abneigung aus und man fürchtet deren Schaden. Kastration und Rataq machen den Geschlechtsverkehr unmöglich, und das Fatq verhindert die Lust am Geschlechtsverkehr und dessen Nutzen, ebenso das Afal, nach der Aussage dessen, der es als Schaum interpretierte.
(7) Im Original und in A: „ma“. (8) Im Original: „dhakara-hu“. (9) In A und M: „bi-l-mar'a“. (10) Im Original: „wa-dhakara nahwa-hu“. (11) Fehlt im Original und in B.