Die Gottesfurcht und die Scham halten mich zurück, Und ich ehre meinen Gatten davor, dass seine Reittiere (d.h. seine Würde) angetastet werden.
Da fragte ʿUmar die Frauen: "Wie lange kann eine Frau die Abwesenheit ihres Ehemannes ertragen?" Sie antworteten: "Zwei Monate, im dritten lässt die Geduld nach, und im vierten schwindet sie ganz." Daraufhin schrieb er an die Befehlshaber der Heere, dass sie keinen Mann länger als vier Monate von seiner Ehefrau fernhalten sollen.
Abschnitt: Wenn er das Īlāʾ an eine unmögliche Bedingung knüpft, wie etwa seinen Schwur: "Bei Allah, ich werde dich nicht berühren, bis du zum Himmel aufsteigst, oder den Stein in Gold verwandelst, oder der Rabe grau wird", dann ist er ein Mūlī. Denn der Sinn dessen ist das Unterlassen des Beischlafs; das, von dem das Eintreten als unmöglich beabsichtigt wird, knüpft man an unmögliche Dinge. Allah der Erhabene sagte über die Ungläubigen: "{...und sie werden nicht in das Paradies eingehen, bis das Kamel durch das Nadelöhr geht.}" Das bedeutet, dass sie niemals in das Paradies eingehen werden. Jemand sagte diesbezüglich: Wenn der Rabe grau wird, komme ich zu meiner Familie, Und das Pech wird wie frische Milch.
Wenn er sagt: "Bei Allah, ich werde dich nicht berühren, bis du schwanger wirst", so ist er ein Mūlī. Denn eine Schwangerschaft ohne Beischlaf ist gewohnheitsmäßig unmöglich; dies ist also wie das Aufsteigen zum Himmel. Der Qāḍī, Abū al-Ḫaṭṭāb und die Anhänger von al-Shāfiʿī sagten: Er ist kein Mūlī, es sei denn, sie ist noch ein Kind, bei dem man mit hoher Wahrscheinlichkeit annimmt, dass sie innerhalb von vier Monaten nicht schwanger wird, oder sie ist bereits in den Wechseljahren. Wenn sie jedoch zu denen gehört, die ihre Periode haben (dhawāt al-aqrāʾ), so ist er kein Mūlī, da eine Schwangerschaft bei ihr möglich ist. Der Qāḍī sagte: Wenn das Mädchen neun Jahre alt ist, ist er kein Mūlī, da eine Schwangerschaft möglich ist. Unsere Argumentation ist, dass eine Schwangerschaft ohne Beischlaf gewohnheitsmäßig unmöglich ist, daher ist das Knüpfen des Eides daran ein Īlāʾ, genau wie beim Aufsteigen zum Himmel. Ein Beweis für diese Unmöglichkeit ist das Wort von Maria: "{Wie kann ich einen Jungen haben, wo mich doch kein Mann berührt hat und ich auch keine Hure bin?}" Und ihre Worte: "{O Schwester Hārūns, dein Vater war kein schlechter Mann, und deine Mutter war keine Hure.}" Wäre es nicht unmöglich gewesen, hätten sie ihr aufgrund des Vorhandenseins des Kindes keinen Ehebruch unterstellt. Ebenso ist das Wort von ʿUmar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) zu nennen: "Die Steinigung ist ein Recht gegen denjenigen, der Unzucht beging, obwohl er verheiratet war (muḥṣan), wenn der Beweis gegen ihn erbracht wurde, oder eine Schwangerschaft vorliegt, oder ein Geständnis." Zudem entspricht es der Gewohnheit, dass eine Schwangerschaft nicht ohne Beischlaf eintritt. Wenn sie sagen: "Es ist möglich, dass sie durch den Beischlaf eines anderen oder durch die Einführung seines Samens schwanger wird", so antworten wir: Ersteres ist nicht stichhaltig; denn hätte er dies ausdrücklich so formuliert und gesagt: "Ich werde dich nicht berühren, bis du von einem anderen schwanger wirst", oder "Solange du in meiner Ehe bist", oder "Bis du Unzucht begehst", so wäre er ein Mūlī. Wäre ihr Argument zutreffend, wäre er kein Mūlī. Was das Zweite betrifft, so gehört es zu den gewohnheitsmäßig unmöglichen Dingen; sollte es dennoch vorkommen, wäre es eines der Wunder (ḫawāriq al-ʿādāt), wie durch die Beweise, die wir angeführt haben, belegt wird. Die Mediziner sagten bereits: Wenn Samen abkühlt, kann daraus kein Kind entstehen. Ihre Aussage wird durch die Beweise gestärkt, von denen wir einige erwähnten, sowie durch den Lauf der Gewohnheit, der ihrem Gesagten entspricht. Wenn bereits das Knüpfen des Eides an seinen, ihren oder den Tod eines Dritten ein Īlāʾ darstellt, dann ist das Knüpfen an ihre Schwangerschaft ohne Beischlaf dies erst recht. Wenn er jedoch sagt: "Mit meinem Wort 'bis du schwanger wirst', meinte ich den Kausalzusammenhang (sababiyya) und nicht die zeitliche Grenze (ghāya); der Sinn ist: Ich werde dich nicht berühren, damit du schwanger wirst", so wird dies von ihm akzeptiert und er ist kein Mūlī; denn er ist kein Schwörender auf das Unterlassen des Beischlafs, sondern er schwört auf die Absicht, die Schwangerschaft dadurch zu unterlassen. Denn das Partikel 'ḥattā' wird auch im Sinne einer Kausalität verwendet.
Abschnitt: Wenn er es an eine nicht unmögliche Bedingung knüpft, so unterteilt sich dies in fünf Arten; eine davon ist, was...
(25) Sūrat al-Aʿrāf, 40. (26) Bereits zuvor erwähnt in: 10/475. (27) Fehlt im Original. (28) Sūrat Maryam, 20.
مَخافَةُ رَبِّى والحَياءُ يَكُفُّنِى ... وأُكْرِمُ بَعْلى أَنْ تُنالَ مَراكِبُهْ
فسألَ عمرُ نِساءً: كم تَصْبِرُ المَرْأَةُ عن الزَّوْجِ؟ فَقُلْنَ: شَهْرَيْنِ، وفى الثَّالثِ يَقِلُّ الصَّبْرُ، وفى الرَّابِع ينْفَدُ الصَّبْرُ. فكتَبَ إلى أُمَراءِ الأجْنادِ، أَنْ لا تَحْبِسُوا رَجُلًا عن امْرَأَتِه أَكْثَرَ مِنْ أرْبَعَةِ أَشْهُرٍ.
فصل: وإذا عَلَّقَ الإِيلاءَ بِشَرْطٍ مُسْتَحيلٍ، كقولِه: واللَّهِ لا وَطِئْتُكِ حَتَّى تَصْعَدِى السَّماءَ، أو تَقْلِبى الحَجَرَ ذَهَبًا، أو يَشِيبَ الغُرابُ. فهو مُولٍ؛ لأنَّ معنى ذلك تَرْكُ وَطْئِها؛ فإنَّ ما يُرادُ إِحالَةُ وُجُودِه يُعَلَّقُ على المُسْتَحِيلاتِ. قال اللَّهُ تعالى فى الكُفَّارِ: {وَلَا يَدْخُلُونَ الْجَنَّةَ حَتَّى يَلِجَ الْجَمَلُ فِى سَمِّ الْخِيَاطِ} (٢٥). ومَعْناه لا يَدْخُلُونَ الجَنَّةَ أبَدًا. وقال بعضهم (٢٦):
إذا شابَ الغُرابُ أتَيْتُ أَهْلى ... وصارَ القارُ كاللَّبَنِ الحَلِيبِ
وإِنْ قال: واللَّهِ لا وَطِئْتُكِ حتى تَحْبَلِى. فهو مُولٍ؛ لِأَنَّ حَبَلَها بغيرِ وَطْءٍ مُسْتَحِيلٌ عادَةً، فهو كصُعُودِ السَّماءِ. وقال القاضى، وأبو الخَطَّابِ، وأصْحابُ الشَّافِعِىِّ: ليس بِمُولٍ إِلَّا أَنْ تكونَ صَغِيرَةً يَغْلُبُ على الظَّنِّ أنَّها لا تَحْمِلُ فى أرْبَعَةِ أَشْهُرٍ، أو آيِسَةً، فأمَّا إنْ كانتْ مِنْ ذواتِ الأقْراءِ، فلا يكونُ مُولِيًا؛ لأنَّه يُمْكِنُ حَمْلُها. قال القاضى: وإذا كانَتِ الصَّغِيرَةُ بِنْتَ تِسْعِ سِنِينَ (٢٧)، لم يكنْ مُولِيًا؛ لأنَّ حَمْلَها مُمْكِنٌ. ولَنا، أَنَّ الحَمْلَ بِدُونِ الوَطْءِ مُسْتَحِيلٌ عادَةً، فكانَ تَعْلِيقُ اليَمِينِ عليه إِيلاءً، كصُعُودِ السَّماءِ. ودليلُ اسْتِحالَتِه قَوْلُ مَرْيَمَ: {أَنَّى يَكُونُ لِى غُلَامٌ وَلَمْ يَمْسَسْنِى بَشَرٌ وَلَمْ أَكُ بَغِيًّا} (٢٨). وقولُهم: {يَاأُخْتَ هَارُونَ مَا كَانَ أَبُوكِ امْرَأَ سَوْءٍ وَمَا كَانَتْ أُمُّكِ
(٢٥) سورة الأعراف ٤٠.(٢٦) تقدم فى: ١٠/ ٤٧٥.(٢٧) سقط من: الأصل.(٢٨) سورة مريم ٢٠.