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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 11 · Seite 112

Übersetzung · DE

Das Ganze ist, dass wenn eine Frau zu ihrem Ehemann sagt: „Du bist für mich wie der Rücken meines Vaters“ [oder sie sagt: „Wenn ich den und den heirate, dann ist er für mich wie der Rücken meines Vaters“], so ist dies kein Zihar. Der Qadi sagte: Es ist in einer einzigen Überlieferung kein Zihar. Dies ist die Meinung der Mehrheit der Gelehrten, unter ihnen Malik, ash-Shafi'i, Ishaq, Abu Thawr und die Anhänger der Lehrmeinung (Ashab ar-Ra'y). Az-Zuhri und al-Awza'i sagten: Es ist ein Zihar. Dies wurde auch von al-Hasan und an-Nakha'i überliefert, außer dass an-Nakha'i sagte: Wenn sie das sagt, nachdem sie verheiratet ist, dann ist es nichts. Möglicherweise argumentieren sie damit, dass sie einer der beiden Ehepartner ist, der den Zihar gegenüber dem anderen vollzogen hat, also wäre sie eine Zihar-Vollzieherin wie der Mann. Wir jedoch verweisen auf das Wort Gottes, des Erhabenen: „Diejenigen, die von ihren Frauen den Zihar vollziehen...“. Er hat sie damit speziell gemeint. Zudem ist es eine Aussage, die ein Verbot bezüglich der Ehefrau zur Folge hat, welches der Ehemann aufheben kann, womit es auf den Mann beschränkt ist, wie bei der Scheidung (Talaq). Außerdem ist die Erlaubnis der Frau ein Recht des Mannes, daher kann die Frau sie nicht aufheben, wie bei allen anderen Rechten, die ihm zustehen. Wenn dies feststeht, so gibt es unterschiedliche Überlieferungen von Ahmad bezüglich der Sühneleistung. Eine Gruppe überlieferte von ihm, dass ihr die Sühneleistung für den Zihar obliegt. Dies wegen dessen, was al-Athram mit seiner Überlieferungskette von Ibrahim berichtete, dass 'A'ischa bint Talha sagte: „Wenn ich Mus'ab ibn az-Zubayr heirate, so ist er für mich wie der Rücken meines Vaters.“ Sie fragte daraufhin die Gelehrten von Medina, und sie vertraten die Ansicht, dass sie die Sühneleistung erbringen müsse. 'Ali ibn Mushir überlieferte von asch-Shaibani, er sagte: „Ich saß in der Moschee, ich und 'Abd Allah ibn Mughaffal al-Muzani, da kam ein Mann und setzte sich zu uns. Ich fragte ihn: Wer bist du? Er sagte: Ich bin ein freigelassener Sklave von 'A'ischa bint Talha, die mich aufgrund ihres Zihars freigelassen hat. Mus'ab ibn az-Zubayr hielt um ihre Hand an, woraufhin sie sagte: Er ist für mich wie der Rücken meines Vaters, wenn ich ihn heirate. Später jedoch hatte sie dann doch den Wunsch nach ihm, also bat sie die Gefährten des Gesandten Gottes (Friede und Segen Gottes seien auf ihm) um ein Rechtsgutachten – und sie waren zu jener Zeit zahlreich –, und sie wiesen sie an, einen Sklaven freizulassen und ihn dann zu heiraten.“

Anmerkungen

(1) Im Original ausgelassen, durch Einsicht korrigiert. (2) Sure al-Mujadala 3. (3) In A: "lil-zawj" (für den Ehemann). (4) D.h.: Die Überlieferung. (5) Im Original, B und M: "'an" (von) ist ein Fehler. Siehe seine Biografie in: Tahdhib at-Tahdhib 7/383. (6) In A: "alladhi" (der/die). (7) Aus B und M ausgelassen. (8) In A und B: "wa-tazawwajathu" (und sie heiratete ihn).

Arabisch (Quelle)

وجملةُ ذلك أن المرأةَ إذا قالتْ لزوجِها: أنتَ علىَّ كَظَهْرِ أبى. [أو قالتْ: إنْ تَزَوَّجْتُ فلانًا، فهو علىَّ كظَهْرِ أبى] (١). فليس ذلك بِظِهارٍ. قال القاضى: لا تَكونُ مُظاهَرةً، روايةً واحدةً. وهذا قولُ أكثرِ أهلِ العلمِ؛ منهم مالكٌ، والشَّافعىُّ، وإسحاقُ، وأبو ثَوْر، وأصْحابُ الرَّأْىِ. وقال الزُّهْرِىُّ، والأوْزاعِىُّ: هو ظِهارٌ. ورُوِىَ ذلك عن الحَسَنِ، والنَّخَعِىِّ، إلَّا أن النَّخَعِىَّ قال: إذا قالتْ ذلك بعدما تُزَوَّجُ، فليس بشىءٍ. ولعلَّهم يَحْتَجُّون بأنَّها أحَدُ الزَوْجَيْن ظاهَرَ مِن الآخَر، فكان مُظاهِرًا كالرَّجُلِ. ولَنا، قولُ اللَّه تعالى: {وَالَّذِينَ يُظَاهِرُونَ مِنْ نِسَائِهِمْ} (٢). فَخَصَّهم بذلك، ولأنَّه قولٌ يُوجِبُ تَحْريمًا فى الزَّوْجَة، يَمْلِكُ الزّوجُ رَفْعَه، فاخْتَصَّ به الرَّجُلَ، كالطَّلاقِ، ولأنَّ الحِلَّ فى المرأةِ حَقٌّ للرَّجُل (٣)، فلم تَمْلِكِ المرأةُ إزالتَه، كسائرِ حُقوقِه. إذا ثَبَتَ هذا، فاخْتَلَفَ (٤) عن أحمدَ فى الكَفَّارَةِ، فنَقَلَ عنه جماعةٌ: عليها كفَّارةُ الظِّهارِ. لما رَوَى الأثْرَمُ، بإسنْادِه عن إبراهيمَ، أَنَّ عائِشَةَ بنتَ طَلْحَةَ قالتْ: إنْ تَزَوجْتُ مُصْعَبَ بن الزُّبَيْر، فهو علىَّ كظَهْرِ أبى. فسألتْ أهلَ المدينةِ، فَرَأوْا أَنَّ عليها الكفَّارةَ. ورَوَى علىُّ (٥) بن مُسْهِرٍ، عن الشَّيْبانِىِّ، قال: كنتُ جالِسًا فى المسجدِ، أنا وعبدُ اللَّه بن مُغَفل المُزَنِىّ، فجاء رجلٌ حتى جلسَ إلينا، فسألتُه؛ مَن أنتَ؟ فقال: أنا مَوْلَى لعائشةَ بنت طَلْحَة، التى (٦) أعْتَقَتْنِى عن ظِهارِها، خَطَبَها مُصْعَبُ بن الزُبَيْر، فقالت: هو علىَّ كظهرِ أبى إنْ تَزَوَّجْتُه. ثم رَغِبَتْ فيه بعْدُ (٧)، فاسْتَفْتَتْ أصحابَ رسولِ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-، وهم يومئذٍ كثيرٌ، فأمرُوها أَنْ تَعْتِقَ رَقَبَةً وتَتَزَوَّجَه (٨)،

Anmerkungen

(١) سقط من: الأصل، نقل نظر.(٢) سورة المجادلة ٣.(٣) فى أ: "للزوج".(٤) أى: النقل.(٥) فى الأصل، ب، م: "عن" خطأ. وانظر ترجمته فى.: تهذيب التهذيب ٧/ ٣٨٣.(٦) فى أ: "الذى".(٧) سقط من: ب، م.(٨) فى أ، ب: "وتزوجه".

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