ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 11 · Seite 130

Übersetzung · DE

durch den Geschlechtsverkehr zu seinem „Lager“ wurde, [so muss sie] durch dessen Freigabe zu einem „Lager“ werden, wie eine Ehefrau. Unser Argument ist, dass Sa'd mit 'Abd ibn Zam'a über den Sohn der Sklavin von Zam'a stritt. Er sagte: „Er ist mein Bruder und der Sohn der Sklavin meines Vaters; er wurde auf seinem „Lager“ geboren.“ Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Er gehört dir, o 'Abd ibn Zam'a. Das Kind gehört dem „Lager“, und für den Ehebrecher gibt es den Stein.“ (Dies ist übereinstimmend überliefert). Ibn 'Umar überlieferte, dass 'Umar, möge Gott mit ihm zufrieden sein, sagte: „Was ist nur mit Männern los, die ihre Sklavinnen beschlafen und dann den Verkehr mit ihnen einstellen? Keine Sklavin darf zu mir kommen, deren Herr anerkennt, dass er bei ihr lag, ohne dass ich ihr Kind ihm zuschreibe. Stellt also den Verkehr danach ein oder unterlasst es.“ Zudem hängt an den Geschlechtsverkehr das Verbot der Schwägerschaft (Musahara). Wenn er also rechtmäßig war, wird die Frau dadurch zu einem „Lager“, genau wie durch die Ehe. Zudem wird die Frau nur metaphorisch als „Lager“ bezeichnet, entweder weil er mit ihr auf dem Lager schläft oder weil sie sich während des Beischlafs unter ihm befindet. Beides tritt beim Beischlaf ein. Ihr Analogieschluss des Geschlechtsverkehrs auf den reinen Besitz (Milk) ist nicht korrekt, da am bloßen Besitz kein Verbot der Schwägerschaft hängt und daraus ohne Geschlechtsverkehr kein Kind entstehen kann. Dies unterscheidet sich von der Ehe, denn diese ist nur zum Zweck des Geschlechtsverkehrs gedacht, an ihr hängt das Verbot der Schwägerschaft, und sie kommt nicht an Orten zustande, an denen der Geschlechtsverkehr verboten ist, wie bei einer Zarathustrierin (Magi), einer Götzendienerin oder den eigenen Verwandten (Maharim). Wenn dies feststeht, so ist sein Weg, falls er das Kind seiner Sklavin, dessen Abstammung ihm zugeschrieben wird, verleugnen will, zu behaupten, dass er sie nach dem Beischlaf durch eine Menstruation gereinigt habe (Istibra'); dadurch wird die Abstammung verneint. Wenn er behauptet, er habe den Verkehr mit ihr unterbrochen (Azl), so wird die Abstammung dadurch nicht von ihm verneint, aufgrund dessen, was Jabir überlieferte. Er sagte: Ein Mann von den Ansar kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: „Ich habe eine Sklavin, ich verkehre mit ihr, aber ich möchte nicht, dass sie schwanger wird.“ Er sagte: „Unterbrich den Verkehr mit ihr, wenn du willst, denn es wird ihr doch das kommen, was ihr vorherbestimmt ist.“ Er sagte: Der Mann blieb eine Weile, dann kam er zu ihm und sagte: „Die Sklavin ist schwanger geworden.“ Er sagte: „Ich habe dir doch mitgeteilt, dass ihr das kommen wird, was ihr vorherbestimmt ist.“ Dies überlieferte Abu Da'ud.

Anmerkungen

(34) Fehlt in B. (35) Seine Überlieferungskette wurde bereits bei 7/316 dargelegt. (36) In M: „von“. (37) Überliefert von Imam Malik in: Kapitel über die Rechtsprechung bei Sklavinnen, die Kinder geboren haben (Ummahat al-Awlad), aus dem Buch der Gerichtsbarkeit (Al-Aqdiya), Al-Muwatta 2/742. Al-Baihaqi in: Kapitel über das Kind gehört dem „Lager“ durch Geschlechtsverkehr..., aus dem Buch des Li'an, As-Sunan al-Kubra 7/413. Abd ar-Razzaq in: Kapitel über den Mann, der seine Sklavin beschläft und ihre Schwangerschaft verleugnet, aus dem Buch der Scheidung (At-Talaq), Al-Musannaf 7/132. (38) Fehlt in M. (39) In M: „und bei den beiden (plural) Mahram“.

ZurückBand 11 · Seite 130Weiter
Zurück11·130Weiter