ihrer Zeit, daher gilt es als Konsens. Zudem ist sie aufgrund des Zustands der rituellen Unreinheit durch die Menstruation vom Gebet ausgeschlossen, womit sie der menstruierenden Frau gleicht. Die zweite Überlieferung besagt, dass die Wartefrist mit ihrer Reinheit von der dritten Menstruationsperiode und dem Aufhören ihres Blutes endet. Dies wurde von Abu al-Khattab gewählt. Es ist die Meinung von Sa'id ibn Jubayr, al-Awza'i und al-Shafi'i in seinem frühen Werk, weil Allah, der Erhabene, sagte: "...so warten sie bei sich selbst drei Quru'" (3). Die Quru' sind damit vervollständigt, was durch die Pflicht zur Waschung für sie, die Gebetspflicht, die Ausübung des Fastens und dessen Gültigkeit für sie bewiesen wird. Auch weil die Rechtswirkung der Wartefrist in Bezug auf Erbschaft, Eintritt der Scheidung, Li'an und Unterhalt nicht mehr besteht, gilt dies ebenso für den Fall (4), in dem wir uns befinden. Al-Qadi sagte: Wenn wir das Waschen zur Bedingung machen, führt dessen Fehlen zur Zulässigkeit des Widerrufs und zum Verbot für andere Männer, doch hinsichtlich der übrigen Bestimmungen enden sie mit dem Aufhören ihres Blutes.
Abschnitt: Wenn wir sagen: Die Quru' (5) sind die Reinheitsphasen, und er lässt sich von ihr scheiden, während sie rein ist, endet ihre Wartefrist mit dem Erblicken des Blutes aus der dritten Menstruationsperiode. Wenn er sie während der Menstruation scheidet, endet ihre Wartefrist mit dem Erblicken des Blutes aus der vierten Menstruationsperiode. Dies ist die Meinung von Zayd ibn Thabit, Ibn 'Umar, 'A'isha, al-Qasim ibn Muhammad, Salim ibn 'Abd Allah, Aban ibn 'Uthman, Malik und Abu Thawr. Es ist die offensichtliche Lehrmeinung von al-Shafi'i. Von ihm wurde eine andere Meinung überliefert, wonach die Wartefrist nicht endet, bis ein Tag und eine Nacht (6) vom Blut vergangen sind; dies, da die Möglichkeit besteht, dass das Blut Unregelmäßigkeitsblut (Blut der Fasad) ist, weshalb wir das Ende der Wartefrist erst dann feststellen, wenn die Unsicherheit beseitigt ist. Al-Qadi hat dies ebenfalls als eine Möglichkeit innerhalb unserer Rechtsschule angeführt. Unser Gegenargument ist, dass Allah, der Erhabene, die Wartefrist auf drei Quru' festgesetzt hat; eine Ausweitung darüber hinaus wäre ein Verstoß gegen den Text, worauf man sich nicht verlassen kann. Zudem ist es die Meinung der genannten Gefährten, die al-Athram mit seinem Überlieferungsweg von ihnen überliefert hat. Der Wortlaut des Hadith von Zayd ibn Thabit lautet: "Wenn sie mit dem Blut der dritten Menstruationsperiode beginnt, so hat sie sich davon freigemacht und er sich von ihr, sie beerben sich nicht gegenseitig" (7).
(3) Sure al-Baqara 228. (4) Im Original: "ma". (5) In A: "al-aqra'". (6) In M: "zaman". (7) Überliefert von Imam Malik in: Kapitel über das, was über die Quru', die Scheidungswartefrist und die Scheidung der menstruierenden Frau berichtet wurde, aus dem Buch der Scheidung. al-Muwatta 2/577. Auch von Imam al-Shafi'i. Siehe: Das fünfte Kapitel über die Wartefrist, aus dem Buch der Scheidung, Tartib al-Musnad 2/59. =
عَصْرِهم، فيكونُ إجْماعًا. ولأنَّها مَمْنُوعةٌ من الصلاةِ بحُكْمِ حَدَثِ الحَيْضِ، فأشْبَهتِ الحائِضَ. والرِّواية الثانية، أَنَّ العِدَّةَ تَنْقَضِى بطُهْرِها من الحَيْضَةِ الثالثةِ، وانْقِطاعِ دَمِها. اختاره أبو الخَطَّابِ. وهو قولُ سعيدِ بن جُبَيْرٍ، والأَوْزاعىِّ، والشافعىِّ فى القَديِمِ؛ لأنَّ اللَّه تعالى قال: {يَتَرَبَّصْنَ بِأَنْفُسِهِنَّ ثَلَاثَةَ قُرُوءٍ} (٣). وقد كَمَلَتِ القُرُوءُ، بدليلِ وُجُوبِ الغُسْلِ عليها، ووُجوبِ الصَّلاةِ، وفِعْلِ الصيامِ، وصِحَّتِه منها، ولأنَّه لم يَبْقَ حُكْمُ العِدَّةِ فى الميراثِ، ووُقوعِ الطَّلاقِ بها، واللِّعانِ، والنَّفقَةِ، فكذلك فيما (٤) نحن فيه. قال القاضى: إذا شَرَطْنا الغُسْلَ، أفَادَ عَدَمُه إباحةَ الرَّجْعةِ وتَحْرِيمَها على الأزواجِ، فأمَّا سائرُ الأحكامِ، فإنَّها تَنْقَطِعُ بانقطاعِ دَمِها.
فصل: وإن قُلْنا: القُرُوءُ (٥) الأَطْهارُ. فطَلَّقَها وهى طاهِرٌ، انْقَضَتْ عِدَّتُها برُؤْيةِ الدَّمِ من الحَيْضةِ الثالثةِ، وإن طَلَّقها حائضًا، انْقَضَتْ عِدَّتها برُؤْيةِ الدَّمِ من الْحَيْضةِ الرَّابعةِ. وهذا قولُ زَيْدِ بن ثابتٍ، وابنِ عمرَ، وعائشةَ، والقاسمِ بن محمدٍ، وسالمِ بن عبدِ اللَّه، وأَبانَ ابن عُثمانَ، ومالكٍ، وأبى ثَوْرٍ. وهو ظاهِرُ مذهب الشافعىِّ. وحُكِىَ عنه قولٌ آخَرُ، لا تَنْقَضِى العِدّةُ حتى يَمْضِىَ من (٦) الدمِ يومٌ وليلةٌ؛ لجَوازِ أن يكونَ الدَّمُ دَمَ فَسادٍ، فلا نحْكمُ بانْقِضاءِ العِدَّةِ حتى يزولَ الاحْتمالُ. وحَكَى القاضى هذا احتمالًا فى مَذْهَبِنا أيضًا. ولَنا، أَنَّ اللَّه تعالى جَعَلَ العِدَّةَ ثلاثةَ قُرُوءٍ، فالزِّيادةُ عليها مُخالفَةٌ للنَّصِّ، فلا يُعَوّلُ عليه، ولأنَّه قولُ من سَمَّيْنا من الصحابةِ، رواهُ الأثرمُ عنهم بإسنادِه، ولَفْظُ حديثِ زيدِ بن ثابتٍ: إذا دَخَلَتْ فى الدَّمِ من الحَيْضةِ الثالثةِ، فقد بَرِئَتْ منه، وَبرِئَ منها، ولا تَرِثُه ولا يَرِثُها (٧).
(٣) سورة البقرة ٢٢٨.(٤) فى الأصل: "ما".(٥) فى أ: "الأقراء".(٦) فى م: "زمن".(٧) أخرجه الإمام مالك، فى: باب ما جاء فى الأقراء وعدة الطلاق وطلاق الحائض، من كتاب الطلاق. الموطأ ٢/ ٥٧٧. والإمام الشافعى. انظر: الباب الخامس فى العدة، من كتاب الطلاق، ترتيب المسند ٢/ ٥٩. =