Abschnitt: Abu Abdullah [Ahmad ibn Hanbal] empfand es als verwerflich, mit der Milch von Frauen, die Unzucht begehen, oder von Polytheistinnen gestillt zu werden. Umar ibn al-Chattab und Umar ibn Abd al-Aziz – Gott habe Wohlgefallen an ihnen beiden – sagten: „Die Milch überträgt Ähnlichkeit, daher soll man kein Kind von einer Jüdin, Christin oder einer Ehebrecherin stillen lassen.“ Auch akzeptieren die Leute der Schutzausgemeinschaft (Ahl al-Dhimma) keine muslimische Amme, und er (der Autor) sieht ihre Empfindungen nicht vor. Der Grund hierfür ist, dass die Milch einer Frau, die Unzucht begeht, möglicherweise dazu führt, dass das gestillte Kind ihre Ähnlichkeit in Bezug auf die Unzucht annimmt, und dies macht sie zu einer Mutter für sein Kind, was dazu führt, dass man sich dessen schämt, was einen naturgemäß und gesellschaftlich beeinträchtigt. Das Stillen von einer Polytheistin macht sie ebenfalls zur Mutter, was ihr die Heiligkeit einer Mutter verleiht, trotz ihres Polytheismus, und das Kind könnte sich möglicherweise in der Zuneigung zu ihrer Religion ihr zuneigen. Es ist zudem verwerflich, mit der Milch einer törichten Frau zu stillen, damit das Kind ihr nicht in der Torheit gleicht; denn es wird gesagt, dass das Stillen die Wesensart verändert. Und Gott, der Erhabene, weiß es am besten.
(6) In A, B, M: „yashtabihu“ (es gleicht/es ist ähnlich). (7) In B, M: „tastaqi“ (du sollst nicht trinken/stillen lassen). (8) Siehe: Al-Sunan al-Kubra 7/464 und Sunan Sa'id ibn Mansur 2/116. (9) Von der Qabala, und dies ist das Empfangen des Kindes bei der Geburt.