Und weil der Wortlaut des Verses einen Bericht darstellt, und Berichte unterliegen weder einer Aufhebung (Naskh) noch einer Änderung; denn der Bericht Gottes, des Erhabenen, kann nur Wahrheit sein. Unser Argument hingegen ist das Wort Gottes, des Erhabenen: „Gewiss, Allah vergibt nicht, dass Ihm (andere) beigesellt werden, aber Er vergibt, was außer diesem ist, wem Er will.“ (Sure an-Nisa', 48). Er hat es also in den Bereich Seines Wollens gestellt. Und Er, der Erhabene, sagte: „Gewiss, Allah vergibt alle Sünden.“ (Sure az-Zumar, 53). In einem Hadith überlieferte der Prophet (Friede und Segen Gottes seien auf ihm), dass er sagte: „Ein Mann tötete hundert Menschen zu Unrecht. Dann fragte er: ‚Gibt es für mich eine Reue?‘ Er wurde zu einem Gelehrten geführt, den er befragte. Dieser antwortete: ‚Wer sollte zwischen dich und die Reue treten? Aber verlasse das Dorf des Bösen und gehe in das Dorf des Guten, und bete dort Gott an.‘ Er brach auf, während er bereute, doch der Tod ereilte ihn auf dem Weg. Da stritten sich die Engel der Barmherzigkeit und die Engel der Strafe um ihn. Gott sandte ihnen einen Engel und sagte: ‚Messt die Entfernung zwischen den beiden Dörfern. Zu welchem von beiden er näher ist, dem soll er zugerechnet werden.‘ Sie fanden ihn um eine Spanne näher am guten Dorf, also rechneten sie ihn zu dessen Bewohnern.“ (Übereinstimmend überliefert). Außerdem gilt: Wenn die Reue vom Unglauben aus gültig ist, so ist sie vom Mord erst recht gültig. Der Vers ist auf denjenigen zu beziehen, der nicht bereut hat, oder darauf, dass dies sein Lohn wäre, wenn Er ihn bestrafen würde, doch Ihm steht die Vergebung zu, wenn Er will. Zu seiner Aussage, dass es keiner Aufhebung unterliegt: Wir sagen, dass es sehr wohl eine Spezifizierung (Takhsis) und eine Auslegung (Ta'wil) geben kann.
1415 - Frage: Abu al-Qasim, möge Gott ihm gnädig sein, sagte: „Und das Töten gibt es in drei Formen: vorsätzlicher Mord (Amd), quasi-vorsätzlicher Mord (Shibh al-Amd) und fahrlässiger Totschlag (Khata').“
= 6/59. Und Muslim im Buch der Exegese (Sahih Muslim 4/2318). Und Abu Dawud im Kapitel über die Hochachtung vor dem Töten eines Gläubigen aus dem Buch der Wirren (Sunan Abi Dawud 2/419, 420). Und an-Nasa'i im Kapitel über die Hochachtung vor dem Blutvergießen aus dem Buch des Verbots von Blutvergießen (al-Mujtaba 7/78, 80). Und Ibn Majah im Kapitel: Gibt es für einen Mörder eines Gläubigen Reue? aus dem Buch des Blutgeldes (Sunan Ibn Majah 2/874). Und al-Bayhaqi im Kapitel über den Ursprung des Verbots des Tötens im Koran aus dem Buch der Verbrechen (as-Sunan al-Kubra 8/15, 16). (7) In den Handschriften b und m: „und nicht“. (8) Sure an-Nisa', 48. (9) Sure az-Zumar, 53. (10) Fehlt in m. Überliefert von al-Bukhari im Kapitel „Es berichtete uns Abu al-Yaman, uns berichtete Shu'ayb“ aus dem Buch der Propheten (Sahih al-Bukhari 4/211, 212). Und Muslim im Kapitel über die Annahme der Reue des Mörders, auch wenn er viele Morde begangen hat, aus dem Buch der Reue (Sahih Muslim 4/2118, 2119). Ebenso überliefert von Imam Ahmad im Musnad 3/72. (11) Im Original steht: „der Mörder“.
ولأنَّ لَفْظَ الآيةِ لفظُ الخَبَرِ، والأخبارُ لا (٧) يَدْخُلُها نَسْخٌ ولا تغييرٌ؛ لأنَّ خبرَ اللَّه تعالى لا يكونُ إلَّا صِدْقًا. ولَنا، قولُ اللَّه تعالى: {إِنَّ اللَّهَ لَا يَغْفِرُ أَنْ يُشْرَكَ بِهِ وَيَغْفِرُ مَا دُونَ ذَلِكَ لِمَنْ يَشَاءُ} (٨). فجعَله داخلا في المَشِيئةِ. وقال تعالى: {إِنَّ اللَّهَ يَغْفِرُ الذُّنُوبَ جَمِيعًا} (٩). وفى الحديثِ، عن النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، قال: "إنَّ رَجُلًا قَتَلَ مِائَةَ رَجُلٍ ظُلْمًا، ثُمَّ سَأَلَ: هَلْ لَه منْ تَوْبةٍ؟ فَدُلَّ عَلَى عَالِمٍ، فَسَأَلَهُ، فَقَالَ: ومَنْ يَحُولُ بَيْنَكَ وَبَيْنَ التَّوْبَةِ، ولكِن اخْرُجْ مِنْ قَرْيَةِ السَّوْءِ، إلَى القَرْيَةِ الصَّالِحَةِ، فَاعْبُدِ اللهَ فِيهَا. فخَرَجَ تَائِبًا، فأدْرَكَهُ الْمَوْتُ فِي الطَّرِيقِ، فَاخْتَصَمَتْ فِيهِ مَلَائِكَةُ الرَّحْمَةِ وَمَلَائِكَةُ الْعَذَابِ، فَبَعَثَ اللَّه إلَيْهِمْ مَلَكًا، فَقَالَ: قِيسُوا مَا بَيْنَ الْقَرْيَتَيْنِ، فَإلَى أيِّهمَا كَانَ أقْرَبَ، فَاجْعَلُوهُ مِنْ أهْلِهَا. فوَجَدُوهُ أقْرَبَ إلَى الْقَرْيَةِ الصَّالِحَةِ بِشِبْرٍ، فَجَعَلوهُ مِنْ أهْلِهَا". [مُتَّفَقٌ عليه] (١٠). ولأنَّ التَّوْبةَ تَصِحُّ من الكُفْرِ، فمن القَتْلِ (١١) أَوْلَى. والآيةُ مَحْمولةٌ على مَنْ لم يَتُبْ، أو على أنَّ هذا جَزاؤُه إن جَازاهُ، وله العَفْوُ إذا شاء. وقوله: لا يَدْخُلُها النَّسْخُ. قُلْنا: لكنْ يَدْخُلُها التَّخْصِيصُ والتَّأْوِيلُ.
١٤١٥ - مسألة؛ قال أبو القاسم، رَحِمَهُ اللَّه: (والقَتْلُ عَلَى ثَلَاثَةِ أَوْجُهٍ؛ عَمْدٌ، وشِبْهُ الْعَمْدِ، وخَطَأٌ)
= ٦/ ٥٩. ومسلم، في: كتاب التفسير. صحيح مسلم ٤/ ٢٣١٨. وأبو داود، في: باب في تعظيم قتل المؤمن، من كتاب الفتن. سنن أبي داود ٢/ ٤١٩، ٤٢٠. والنسائي، في: باب تعظيم الدم، من كتاب تحريم الدم. المجتبى ٧/ ٧٨، ٨٠. وابن ماجه، في: باب هل لقاتل مؤمن توبة، من كتاب الديات. سنن ابن ماجه ٢/ ٨٧٤. والبيهقي، في: باب أصل تحريم القتل في القرآن، من كتاب الجنايات. السنن الكبرى ٨/ ١٥، ١٦.(٧) في ب، م: "ولا".(٨) سورة النساء ٤٨.(٩) سورة الزمر ٥٣.(١٠) سقط من: م. وأخرجه البخاري، في: باب حدثنا أبو اليمان أخبرنا شعيب، من كتاب الأنبياء. صحيح البخاري ٤/ ٢١١، ٢١٢. ومسلم، في: باب قبول توبة القاتل وإن كثر قتله، من كتاب التوبة. صحيح مسلم ٤/ ٢١١٨، ٢١١٩.كما أخرجه الإِمام أحمد، في: المسند ٣/ ٧٢.(١١) في الأصل: "القاتل".