bezüglich desjenigen, der heimtückisch (Gheila) getötet wurde: "Selbst wenn sich die Einwohner von Sana'a gegen ihn verschworen hätten (24), hätte ich sie zur Vergeltung getötet (25)." Dies aufgrund dessen (26) und aufgrund des Analogieschlusses zum Wegelagerer (Muharib). Unser Argument ist die Allgemeinheit der Worte Gottes, des Erhabenen: "... so haben Wir dem Vormund des Opfers Vollmacht gegeben" (27). Und die Worte des Propheten (Friede und Segen Gottes seien auf ihm): "So haben seine Angehörigen die Wahl zwischen zwei Dingen" (28). Zudem handelt es sich um einen Getöteten in einem Fall außerhalb der Wegelagererei, weshalb die Angelegenheit bei seinem Vormund liegt, wie bei allen anderen Tötungsfällen. Die Aussage Umars "hätte ich sie zur Vergeltung getötet" (26) bedeutet: Ich hätte den Vormund dazu befähigt, die Vergeltung an ihnen zu vollziehen.
Kapitel: Wenn jemand einen Mann tötet und behauptet, er habe ihn mit seiner Ehefrau gefunden, oder er habe ihn zur Verteidigung seiner eigenen Person getötet, oder der Getötete sei in sein Haus eingedrungen, um ihn gewaltsam um sein Vermögen zu bringen, und er habe ihn nicht anders als durch Töten abwehren können, so wird seine Aussage ohne Beweise nicht akzeptiert und die Vergeltung ist für ihn verpflichtend. Ähnliches wurde von Ali, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überliefert. [Dies ist auch die Auffassung von asch-Schafi'i, Abu Thawr und Ibn al-Mundhir. Ich kenne niemanden, der dem widerspricht, und es ist dabei gleich, ob er ihn im Haus des Täters oder anderswo fand, oder ob er bei ihm eine Waffe fand oder nicht; dies aufgrund dessen, was von Ali, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überliefert wurde] (29), dass er über jemanden befragt wurde, der einen Mann mit seiner Frau fand und ihn daraufhin tötete. Er sagte: "Wenn er keine vier Zeugen beibringt, so soll er ihn in vollem Umfang büßen (30)." Dies auch deshalb, weil der Grundsatz darin besteht, dass das, was er behauptet, nicht gegeben ist, und es daher nicht allein durch eine Behauptung bewiesen wird. Wenn der Vormund dies jedoch bestätigt, so gibt es keine Vergeltung
(24) Im Original, B: "gegen sie". (25) In M: "la-aqadtuhum" (hätte ich sie zur Vergeltung getötet). (26) Im Original: "biha" (durch sie). Überliefert von al-Bukhari, in: Kapitel "Wenn eine Gruppe einen Mann trifft...", aus dem Buch über das Wergeld (Diya). Sahih al-Bukhari 9/10; Imam Malik, in: Kapitel "Was über Gheila und Zauberei berichtet wurde", aus dem Buch über die Verstandesregeln (Al-'Uqul). Al-Muwatta 2/871; ad-Daraqutni, in: Buch der Strafen (Hudud) und Wergelder und anderes. Sunan ad-Daraqutni 3/202; Abd ar-Razzaq, in: Kapitel "Die Gruppe, die einen Mann tötet", aus dem Buch über die Verstandesregeln (Al-'Uqul). Al-Musannaf 9/476. Siehe: Nasb ar-Raya 4/353. (27) In B folgt darauf: "...er soll jedoch beim Töten nicht maßlos sein". (28) Siehe das Vorherige auf Seite 448, 458. (29) Fehlt in B. Siehe Anmerkung. (30) Überliefert von al-Baihaqi, in: Kapitel "Der Mann, der seine Frau mit einem anderen findet und ihn tötet", aus dem Buch über Getränke und die Strafen dafür. As-Sunan al-Kubra 8/337; Abd ar-Razzaq, in: Kapitel "Der Mann, der seine Frau mit einem Mann antrifft", aus dem Buch über die Verstandesregeln (Al-'Uqul). Al-Musannaf 9/433, 434; Ibn Abi Schaiba, in: Kapitel "Der Mann, der seine Frau mit einem Mann antrifft und ihn tötet", aus dem Buch über das Wergeld (Diya). Al-Musannaf 9/403. "Wa-a'ta bi-rummatihi": d. h. in seiner Gesamtheit.
الذي قُتِلَ غِيلةً: لو تمالَأَ عليه (٢٤) أهلُ صَنْعاءَ لأَقَدْتُهُم (٢٥). به (٢٦) وبقِياسِه على المُحارِبِ. ولَنا، عُمومُ قولِه تعالى: {فَقَدْ جَعَلْنَا لِوَلِيِّهِ سُلْطَانًا} (٢٧). وقولُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "فَأَهْلُه بَيْنَ خِيَرَتَيْنِ" (٢٨). ولأنَّه قَتِيلٌ في غيرِ المُحارَبةِ، فكان أمْرُه إلى وَلِيِّه، كسائرِ القَتْلَى، وقولُ عمرَ: لأقَدْتُهُم به (٢٦). أي أمْكَنْتُ الوَلِيَّ من اسْتِيفاءِ القَوَدِ منهم.
فصل: وإذا قَتلَ رَجُلًا، وادَّعَى أنَّه وجَدَه مع امْرأتِه، أو أنَّه قَتَله دَفْعًا عن نفْسِه، أو أنَّه دخَلَ مَنْزِلَه يكُابِرُه على مالِه، فلم يَقْدِرْ على دَفْعِه إلَّا بقَتْلِه، لم يُقْبَلْ قولُه إلا بِبَيِّنَةٍ، ولَزِمَه القِصاصُ. رُوِيَ نحوُ ذلك عن عليٍّ، رَضِيَ اللهُ عنه، [وبه قال الشافعيُّ، وأبو ثَوْرٍ، وابنُ المُنْذِرِ. ولا أعلمُ فيه مُخالِفًا، وسَواءٌ وُجِدَ في دارِ القاتلِ، أو في غيرِها، أو وُجِدَ معه سِلاحٌ، أو لم يُوجَدْ؛ لما رُوِيَ عن عليٍّ، رَضِيَ اللهُ عنه] (٢٩)، أنَّه سُئِلَ عَمَّنْ وَجَدَ مع امْرَأتِه رَجُلًا فقَتلَه، فقال: إن لم يَأْتِ بأَرْبَعةِ شُهَداءَ، فلْيُعْطِ برُمَّتِه (٣٠). ولأنَّ الأصْلَ عَدَمُ ما يَدَّعِيه، فلا يَثْبُتُ بمُجَرَّدِ الدَّعْوَى. وإن اعْتَرفَ الولِيُّ بذلك، فلا قِصاصَ
(٢٤) في الأصل، ب: "عليها".(٢٥) في م: "لاقتدتهم".(٢٦) في الأصل: "بها".وأخرجه البخاري، في: باب إذا أصاب قوم من رجل. . ., من كتاب الديات. صحيح البخاري ٩/ ١٠، والإِمام مالك، في: باب ما جاء في الغيلة والسحر، من كتاب العقول. الموطأ ٢/ ٨٧١. والدارقطني، في: كتاب الحدود والديات وغيره. سنن الدارقطني ٣/ ٢٠٢، وعبد الرزاق، في: باب النفر يقتلون الرجل، من كتاب العقول. المصنف ٩/ ٤٧٦. وانظر: نصب الراية ٤/ ٣٥٣.(٢٧) في ب بعده: {فَلَا يُسْرِفْ فِي الْقَتْلِ}.(٢٨) انظر ما تقدم في صفحة ٤٤٨، ٤٥٨.(٢٩) سقط من: ب. نقل نظر.(٣٠) أخرجه البيهقي، في: باب الرجل يجد مع امرأته الرجل فيقتله، من كتاب الأشربة والحد فيها. السنن الكبرى ٨/ ٣٣٧. وعبد الرزاق، في: باب الرجل يجد على امرأته رجلا، من كتاب العقول. المصنف ٩/ ٤٣٣، ٤٣٤. وابن أبي شيبة، في: باب الرجل يجد مع امرأته رجلا فيقتله، من كتاب الديات. المصنف ٩/ ٤٠٣.وأعطى برمته: أي بجملته.