und das Versehen (Khata') darin, denn er hat die Handlung beabsichtigt, aber sich bei der Tötung geirrt. Dafür gibt es keine Vergeltung (Qawad). Das Wergeld (Diya) liegt nach Ansicht der Mehrheit der Gelehrten bei der Asaba-Verwandtschaft (Aqila). Malik hingegen stufte dies als vorsätzliche Tötung ein, die Vergeltung erfordert, da es im Buch Gottes (Koran) nur Vorsatz und Versehen gibt; wer also eine dritte Kategorie hinzufügt, fügt dem Wortlaut etwas hinzu. Zudem habe er ihn mit einer Handlung getötet, die er beabsichtigt hat, was sie zu einer vorsätzlichen Tat mache, so als hätte er ihn mit einer Nadel gestochen und ihn dadurch getötet. Abu Bakr von unseren Gefährten sagte: Das Wergeld wird aus dem Vermögen des Mörders gezahlt. Dies ist auch die Ansicht von Ibn Shubruma, da es die Folge einer beabsichtigten Handlung ist, weshalb sie aus dem Vermögen des Mörders zu entrichten sei, wie bei allen anderen Vergehen. Unser Argument ist das, was Abu Huraira überlieferte: Er sagte, zwei Frauen aus dem Stamm Hudhail hätten sich gestritten. Eine von ihnen bewarf die andere mit einem Stein, wodurch diese sowie das Kind in ihrem Leib getötet wurden. Der Prophet - Gottes Segen und Friede seien auf ihm - entschied daraufhin, dass das Wergeld für ihren Fötus ein Sklave oder eine Sklavin sei, und er entschied, dass das Wergeld für die Frau von ihrer Aqila gezahlt werden müsse. Dies ist übereinstimmend überliefert (3). Er verpflichtete also die Aqila zur Zahlung ihres Wergeldes, und die Aqila trägt die Last einer vorsätzlichen Tat nicht. Zudem sprach der Prophet - Gottes Segen und Friede seien auf ihm -: "Wahrlich (4), für die quasi-vorsätzliche Tötung, die Tötung mit der Peitsche, dem Stock und dem Stein, sind hundert Kamele zu leisten" (5). In einem anderen Wortlaut sagte der Prophet - Gottes Segen und Friede seien auf ihm -: "Das Wergeld für quasi-vorsätzliche Tötung ist erschwert, wie das Wergeld für vorsätzliche Tötung, doch ihr Täter wird nicht getötet." Dies wurde von Abu Dawud überliefert (6). Dies ist ein expliziter Text (Nass), und seine Aussage stellt eine dritte Kategorie dar. Wir sagen: Ja, dies wurde durch die Sunna bestätigt, während die ersten beiden Kategorien durch das Buch (Koran) bestätigt wurden. Und weil es eine Tötung ist, die keine Vergeltung erfordert, ist ihr Wergeld von der Aqila zu leisten, wie bei einer versehentlichen Tötung.
1419 - Frage: Er sagte: (Und das Versehen (Khata') ist zweierlei: Erstens, dass man auf ein Jagdwild schießt, oder
(2) In M: "wa-li-annahu" (und weil er...). (3) Überliefert von al-Bukhari im Kapitel über Wahrsagerei aus dem Buch der Medizin sowie im Kapitel über den Fötus der Frau und im Kapitel über den Fötus der Frau, dass die Entschädigung beim Vater und den Agnatvätern des Vaters liegt, nicht beim Sohn, aus dem Buch der Blutgelder (Diyat). Sahih al-Bukhari 7/175, 9/14, 15. Ebenso Muslim im Kapitel über das Wergeld für den Fötus usw. aus dem Buch der Qasama. Sahih Muslim 3/1309, 1310. Ebenso überliefert von Abu Dawud im Kapitel über das Wergeld für den Fötus aus dem Buch der Diyat. Sunan Abi Dawud 2/498, 499. An-Nasa'i im Kapitel über das Wergeld für den Fötus der Frau aus dem Buch der Qasama. Al-Mujtaba 8/42, 43. Ibn Maja im Kapitel über das Wergeld für den Fötus aus dem Buch der Diyat. Sunan Ibn Maja 2/882. Ad-Darimi im Kapitel darüber, wer das Wergeld für Versehen trägt, aus dem Buch der Diyat. Sunan ad-Darimi 2/197. Und Imam Ahmad im Musnad 2/274, 535. (4) In M: "la" (nein/nicht). (5) Die Überlieferungsnachweise wurden bereits auf Seite 447 genannt. (6) Im Kapitel über die Diyat für Körperteile aus dem Buch der Diyat. Sunan Abi Dawud 2/496.
والخَطَإِ فيه، فإنَّه عَمَدَ الفِعْلَ، وأخْطَأَ في القَتْلِ، فهذا لا قَوَدَ فيه. والدِّيَةُ على العاقِلَةِ، في قولِ أكثرِ أهلِ العلمِ. وجَعَلَه مالكٌ عَمْدًا مُوجِبًا للقِصاصِ؛ لأنَّه (٢) ليس في كتابِ اللَّه إلَّا العَمْدُ والخَطَأُ، فمَن زاد قِسْمًا ثالثًا، زاد على النَّصِّ، ولأنَّه قَتَلَه بفِعْلٍ عَمَدَه، فكان عَمْدًا، كما لو غَرَزَه بِإبْرةٍ فقَتَله. وقال أبو بكرٍ من أصحابِنا: تجبُ الدِّيةُ في مالِ القاتلِ. وهو قولُ ابنِ شُبْرُمةَ؛ لأنَّه مُوجِبُ فِعْلٍ عَمْدٍ، فكان في مالِ القاتلِ، كسائرِ الجِناياتِ. ولَنا، ما رَوَى أبو هُرَيْرةَ، قال: اقْتَتَلَتِ امْرأتانِ من هُذَيْلٍ، فَرَمَتْ إحْدَاهُمَا الأخْرَى بحَجَرٍ، فقَتَلَتْها وما في بَطْنِها، فقَضَى النَّبِيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أنَّ دِيَةَ جَنِينِها عَبْدٌ أو وَلِيدةٌ، وقَضَى بدِيَةِ المرأةِ على عاقِلَتِها. مُتَّفَقٌ عليه (٣). فأوْجَبَ دِيَتَها على العاقلةِ، والعاقلةُ لا تَحْمِلُ عَمْدًا، وأيضًا قولُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "أَلَا (٤) إنَّ فِي قَتِيلِ خَطَإِ الْعَمْدِ، قَتِيلِ السَّوْطِ والعَصَا والحَجَرِ، مِائةً مِنَ الإِبِلِ" (٥). وفي لفظٍ، أنَّ النَّبِيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- قال: "عَقْلُ شِبْهِ العَمْدِ مُغَلّظٌ، مِثْلُ عَقْلِ العَمْدِ، ولَا يُقْتَلُ صَاحِبُهُ". رواه أبو داودَ (٦). وهذا نَصٌّ، وقولُه هذا قِسْمٌ ثالثٌ. قُلْنا: نعم، هذا ثَبَتَ بالسُّنَّةِ، والقِسْمانِ الأَوَّلان ثَبَتَا بالكِتابِ، ولأنَّه قَتْلٌ لا يُوجِبُ القَوَدَ، فكانت دِيَتُه على العاقلةِ، كقَتْلِ الخَطَإِ.
١٤١٩ - مسألة؛ قال: (والْخطَأُ عَلَى ضَرْبَيْنِ؛ أحَدُهُمَا أنْ يَرْمِىَ الصَّيْدَ، أوْ
(٢) في م: "ولأنه".(٣) أخرجه البخاري، في: باب الكهانة، من كتاب الطب، وفي: باب جنين المرأة، وباب جنين المرأة وأن العقل على الوالد وعصبة الوالد لا على الولد، من كتاب الديات. صحيح البخاري ٧/ ١٧٥، ٩/ ١٤، ١٥. ومسلم، في: باب دية الجنين. . ., من كتاب القسامة. صحيح مسلم ٣/ ١٣٠٩، ١٣١٠.كما أخرجه أبو داود، في: باب دية الجنين، من كتاب الديات. سنن أبي داود ٢/ ٤٩٨، ٤٩٩. والنسائي، في: باب دية جنين المرأة، من كتاب القسامة. المجتبى ٨/ ٤٢، ٤٣. وابن ماجه، في: باب دية الجنين، من كتاب الديات. سنن ابن ماجه ٢/ ٨٨٢. والدارمي، في: باب دية الخطأ على من هي، من كتاب الديات. سنن الدارمي ٢/ ١٩٧. والإِمام أحمد، في: المسند ٢/ ٢٧٤، ٥٣٥.(٤) في م: "لا".(٥) تقدم تخريجه، في صفحة ٤٤٧.(٦) في: باب ديات الأعضاء، من كتاب الديات. سنن أبي داود ٢/ ٤٩٦.