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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 11 · Seite 5391443 - Rechtsfrage: Er sagte: (Für die Ma'mūma [Kopfverletzung, die bis zur Gehirnhaut reicht] und für die Jā'ifa [Bauchwunde, die bis in die Körperhöhle reicht] gibt es keine Vergeltung)

Übersetzung · DE

Siebtens: Die Amputation am Schultergelenk. Hier ist die Vergeltung verpflichtend, da es ein Gelenk ist. Wenn er sich jedoch für das Wergeld entscheidet, steht ihm das Wergeld der Hand sowie eine Kompensation für das darüber Hinausgehende zu. Achtens: Das Ausrenken des Schulterknochens, auch Schulterblattgräte genannt. Hierbei ist ein Gutachten von zwei vertrauenswürdigen Sachverständigen einzuholen. Wenn diese sagen: „Eine Vollstreckung ist möglich, ohne dass es zu einer Leibeswunde (Jaa'ifah) kommt“, so vollzieht er sie. Andernfalls verlagert sich die Angelegenheit auf das Wergeld. Bezüglich der Zulässigkeit der Vollstreckung am Ellbogen oder darunter gilt dasselbe, was wir bereits für vergleichbare Fälle erwähnt haben. Ähnlich wie diese Probleme verhält es sich mit dem Bein: Der Unterschenkel ist wie der Unterarm, der Oberschenkel wie der Oberarm, die Hüfte wie das Schulterbein und der Fuß wie die Handfläche.

1443 - Rechtsfrage: Er sagte: „Es gibt weder bei der Ma'mumah-Wunde noch bei der Jaa'ifah-Wunde eine Vergeltung (Qisas).“

Die Ma'mumah ist eine Kopfwunde, die bis zur Hirnhaut vordringt; diese Haut wird „Umm al-Dimagh“ (Mutter des Gehirns) genannt, da sie es umschließt. Eine Wunde, die bis dorthin reicht, wird Ma'mumah oder Aammah genannt, weil sie zur Umm al-Dimagh vordringt. Die Jaa'ifah ist eine Körperwunde, die bis in den Körperhohlraum vordringt. Bei beiden gibt es nach dem Wissen aller Gelehrten keine Vergeltung, außer was von Ibn al-Zubayr überliefert wurde, dass er bei der Ma'mumah die Vergeltung vollzog, woraufhin die Leute ihm widersprachen und sagten: „Wir haben nicht gehört, dass vor Ibn al-Zubayr jemand bei dieser die Vergeltung vollzogen hätte.“ Zu denen, die darin keine Vergeltung sahen, zählen Malik, al-Shafi'i und die Anhänger der Vernunftlehre (Ahl al-Ra'y). Von Ali, möge Gott mit ihm zufrieden sein, wurde überliefert: „Es gibt keine Vergeltung bei der Ma'mumah.“ Dasselbe sagten Mak-hul, al-Zuhri und al-Sha'bi. Ata sagte...

Anmerkungen

(11) In M: "al-Kaff" (die Handfläche). Ein Fehler. (12) Aus dem Original ausgefallen. (13) In M: "wa-l-saq" (und der Unterschenkel). (1) In B eine Ergänzung: "da sie es umschließt, wie die Wunde, die bis dorthin reicht". Dies ist eine Wiederholung des Vorhergehenden. (2) In B und M: "fiha" (darin). (3) In B: "iqtassa" (er vollzog die Vergeltung). (4) Im Original: "aqassa". (5) Herausgegeben von Abd al-Razzaq im Kapitel über das, worin keine Vergeltung vollzogen wird, aus dem Buch der Blutgelder (al-'Uqul), al-Musannaf 9/459. Und Ibn Abi Shayba im Kapitel desjenigen, der sagte: Es wird keine Vergeltung bei der Jaa'ifah, Ma'mumah oder Munaqqilah vollzogen, aus dem Buch der Blutgelder (al-Diyat), al-Musannaf 9/257. (6) Herausgegeben von Ibn Abi Shayba im Kapitel desjenigen, der sagte: Es wird keine Vergeltung bei der Jaa'ifah, Ma'mumah oder Munaqqilah vollzogen, aus dem Buch der Blutgelder (al-Diyat), al-Musannaf 9/255.

Arabisch (Quelle)

السابعة، قَطع من المَنْكِبِ، فالواجبُ القِصاصُ؛ لأنَّه مَفْصِلٌ، وإن اختارَ الدِّيَةَ، فله دِيَةُ اليَدِ، وحُكومةٌ لما زادَ. الثامنة، خَلع عَظْم المَنْكِبِ، ويقال له: مِشْطُ الكَتِفِ (١١)، فيَرْجِعُ فيه إلى اثْنَيْنِ من ثِقَاتِ أهْلِ الخبرةِ، فإن قالوا: يُمْكِنُ الاسْتِيفاءُ من غيرِ أن تَصِيرَ جائِفةً (١٢). اسْتَوْفَى، وإلَّا صار الأمْرُ إلى الدِّيَةِ. وفى جواز الاسْتِيفاءِ من المَرْفِقِ أو ما دُونَه مثلُ ما ذكَرْنا في نظائِرِه. ومثلُ هذه المسائل في الرِّجْلِ، فالسَّاقُ (١٣) كالذِّرَاعِ، والفَخِذُ كالعَضُدِ، والوَرِكُ كعَظْمِ الكَتِفِ، والقَدَمُ كالكَفِّ.

١٤٤٣ - مسألة؛ قال: (وَلَيْسَ فِي المَأْمُومَةِ، وَلَا في الْجائِفَةِ قِصَاصٌ)

المَأْمُومةُ: شجَاجُ الرأسِ، وهى التي تَصِلُ إلى جِلْدَةِ الدِّمَاغِ، وتُسَمَّى تلك الْجِلدةُ أُمَّ الدِّماغِ؛ لأنَّها تَجْمَعُه، فالشَّجّةُ الواصِلةُ إليها تُسَمَّى مَأمُومةً وآمّةً، لوُصُولِها إلى أُمِّ الدِّمَاغِ (١). والجائِفةُ في البَدَنِ، وهى التي تَصِلُ إلى الجَوْفِ. وليس فيهما (٢) قِصاصٌ عندَ أحدٍ من أهلِ العلمِ نَعْلَمُه، إلَّا ما رُوِى عن ابنِ الزُّبيْرِ أنه قَصَّ (٣) من المَأمُومةِ، فأنْكَرَ الناسُ عليه، وقالوا: ما سَمِعْنا أحدًا قَصَّ (٤) منها قبلَ ابنِ الزُّبَيْرِ (٥). وممَّن لم يَرَ في ذلك قِصاصًا مالكٌ، والشافعيُّ، وأصْحابُ الرَّأْىِ. ورُوِىَ عن عليٍّ، رَضِىَ اللهُ عنه: لا قِصاصَ في المأمُومةِ (٦). وقالَه مَكْحُولٌ، والزُّهْرِىُّ، والشَّعْبِىُّ. وقال عَطاءٌ،

Anmerkungen

(١١) في م: "الكف". خطأ.(١٢) سقط من: الأصل.(١٣) في م: "والساق".(١) في ب زيادة: "لأنها تجمعه كالشجة الواصلة". وهو تكرار لما سبق.(٢) في ب، م: "فيها".(٣) في ب: "اقتص".(٤) في الأصل: "أقص".(٥) أخرجه عبد الرزاق، في: باب ما لا يستقاد، من كتاب العقول. المصنف ٩/ ٤٥٩. وابن أبي شيبة، في: باب من قال: لا يقاد من جائفة ولا مأمومة ولا منقلة، من كتاب الديات. المصنف ٩/ ٢٥٧.(٦) أخرجه ابن أبي شيبة، في باب من قال: لا يقاد من جائفة ولا مأمومة ولا منقلة، من كتاب الديات. المصنف ٩/ ٢٥٥.

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