…aus dem Buch der Sühneleistungen. Sunan Ibn Mādscha, 1/677. Und Imam Mālik, in: „Kapitel: Sammelkapitel der Eide“ aus dem Buch der Gelübde und Eide. al-Muwaṭṭaʾ, 2/480. Und Imam Aḥmad, in: al-Musnad, 2/7, 8, 11, 17, 20, 48, 76, 5/62. Wenn wir jedoch nach der zweiten Überlieferung urteilen, so ist er kein Mūlī, es sei denn, er schwört bei etwas, dessen Bruch (Ḥinth) ein Recht (Ḥaqq) nach sich zieht, wie etwa seine Aussage: „Wenn ich dir beiwohne, so ist mein Sklave frei“ oder „so bist du geschieden“ oder „so bist du für mich wie der Rücken meiner Mutter“ oder „so bist du für mich verboten“ oder „so ist es für Allah verpflichtend, dass ich ein Jahr lang faste, die Pilgerreise vollziehe oder Almosen spende.“ Dies ist ein Īlāʾ, denn mit dem Beischlaf wird ihm eine Verpflichtung auferlegt, die ihn aufgrund der Furcht vor deren Eintreten vom Beischlaf abhält. Wenn er sagt: „Wenn ich dir beiwohne, so bist du eine Ehebrecherin“, so ist er kein Mūlī, denn durch den Beischlaf wird ihm keine Verpflichtung auferlegt, und er wird durch den Beischlaf nicht zum Verleumder (Qādhib), da die Verleumdung (Qadhf) nicht von einer Bedingung abhängt. Es ist auch nicht zulässig, dass sie durch seinen Beischlaf zur Ehebrecherin wird, so wie sie nicht durch den Aufgang der Sonne zur Ehebrecherin wird. Wenn er sagt: „Wenn ich dir beiwohne, so ist es für Allah verpflichtend, dass ich diesen Monat faste“, so ist er kein Mūlī, denn wenn er ihr nach dessen Verstreichen beiwohnen würde, würde ihn keine Verpflichtung treffen, da das Fasten dieses Monats nach dessen Ablauf nicht mehr vorstellbar ist. Somit wird ihm das Gelübde nicht auferlegt, so als ob er sagen würde: „Wenn ich dir beiwohne, so ist es für Allah verpflichtend, dass ich gestern faste.“ Wenn er sagt: „Wenn ich dir beiwohne, so ist es für Allah verpflichtend, dass ich zwanzig Gebetseinheiten (Rakʿa) verrichte“, so ist er ein Mūlī. Abū Ḥanīfa sagte: „Er ist kein Mūlī, denn das Gebet hat keinen Bezug zu Vermögen, noch hängt es von Vermögen ab, daher ist der Schwörende kein Mūlī, so als ob er sagen würde: ‚Wenn ich dir beiwohne, so ist es für Allah verpflichtend, dass ich auf dem Markt umhergehe.‘“ Unsere Argumentation ist, dass das Gebet durch ein Gelübde verpflichtend wird, daher ist der Schwörende bei ihm ein Mūlī, gleich dem Fasten und der Pilgerreise. Was er erwähnte, ist nicht korrekt, denn das Gebet bedarf der rituellen Reinheit (Wasser) und der Sutra (Abgrenzung). Was das Umhergehen auf dem Markt betrifft, so besagt die Analogie der Rechtsschule (Qiyās) gemäß dieser Überlieferung, dass er ein Mūlī ist.
(5) Fehlt im Originalmanuskript. (6) In der Handschrift M: „der Eid“ (al-Qasam). (7) In der Handschrift M: „ein Mūlī“ (mūliyan). (8) Im Originalmanuskript: „so ist es“ (fayakūnu). (9) Fehlt im Originalmanuskript und B. (10) In der Handschrift M: „sie erwähnten es“ (dhakarūhu).
القَسَمِ حَلِفٌ، لكنِ الْحَلِفُ بإِطْلاقِهِ إِنَّمَا يَنْصَرِفُ إلى القَسَمِ، وإِنَّمَا يُصْرَفُ إِلى غيرِ القَسَمِ بدَلِيلٍ، ولا خِلافَ فى أَنَّ القَسَمَ بِغيرِ اللَّهِ تعالى وصِفَاتِهِ لا يكونُ إيلاءً؛ لأنَّه لا يُوجِبُ كَفَّارَةً ولا شَيْئًا يَمْنَعُ مِنَ (٥) الْوَطْءِ، فلا يكونُ إِيلاءً، كالخَبَرِ بغيرِ قَسَمٍ (٦). وإذا قُلْنا بِالرِّوَايَةِ الثَّانيةِ فلا يكونُ مُولِيًا (٧) إِلَّا أَنْ يَحْلِفَ بما يَلْزَمُه بالحِنْثِ فيه (٨) حَقٌّ، كقولِه: إنْ وَطِئْتُكِ فعَبْدِى حُرٌ. أو: فأنْتِ طالِقٌ. أو: فَأنْتِ علىَّ (٩) كظَهْرِ أمِّى. أو: فأنْتِ علىَّ حَرامٌ. أو: فلِلَّهِ علىَّ صَوْمُ سَنَةٍ أو الحَجُّ أو صَدَقَةٌ. فهذا يكونُ إِيلاءً؛ لأنَّهُ يَلْزَمُهُ بِوَطْئِها حَقٌّ يَمْنَعُهُ مِنْ وَطْئِهَا خَوْفُهُ مِن وُجُوبِه. وإِنْ قال: إنْ وَطِئْتُكِ فَأَنْتِ زَانِيَةٌ. لم يكنْ مُولِيًا؛ لأنَّهُ لا يَلْزَمُهُ بِالْوَطْءِ حَقٌّ، ولا يَصِيرُ قَاذفًا بالْوَطْءِ؛ لأنَّ القَذْفَ لا يَتَعَلَّقُ بالشَّرْطِ، ولا يجوزُ أَنْ تَصِيرَ زَانِيَةً بِوَطْئِهِ لها، كما لا تَصِيرُ زَانِيَةً بِطُلُوعِ الشمسِ. وإِنْ قال: إِنْ وَطِئتُكِ، فلِلَّهِ علىَّ صَوْمُ هذا الشَّهْرِ. لم يكنْ مُولِيًا؛ لأنَّهُ لو وَطِئَهَا بعدَ مُضِيِّه، لم يَلْزَمْهُ حَقٌّ، فَإِنَ صَوْمَ هذا الشَّهْرِ لا يُتَصَوَّرُ بعدَ مُضِيِّهِ، فلا يُلْزَمُ بالنَّذْرِ، كما لو قال: إِنْ وَطِئْتُكِ، فلِلَّهِ علىَّ صَوْمُ أَمْسِ. وإِنْ قال: إِنْ وَطِئْتُكِ، فَلِلَّهِ علىَّ أَنْ أُصَلِّىَ عشرين رَكْعَةً. كان مُولِيًا. وقال أبو حَنِيفةَ: لا يكونُ مُولِيًا؛ لأنَّ الصَّلاةَ لا يَتَعَلّقُ بِها مَالٌ، ولا تَتَعَلَّقُ بِمَالٍ، فلَا يكونُ الحَالِفُ بها مُولِيًا، كما لو قال: إِنْ وَطِئْتُكِ، فَلِلَّهِ علَىَّ أَنْ أَمْشِىَ فى السُّوقِ. ولَنا، أَنَّ الصَّلاةَ تَجِبُ بالنَّذْرِ، فكانَ الحَالِفُ بِهَا مُولِيًا، كالصَّوْمِ والحَجِّ، وما ذَكَرَهُ (١٠) لَا يَصِحُّ؛ فإنَّ الصَّلاةَ تَحْتاجُ إلى المَاءِ والسُّتْرَةِ. وأمَّا الْمَشْىُ فى السُّوقِ، فقياسُ المَذهبِ عَلى هذه الرِّوَايَةِ، أَنَّهُ يكونُ مُولِيًا؛
= من كتاب الكفارات. سنن ابن ماجه ١/ ٦٧٧. والإمام مالك، فى: باب جامع الأيمان، من كتاب النذور والأيمان. الموطأ ٢/ ٤٨٠. والإمام أحمد، فى: المسند ٢/ ٧، ٨، ١١، ١٧، ٢٠، ٤٨، ٧٦، ٥/ ٦٢.(٥) سقط من: الأصل.(٦) فى م: "القسم".(٧) فى م: "مواليا".(٨) فى الأصل: "فيكون".(٩) سقط من: الأصل، ب.(١٠) فى م: "ذكروه".