..., wie bei der Scheidung und der Sklavenfreilassung. Was Malik erwähnte, ist nicht korrekt; denn es bedeutet einen Verzicht auf den Eid seitens desjenigen, dem ein Teil davon auferlegt wurde, was nicht zulässig ist, ebenso wie wenn die Brüche gleich wären, etwa wenn jedem der zwei Erben die Hälfte oder jedem der drei ein Drittel davon obläge, und durch Analogie zu demjenigen, auf den der größte Teil entfällt. Zudem vollendet sich der Eid in allen anderen Klagen für jeden Einzelnen, ungeachtet dessen, ob derjenige, der einen Anspruch erhebt, einen großen oder kleinen Anteil hat; so verhält es sich auch hier. Ferner führt dies dazu, dass jemand anderes als derjenige, dem die Pflicht obliegt, den Eid leistet, was nicht zulässig ist, genau wie beim vollständigen Eid und beim größeren Teil.
Abschnitt: Wenn unter ihnen jemand ist, für den die Qasama (Blutgeld-Eid-Verfahren) überhaupt nicht gilt, nämlich Frauen, so entfällt für sie diese Bestimmung. Wenn also ein Sohn und eine Tochter vorhanden sind, leistet der Sohn alle fünfzig Eide. Wenn es einen Bruder und eine Schwester mütterlicherseits sowie einen Bruder und eine Schwester väterlicherseits gibt, werden die Eide zwischen den beiden Brüdern auf der Grundlage von elf Teilen aufgeteilt: Auf den mütterlicherseits verwandten Bruder entfallen drei, auf den anderen acht. Danach wird der Bruch für beide ausgeglichen, sodass der Bruder väterlicherseits siebenunddreißig Eide und der Bruder mütterlicherseits vierzehn Eide leistet.
Abschnitt: Wenn der Anspruchsberechtigte stirbt, geht der ihm obliegende Teil der Eide auf seinen Erben über. Die Eide werden unter ihnen nach Maßgabe ihrer Erbanteile aufgeteilt, und der Bruch wird für sie ausgeglichen, so wie er im Fall der Erben des Getöteten ausgeglichen wird. Stirbt einer von ihnen, so wird sein Anteil an den Eiden unter seinen Erben aufgeteilt. Wenn der Getötete beispielsweise drei Söhne hinterlassen hätte, so hätte auf jeden von ihnen siebzehn Eide entfallen. Stirbt einer von ihnen, bevor die Aufteilung erfolgt ist, und hinterlässt er selbst drei Söhne, so werden seine Eide unter ihnen aufgeteilt, sodass auf jeden von ihnen sechs Eide entfallen. Hinterlässt er zwei Söhne, so leistet jeder von ihnen neun Eide. Dies sagen wir deshalb, weil der Erbe an die Stelle des Erblassers tritt bei der Sicherung seiner Beweismittel, so wie er an seine Stelle tritt bei der Erlangung seines Vermögens. Dies gehört zu seinen Beweismitteln; daher ist er befugt, Beweise (Bayyina) vorzubringen, Eide bei einer Ablehnung zu leisten und dies gemeinsam mit einem einzelnen Zeugen bei einem Vermögensanspruch zu tun. Wenn sein Tod eintrat, nachdem...
(7) Fehlt in B. (8) In B und M: "al-akthar" (der größte Teil). (9) In M: "yunjbaru" (wird ausgeglichen).