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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 12 · Seite 294Abschnitt

Übersetzung · DE

…denn er beansprucht nicht mehr als das, und der Rest wird dem Bayt al-Mal (Staatskasse) übergeben, da niemand da ist, der Anspruch darauf erhebt. Sollte sich unter den Erben ein Minderjähriger oder ein geistig Behinderter befinden, so wird ihm sein Anteil ausgehändigt, ebenso wie der Anteil dessen, der den Abfall des Erblassers vom Glauben bestätigt hat, da dessen Abfall vom Glauben in Bezug auf ihn nicht als erwiesen gilt.

Abschnitt: Wer zu einem Wort des Unglaubens gezwungen wird, für den ist es besser, standhaft zu bleiben und es nicht auszusprechen, selbst wenn ihn dies das Leben kosten sollte. Denn Chabbab überlieferte vom Gesandten Allahs (Friede und Segen seien auf ihm), dass dieser sagte: „Bei den Menschen vor euch wurde jemand in die Erde eingegraben, dann brachte man eine Säge, legte sie auf seinen Scheitel und sägte ihn in zwei Stücke, doch das hielt ihn nicht von seiner Religion ab; und sein Fleisch wurde mit eisernen Kämmen bis auf den Knochen durchgekämmt, doch auch das hielt ihn nicht von seiner Religion ab“ (28). In der Auslegung des Wortes Allahs, des Erhabenen: „Verflucht seien die Gefährten des Grabens (4), des Feuers, das Brennstoff enthält (5), als sie davor saßen (6) und sie Zeugen dessen waren, was sie mit den Gläubigen taten“ (29), wird berichtet, dass einer der Könige der Ungläubigen eine Gruppe von Gläubigen ergriff, für sie einen Graben in der Erde aushob und darin ein Feuer entzündete. Dann sagte er: Wer nicht von seinem Glauben abfällt, den werft in das Feuer. Sie begannen, sie hineinzuwerfen, bis eine Frau mit ihrem Säugling auf der Schulter (30) kam. Sie zögerte wegen des Kindes, doch das Kind sagte: „O Mutter, sei geduldig, denn du bist im Recht.“ Allah, der Erhabene, erwähnte sie in Seinem Buch (31). Al-Athram überlieferte von Abu Abd Allah, dass er über einen Mann befragt wurde, der gefangen genommen wurde, zum Unglauben gedrängt und dazu gezwungen wurde: Ist es ihm erlaubt, abtrünnig zu werden? Er verabscheute dies zutiefst und sagte: „Diejenigen, über die der Koranvers herabgesandt wurde, nämlich die Gefährten des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm), gleichen dem meiner Ansicht nach nicht (32). Diese wurden dazu gedrängt, das Wort auszusprechen, und wurden dann in Ruhe gelassen, um zu tun, was sie wollten.“

Anmerkungen

(28) Herausgegeben von al-Bukhari in: Kapitel über die Zeichen des Prophetentums im Islam, aus dem Buch der Vorzüge (Manaqib), und in: Kapitel über denjenigen, der sich für das Schlagen und Töten entscheidet..., aus dem Buch des Zwangs (Ikrah). Sahih al-Bukhari 4/244, 9/25, 26. Abu Dawud in: Kapitel über den Gefangenen, der zum Unglauben gezwungen wird, aus dem Buch des Dschihad. Sunan Abi Dawud 2/44. Und Imam Ahmad im Musnad 5/109, 110, 111, 6/395. (29) Sure al-Burudsch 4-7. (30) In B und M: „kaffiha“. (31) Herausgegeben von Muslim in: Kapitel über die Geschichte der Gefährten des Grabens..., aus dem Buch der Askese und der Herzenserweichung (Zuhd wa-l-Raqaiq). Sahih Muslim 4/2299-2301. At-Tirmidhi in: Kapitel über das, was aus Sure al-Burudsch stammt, aus den Kapiteln der Exegese. Aridat al-Ahwadhi 12/238-242. Und Imam Ahmad im Musnad 6/17, 18. (32) Im Original: „schabiha“.

Arabisch (Quelle)

لأنَّه لا يَدَّعِى أكثرَ منه، ويُدْفَعُ الباقِى إلى بيتِ المالِ؛ لعدمِ مَنْ يَسْتَحِقُّه، فإن كان في الورثةِ صغيرٌ أو مجنونٌ، دُفِعَ إليه نصيبُه، ونصيبُ المُقِرِّ بِرِدَّةِ الموروثِ؛ لأنَّه لم تثْبُتْ رِدَّتُه بالنسبةِ إليه.

فصل: ومَن أُكْرِهَ على كلمةِ الكُفْرِ، فالأفضلُ له أنْ يصبرَ ولا يقولَها، وإن أتى ذلك علي نفسِه؛ لما رَوَى خَبَّابٌ، عن رسولِ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-، قال: "إنْ كَانَ الرَّجُلُ مِنْ قَبْلِكُمْ لَيُحْفَرُ له في الأرْضِ، فَيُجْعَلُ فيها، فَيُجَاءَ بِمِنْشَارٍ، فَيُوضَعُ على شِقِّ رَأْسِهِ، ويُشَقُّ باثْنَيْنِ، مَا يَمْنَعُهُ ذَلِكَ عن دِينِهِ، ويُمْشَطُ بِأَمْشَاطِ الحديِد مَا دُونَ عَظْمِه مِنْ لَحْمٍ، ما يَصْرِفُه ذلك عن دِينِهِ" (٢٨). وجاءَ في تفسيرِ قوله تعالى: {قُتِلَ أَصْحَابُ الْأُخْدُودِ (٤) النَّارِ ذَاتِ الْوَقُودِ (٥) إِذْ هُمْ عَلَيْهَا قُعُودٌ (٦) وَهُمْ عَلَى مَا يَفْعَلُونَ بِالْمُؤْمِنِينَ شُهُودٌ} (٢٩) أنَّ بعضَ ملوكِ الكفَّارِ، أخذَ قومًا من المؤمنين، فَخَدَّ لهم أُخْدُودًا في الأرْضِ، وأَوْقَدَ فيه نارًا، ثم قالَ: من لم يَرْجِعْ عن دِينِه فألقُوه في النَّارِ. فجعلُوا يُلْقُونَهم فيها، حتى جاءَتِ امْرَأةٌ على كَتِفِها (٣٠) صَبِىٌّ لها، فَتَقَاعَسَتْ من أجلِ الصَّبِىِّ، فقال الصَّبِىُّ: يا أُمَّه، اصْبِرِي، فإنَّك على الحقِّ. فذكرَهم اللَّه تعالى في كتابه (٣١). ورَوَى الأثْرَمُ، عن أبي عبدِ اللهِ، أنَّه سُئِلَ عن الرجلِ يُؤْسَرُ، فيُعْرَضُ على الكُفْرِ، ويُكْرَهُ عليه، ألَهُ أَنْ يَرْتَدَّ؟ فكَرِهَهُ كَرَاهةً شديدةً، وقال: ما يُشْبِهُ (٣٢) هذا عندى الَّذينَ أُنْزِلَتْ فيهم الآيةُ مِن أصحابِ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، أولئك كانوا يُرادُونَ كلى الكَلِمَةِ، ثم يُتْرَكُونَ يعْملون ما شاءُوا,

Anmerkungen

(٢٨) أخرجه البخاري، في: باب علامات النبوة في الإِسلام، من كتاب المناقب، وفى: باب من اختار الضرب والقتل. . ., من كتاب الإِكراه. صحيح البخاري ٤/ ٢٤٤، ٩/ ٢٥، ٢٦. أبو داود، في: باب في الأسير يُكره على الكفر، من كتاب الجهاد. سنن أبي داود ٢/ ٤٤. والإِمام أحمد، في: المسند ٥/ ١٠٩، ١١٠، ١١١, ٦/ ٣٩٥.(٢٩) سورة البروج ٤ - ٧.(٣٠) في ب، م: "كفها".(٣١) أخرجه مسلم، في: باب قصة أصحاب الأخدود. . ., من كتاب الزهد والرقائق. صحيح مسلم ٤/ ٢٢٩٩ - ٢٣٠١. والترمذي، في: باب ومن سورة البروج، من أبواب التفسير. عارضة الأحوذى ١٢/ ٢٣٨ - ٢٤٢. والإِمام أحمد، في: المسند ٦/ ١٧، ١٨.(٣٢) في الأصل: "شبه".

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