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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 12 · Seite 306

Übersetzung · DE

..., also als eine Tat, bei der man üblicherweise getötet wird, und er wird daraufhin als Vergeltung (Qisas) getötet. Abu Hanifa sagte: Er wird getötet, aufgrund der Allgemeinheit der vorangegangenen Berichte und weil es sich um ein Vergehen handelt, das die Tötung eines Muslims rechtfertigt, wodurch auch die Tötung eines Dhimmi (eines geschützten Nicht-Muslims) gerechtfertigt wird, wie im Fall des Mordes. Unser Argument ist, dass Labid ibn al-A'sam den Propheten – Allahs Segen und Friede auf ihm – bezauberte, er ihn jedoch nicht tötete. Zudem ist der Polytheismus (Schirk) schwerwiegender als seine Zauberei, und dennoch wird man nicht dafür getötet. Die Berichte beziehen sich auf den Zauberer unter den Muslimen, da dieser durch seine Zauberei ungläubig wird, während dieser hier (der Dhimmi) von Grund auf ein Ungläubiger ist. Ihre Analogie (Qiyas) ist zudem durch den Glauben an den Unglauben und das Aussprechen desselben hinfällig, sowie durch den Ehebruch eines verheirateten (Muhsan) Mannes, da dieser bei ihnen (den Hanafiten) nicht die Tötung des Dhimmi nach sich zieht, während sie den Muslim dafür töten. Und Allah weiß es am besten.

Anmerkungen

(49) Im Original ausgelassen. (50) In den Handschriften B und M: "wa-al-mutakallim".

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