nach dem Urteil des Gesandten Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm - urteilen: Wenn sie sie dir erlaubt hat, peitschen wir dich einhundert Mal aus, und wenn sie sie dir nicht erlaubt hat, so werden wir dich steinigen (29) mit Steinen." Sie stellten fest, dass sie sie ihm erlaubt hatte, also peitschte er ihn einhundert Mal aus. Wenn sie durch diesen Beischlaf schwanger wird, obliegt ihm dann die Vaterschaftszuschreibung (Nasab)? Hierüber gibt es zwei Überlieferungen: Eine davon besagt, dass die Vaterschaft ihm zugeschrieben wird, da es ein Beischlaf ist, der keine (30) Hadd-Strafe nach sich zieht, weshalb die Vaterschaftszuschreibung erfolgt, ähnlich wie beim Beischlaf mit einer gemeinschaftlichen Sklavin. Die andere Überlieferung besagt, dass sie ihm nicht zugeschrieben wird, da es sich um einen Beischlaf handelt, der weder auf einem Eigentumsrecht noch auf einem Eigentumszweifel (31) beruht, was [dem unzüchtigen Verheirateten] (32) gleicht.
Abschnitt: Es gibt keine Hadd-Strafe für eine zur Unzucht gezwungene Frau, nach der Meinung der Allgemeinheit der Gelehrten. Dies wurde von Umar, az-Zuhri, Qatada, ath-Thawri, ash-Shafi'i und den Anhängern der Lehrmeinung (ashab ar-ra'y) berichtet. Wir kennen niemanden, der dies ablehnt; dies beruht auf dem Wort des Gesandten Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm -: "Meiner Gemeinschaft wurde das Versehen, das Vergessen und das, wozu sie gezwungen wurden, erlassen" (33). Von 'Abd al-Jabbar ibn Wa'il (34) wird von seinem Vater überliefert, dass (35) eine Frau zur Zeit des Gesandten Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm - zur Unzucht gezwungen wurde und er die Hadd-Strafe von ihr abwandte. Dies überlieferte al-Athram (36). Er sagte: Zu Umar wurden einige Sklavinnen der Herrschaft gebracht, die von jungen Männern der Herrschaft zur Unzucht gezwungen worden waren; er schlug die jungen Männer, aber schlug die Sklavinnen nicht (37). Sa'id überlieferte mit seinem Isnad von Tariq ibn Shihab, dass eine Frau zu Umar gebracht wurde, die Unzucht begangen hatte, woraufhin sie sagte: "Ich schlief und wachte erst auf, als ein Mann auf mir lag." Da ließ er sie frei und schlug sie nicht (38).
(29) Im Original: "rajamtuki" (ich werde dich steinigen). (30) In B: "yujib" (verpflichtet). (31) Fehlt in: Original, B. (32) In B, M: "az-zina al-mahd" (die reine Unzucht). (33) Die Herleitung wurde bereits zuvor erwähnt in: 1/146. (34) Fehlt in: B. (35) In B: "'an" (von). (36) Überliefert von at-Tirmidhi im Kapitel: Was über die Frau berichtet wurde, wenn sie zur Unzucht gezwungen wird, aus den Kapiteln über Hadd-Strafen. 'Aridat al-Ahwadhi 6/234. Von Ibn Maja im Kapitel: Der Gezwungene, aus dem Buch der Hadd-Strafen. Sunan Ibn Maja 2/866. Und von Imam Ahmad im Musnad 4/318. (37) Überliefert von Ibn Abi Shayba im Kapitel: Über die Gezwungene, aus dem Buch der Hadd-Strafen. Al-Musannaf 9/550. Siehe auch: Was von Imam Malik überliefert wurde im Kapitel: Umfassendes Kapitel zu dem, was über die Strafe der Unzucht berichtet wurde, aus dem Buch der Hadd-Strafen. Al-Muwatta 2/827.
فيك بقضِيَّةِ رسولِ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-، إن كانتْ أحلَّتْها لك، جَلَدْنَاكَ مِائةً، وإن لم تَكُنْ أحلَّتْها لك، رَجَمْنَاكَ (٢٩) بالحجارَةِ. فوجدُوها أحلَّتْها له، فجلَدَه مِائةً. وإن عَلِقَتْ من هذا الوَطْءِ، فهل يَلْحَقُه النَّسَبُ؟ على رِوَايتَيْنِ؛ إحداهما، يَلْحَقُ به؛ لأنَّه وَطْءٌ لا يجبُ (٣٠) به الحَدُّ، فلَحِقَ به النَّسَبُ، كوَطْءِ الجارِيَةِ المُشترَكَةِ. والأُخْرى، لا يَلْحَقُ به؛ لأنَّه وَطْءٌ في غيرِ مِلْكٍ ولا شُبْهَةِ مِلْكٍ (٣١)، أشْبَهَ [الزَّانِىَ المُحْصَنَ] (٣٢).
فصل: ولا حَدَّ على مُكْرَهَةٍ في قولِ عامَّةِ أهلِ العلمِ. رُوِىَ ذلك عن عمرَ، والزُّهْرِىِّ، وقَتَادَةَ، والثَّورِىِّ، والشَّافِعِىِّ، وأصْحابِ الرَّأْىِ. ولا نعلمُ فيه مُخالفًا؛ وذلك لقولِ رسول اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-: "عُفِىَ لأمَّتِى عن الْخَطإِ، والنِّسْيَانِ، وما اسْتُكْرِهُوا عَلَيْه" (٣٣). وعن عبد الجَبَّارِ بن وائلٍ (٣٤)، عن أبيه، أنَّ (٣٥) امرأةً اسْتُكْرِهَتْ على عهدِ رسولِ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- فدَرَأَ عنها الحَدَّ. روَاه الأثْرَمُ (٣٦). قال: وَأُتِىَ عمرُ بإمَاءٍ من إمَاءِ الإِمارةِ، اسْتكْرَهَهُنَّ غِلْمانٌ من غِلْمانِ الإِمارةِ، فضَرَبَ الغِلْمانَ، ولم يضْرِبِ الإِماءَ (٣٧). ورَوَى سعيدٌ بإسْنادِه عن طارقِ بن شِهَابٍ، قال: أُتِىَ عمرُ بامرأةٍ قد زَنَتْ، فقالَتْ: إنِّي كنتُ نائمةً، فلم أستيقظْ إلَّا برجلٍ قد جَثَمَ علىَّ. فخَلَّى
(٢٩) في الأصل: "رجمتك".(٣٠) في ب: "يوجب".(٣١) سقط من: الأصل، ب.(٣٢) في ب، م: "الزنى المحض".(٣٣) تقدم تخريجه، في: ١/ ١٤٦.(٣٤) سقط من: ب.(٣٥) في ب: "عن".(٣٦) أخرجه الترمذي، في: باب ما جاء في المرأة إذا استكرهت على الزنى، من أبواب الحدود. عارضة الأحوذى ٦/ ٢٣٤. وابن ماجه، في: باب المستكره، من كتاب الحدود. سنن ابن ماجه ٢/ ٨٦٦. والإِمام أحمد في: المسند ٤/ ٣١٨.(٣٧) أخرجه ابن أبي شيبة، في: باب في المستكرهة، من كتاب الحدود. المصنف ٩/ ٥٥٠. وانظر: ما أخرجه الإِمام مالك، في: باب جامع ما جاء في حد الزنى، من كتاب الحدود. الموطأ ٢/ ٨٢٧.