so wird mit ihr begonnen, wegen ihrer Leichtigkeit, dann [mit der Hadd-Strafe für Qadhf] (33), und welche von beiden auch immer vorgezogen wird, die andere folgt ihr, dann [mit der Hadd-Strafe für Unzucht] (34); denn darin liegt keine Vernichtung, dann folgt das Abhacken. So hat es al-Qadi erwähnt. Abu al-Khattab sagte: Man beginnt mit dem Abhacken als Qisas (Vergeltung), weil es ein reines Recht eines Menschen ist. Wenn er dann genesen ist, wird er für Qadhf bestraft, wenn wir davon ausgehen, dass es ein Recht eines Menschen ist, dann wird er für das Trinken bestraft, und wenn er genesen ist, wird er für Unzucht bestraft; denn das Recht des Menschen muss wegen seiner Nachdrücklichkeit vorgezogen werden. Die zweite Art ist das Zusammentreffen von [Hadd-Strafen Allahs des Erhabenen und Rechten eines Menschen] (35), bei denen eine Tötung involviert ist. Die Hadd-Strafen Allahs des Erhabenen gehen dann in die Tötung ein, ganz gleich, ob es sich um Hadd-Strafen Allahs des Erhabenen handelt, wie die Steinigung bei Unzucht, die Tötung (36) bei Muharaba (Raubüberfall), bei Apostasie (37) oder um das Recht eines Menschen, wie beim Qisas; aufgrund dessen, was wir bereits dargelegt haben. Was die Rechte des Menschen betrifft, so werden sie alle vollstreckt. Wenn die Tötung ein Recht Allahs des Erhabenen ist, werden alle Rechte nacheinander vollstreckt, da der Verlust seines Lebens ohnehin unvermeidlich ist und eine Verzögerung keinen Nutzen bringt. Wenn die Tötung jedoch ein Recht eines Menschen ist, wird (38) mit der Vollstreckung (39) der zweiten Strafe das Genesen (40) von der ersten abgewartet, und zwar aus zwei Gründen: Erstens, weil das unmittelbare Aufeinanderfolgen zwischen ihnen möglicherweise dazu führen könnte, dass sein Leben vor dem Qisas endet, wodurch das Recht des Menschen verloren ginge. Zweitens, weil Vergebung zulässig ist; ihre Verzögerung lässt die Möglichkeit offen, dass der Berechtigte verzeiht und er so am Leben bleibt, im Gegensatz zur Tötung als Recht Allahs, des Erhabenen. Die dritte Art ist das Übereinstimmen beider Rechte an demselben Ort, was eine Einbuße bedeutet, wie bei Tötung und Abhacken als Qisas und Hadd; [was die Tötung betrifft] (41), so wird, falls darin sowohl etwas Rein-Göttliches, wie die Steinigung bei Unzucht, als auch etwas Menschliches, wie der Qisas enthalten ist, der Qisas vorgezogen, aufgrund der Nachdrücklichkeit (42) des menschlichen Rechts. Und wenn die Tötung bei Muharaba und der Qisas zusammenfallen, wird begonnen
(33) Im Original: "yuḥaddu lil-qadhf". (34) Im Original: "yuḥaddu lil-zinā". (35) In B, M: "ḥudūd Allāh wa-ḥudūd al-ādamī". (36) In B: "aw al-qatl". (37) In M: "al-ridda". (38) In M: "intaẓarat". (39) In B, M: "bi-istīfāʾihi". (40) In M: "barraʾahu". (41) Fehlt in M. (42) Im Original: "li-taʾkīd".
فإنَّه يُبْدَأُ به، لخِفَّتِه، ثم [بحَدِّ القَذْفِ] (٣٣)، وأيُّهما قُدِّمَ، فالآخَرُ يَلِيه، ثم [بحَدِّ الزِّنَى] (٣٤)؛ فإنَّه لا إتْلَافَ فيه، ثم بالقَطْعِ. هكذا ذكره القاضي. وقال أبو الخَطَّابِ: يُبْدَأُ بالقَطْعِ قِصَاصًا؛ لأنَّه حَقُّ آدَمِىٍّ مُتَمَحِّضٌ، فإذا بَرَأَ حُدَّ للقَذْفِ، إذا قُلْنا: هو حَقُّ آدَمِىٍّ، ثم يُحَدُّ للشُّرْبِ، فإذا بَرَأَ، حُدَّ للزِّنَى؛ لأنَّ حَقَّ الآدَمِىِّ يجبُ تَقْديمُه لتَأكُّدِه. النَّوع الثاني، أن تجْتَمِعَ [حدودٌ للهِ تعالى وحُدودٌ لآدَمِىٍّ] (٣٥)، وفيها قَتْلٌ، فإنَّ حُدودَ اللَّه تعالى تدْخُلُ في القتلِ، سواءٌ كان من حُدودِ اللهِ تعالى، كالرَّجْمِ في الزِّنَى، والقتلِ (٣٦) للمُحارَبةِ، أو للرِّدَّةِ (٣٧)، أو لحَقِّ آدَمِىٍّ، كالقِصَاصِ؛ لما قَدَّمْنَاه. وأمَّا حقوقُ الآدَمِىِّ، فتُسْتَوْفَى كلُّها ثم إن كان القتلُ حَقًّا للهِ تعالى، اسْتُوفِيَتِ الحقوقُ كلُّها مُتَوالِيَةً؛ لأنَّه لا بُدَّ من فَواتِ نفسِه، فلا فائدةَ في التَّأْخِيرِ، وإن كان القتلُ حَقًّا لآدَمِيٍّ، انْتُظِرَ (٣٨) باسْتيفاءِ (٣٩) الثاني بُرْؤُه (٤٠) من الأوَّلِ لوَجْهَيْن؛ أحدهما، أنَّ المُوالاةَ بينَهما يَحْتَمِلُ أنْ تَفُوتَ نَفْسُه قبلَ القِصَاصِ، فيَفُوتَ حَقُّ الآدَمِىِّ. والثانى، أنَّ العَفْوَ جائِزٌ، فتأخيرُه يَحْتَمِلُ أن يَعْفُوَ الوَلِىُّ فيَحْيَا، بخلافِ القتلِ حَقًّا للهِ سبحانه. النَّوع الثالث، أن يتَّفِقَ الحَقَّانِ في مَحَلٍّ واحِدٍ، ويكونَ تَفْويتًا، كالقتل والقطعِ قِصَاصًا وحَدًّا؛ [فأمَّا القَتْلُ] (٤١) فإن كان فيه ما هو خالِصٌ لحَقِّ اللَّه تعالى، كالرَّجْمِ في الزِّنَى، وما هو حَقٌّ لآدَمِيٍّ، كالقِصَاصِ، قُدِّمَ القِصَاصُ، لتأكُّدِ (٤٢) حَقِّ الآدَمِىِّ. وإنِ اجْتَمعَ القتلُ للقتلِ في المُحارَبةِ والقِصَاصُ، بُدِئَ
(٣٣) في الأصل: "يحد للقذف".(٣٤) في الأصل: "يحد للزنى".(٣٥) في ب، م: "حدود اللَّه وحدود الآدمى".(٣٦) في ب: "أو القتل".(٣٧) في م: "الردة".(٣٨) في م: "انتظرت".(٣٩) في ب، م: "باستيفائه".(٤٠) في م: "برأه".(٤١) سقط من: م.(٤٢) في الأصل: "لتأكيد".