Sie kehrten daraufhin zu dieser Auffassung zurück, womit der Konsens (Ijma') zustande kam. Wer ihn nun für erlaubt erklärt, der hat den Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – der Lüge bezichtigt; denn sein Verbot ist durch die Überlieferung notwendigerweise als bekannt vorauszusetzen. Er wird dafür zum Ungläubigen (Kafir), und er wird zur Reue aufgefordert; wenn er bereut, so ist es gut, andernfalls wird er getötet. Al-Juzajani berichtete mit seiner Überlieferungskette von Ibn Abbas, dass Qudama ibn Maz'un Wein trank. Umar fragte ihn: „Was hat dich dazu bewegt?“ Er antwortete: „Gott, der Allmächtige und Erhabene, sagt: ‚Auf denen, die glauben und gute Werke tun, liegt keine Sünde in dem, was sie gekostet haben.‘ – bis zum Ende des Verses (8). Und ich gehöre zu den ersten Auswanderern, zu den Leuten von Badr und Uhud.“ Umar sagte zu den Leuten: „Gebt dem Mann eine Antwort.“ Sie schwiegen jedoch, worauf er zu Ibn Abbas sagte: „Antworte ihm.“ Er sprach: „Gott der Erhabene hat dies nur als Entschuldigung für die Vergangenen herabgesandt, für diejenigen, die ihn tranken (9), bevor er verboten wurde. Er sandte dann herab: ‚Wein, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile...‘ (10) als Beweis gegen die Menschen.“ Dann fragte Umar nach der Hadd-Strafe dafür. Ali ibn Abi Talib sagte: „Wenn er trinkt, wird er berauscht, und wenn er berauscht ist, verleumdet er; daher peitscht ihn mit achtzig Hieben aus.“ Daraufhin ließ Umar ihn mit achtzig Hieben auspeitschen (11). Al-Waqidi berichtete, dass Umar zu ihm sagte: „Du hast dich in der Auslegung geirrt, oh Qudama. Wenn du gottesfürchtig bist, so meide das, was Gott dir verboten hat.“ Al-Khallal berichtete mit seiner Überlieferungskette von Muharib ibn Dithar, dass einige Leute in Syrien Wein tranken. Yazid ibn Abi Sufyan fragte sie: „Habt ihr Wein getrunken?“ Sie sagten: „Ja, Gott der Erhabene sagt: ‚Auf denen, die glauben und gute Werke tun, liegt keine Sünde in dem, was sie gekostet haben.‘ – bis zum Ende des Verses.“ Er schrieb daraufhin an Umar ibn al-Khattab bezüglich ihrer Angelegenheit. Umar schrieb ihm: „Wenn mein Brief dich bei Tag erreicht, so warte mit ihnen nicht bis zur Nacht, und wenn er dich bei Nacht erreicht, so warte nicht bis zum Tag, bis du sie zu mir schickst, damit sie die Diener Gottes nicht in Versuchung führen.“ Er sandte sie zu Umar, welcher die Leute bezüglich ihrer Angelegenheit beriet. Er sagte zu Ali: „Was meinst du?“ Er antwortete: „Ich meine, sie haben in die Religion Gottes etwas eingeführt, wozu Gott keine Erlaubnis gegeben hat. Wenn sie behaupten, er sei erlaubt, dann töte sie, denn sie haben für erlaubt erklärt, was Gott verboten hat. Wenn sie behaupten, er sei verboten,"
(7) In B: "wa-yurwā". Und in M: "wa-rawā". (8) Fehlt in M. (9) In M: "shurbuhumā". (10) Sūrat al-Māʾida 90. Und es kam nicht vor in B, M: "wa-l-anṣāb". (11) Fehlt im Original, B.