dann peitscht sie (12) mit jeweils achtzig Hieben aus, denn sie haben gegen Gott gelogen. Gott, der Allmächtige und Erhabene, hat uns das Strafmaß dessen mitgeteilt, der über den anderen lügt. Er (13) sagte: Daraufhin ließ Umar sie mit jeweils achtzig Hieben auspeitschen (14). Wenn dies feststeht, so ist das, dessen Verbot im Konsens feststeht, der Traubensaft, wenn er gärt und seinen Schaum ausstößt. Was darüber hinaus an berauschenden Getränken existiert, das ist ebenfalls verboten; darüber gibt es eine Meinungsverschiedenheit, die wir, so Gott der Erhabene will, erwähnen werden.
1599 - Problem; er sagte: „Wer ein berauschendes Getränk trinkt, sei es wenig oder viel, der wird mit achtzig Hieben ausgepeitscht, wenn er es freiwillig trinkt und weiß, dass sein Konsum in großen Mengen (1) berauscht.“
Die Erörterung dieses Problems erfolgt in mehreren Abschnitten:
Der erste: Dass jedes Rauschmittel verboten ist, sowohl in geringer als auch in großer Menge, und es gilt als Wein (Khamr). Sein Urteil ist das gleiche wie das des Traubensaftes bezüglich seines Verbots und der Notwendigkeit der Hadd-Strafe für denjenigen, der es trinkt. Das Verbot dessen wurde überliefert von Umar, Ali, Ibn Mas'ud, Ibn Umar, Abu Huraira, Sa'd ibn Abi Waqqas, Ubayy ibn Ka'b, Anas und Aischa, möge Gott mit ihnen allen zufrieden sein. Dasselbe sagten 'Ata', Tawus, Mujahid, al-Qasim, Qatada, Umar ibn 'Abd al-Aziz, Malik, al-Shafi'i, Abu Thawr, Abu 'Ubaid und Ishaq. Abu Hanifa sagte bezüglich Traubensaft, wenn er gekocht wurde und zwei Drittel davon verdampft sind, sowie bezüglich des Aufgusses von Datteln und Rosinen, wenn er gekocht wurde – selbst wenn nicht zwei Drittel verdampft sind – und bezüglich des aus Weizen, Hirse und Gerste hergestellten Nabidh und Ähnlichem, ob als Aufguss oder gekocht: All dies sei erlaubt, es sei denn, es erreicht den Zustand der Berauschung. Was aber den Traubensaft angeht, wenn er gärt und seinen Schaum ausstößt, oder gekocht wurde und weniger als zwei Drittel davon verdampft sind, sowie der Aufguss von Datteln und Rosinen, wenn er ohne Kochen gärt, so ist dies verboten, in geringer wie in großer Menge; dies aufgrund dessen, was Ibn Abbas vom Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – überlieferte, dass er sagte: „Der Wein wurde aufgrund seines Wesens verboten, ebenso wie die Berauschung (2) durch jedes Getränk.“ (3)
(12) In M: "fa-jlidūhum". (13) Fehlt in M. (14) Dessen Takhrij ging voraus, auf Seite 295. (1) Im Original: "kathīruhu". (2) In B, M: "wa-l-muskir". (3) Ausgeführt von al-Nasāʾī, in: Bāb dhikr al-akhbār allatī iʿtalla bihā man abāḥa sharāb al-muskir, aus Kitāb al-ashriba. Al-Mujtabā 8/277.