Der eine davon besteht darin, dass die Handlung bei den strittigen Fällen hier ein Anreiz dazu ist, das zu tun, dessen Verbot einvernehmlich feststeht, während die Handlung bei den übrigen strittigen Fällen vom gleichen Typus der einvernehmlich verbotenen Handlungen ablenkt. Der zweite besteht darin, dass (13) die Sunna des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – ausführlich über das Verbot dieses strittigen Falles berichtet hat, sodass für niemanden eine Entschuldigung bleibt, von dessen Erlaubnis auszugehen, anders als bei anderen Gegenständen des Ijtihad. Ahmad ibn al-Qasim sagte: Ich hörte Abu Abd Allah sagen: „Es gibt zwanzig Überlieferungswege vom Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – bezüglich des Verbots von Rauschmitteln, in einigen davon heißt es: ‚Jedes Rauschmittel ist Wein.‘ Und in einigen: ‚Jedes Rauschmittel ist verboten.‘“
Abschnitt: Wer Speise in Wein einweicht (Tharid), sich damit einreibt, Fleisch damit kocht und von der Brühe isst, für den ist die Hadd-Strafe zwingend, da die Substanz des Weines vorhanden ist. Das Gleiche gilt, wenn er Mehl damit vermengt (Latt) und es isst. Wenn er jedoch Mehl damit knetet, es dann backt und es isst, wird er nicht bestraft, da das Feuer die Bestandteile des Weines verzehrt hat und nur noch ihre Spur übrig blieb. Wenn er sich einen Einlauf (Huqna) mit Wein verabreicht, wird er nicht bestraft, da dies weder Trinken noch Essen ist und der Wein seinen Rachen nicht erreicht hat; es ähnelt dem Fall, wenn man seine Wunde damit behandelt. Wenn er ihn jedoch durch die Nase einnimmt (Ist'at), ist die Hadd-Strafe zwingend, da er ihn auf diese Weise über den Rachen in sein Inneres gelangen ließ, weshalb dies auch das Verbot durch Stillen (Rad'a) begründet, im Gegensatz zum Einlauf. Es wurde von Ahmad berichtet, [dass für] (14) denjenigen, der sich einen Einlauf damit verabreicht, eine Strafe zwingend sei, da er ihn in sein Inneres gelangen ließ; die erste Ansicht ist jedoch aufgrund dessen, was wir erwähnten, vorzuziehen. Und Gott weiß es am besten.
Drittes Kapitel: Über das Ausmaß der Hadd-Strafe. Hierzu gibt es zwei Überlieferungen. Die erste besagt, dass sie achtzig Peitschenhiebe umfasst. Dies vertraten Malik, al-Thawri, Abu Hanifa und ihre Anhänger aufgrund des Konsenses der Gefährten, denn es wird berichtet, dass Umar die Menschen bezüglich der Hadd-Strafe für Wein konsultierte. Da sagte Abd al-Rahman [ibn Awf] (15): „Setze sie als die leichteste Strafe auf achtzig fest.“ Daraufhin vollzog Umar sie mit achtzig Hieben und schrieb dies an Khalid und Abu Ubayda in Syrien (16).
(13) Ausgefallen in: Al-Asl (dem Manuskript). (14) Ausgefallen in: B. (15) Ausgefallen in: Al-Asl und B. (16) Ausgeführt von Muslim im Kapitel: „Die Hadd-Strafe für Wein“ aus dem Buch der Hadd-Strafen. Sahih Muslim 3/1330, 1331. Und von al-Tirmidhi im Kapitel: „Was über die Hadd-Strafe für den Berauschten berichtet wurde“ aus den Kapiteln über die Hadd-Strafen. 'Aridat al-Ahwadhi 6/222. Und von al-Darimi im Kapitel: „Über die Hadd-Strafe für Wein“ aus dem Buch der Hadd-Strafen. Sunan al-Darimi 2/175. Und von Imam Ahmad im Musnad 3/115, 176, 180, 272, 273.
أحدُهما، أنَّ فِعْلَ الْمُخَتلَفِ فيه ههُنا دَاعِيةٌ إلى فِعْلِ ما أُجْمِعَ على تَحْريمِه، وفِعْلَ سائرِ الْمُخَتلَفِ فيه يَصْرِفُ عن جِنْسِه من المُجْمَعِ على تَحْرِيمِه. الثَّانى، أنَّ (١٣) السُّنَّةَ عن النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- قد اسْتفاضَتْ بتَحْرِيمِ هذا الْمُخَتلَفِ فيه، فلم يَبْقَ فيه لأحَدٍ عُذْرٌ في اعْتقادِ إباحتِه، بخلافِ غيرِه من المُجْتَهَداتِ. قال أحمدُ بنُ القاسم: سمعتُ أبا عبد اللَّه، يقولُ: في تحريمِ المسْكِرِ عشرونَ وجهًا عن النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، في بعضِها: "كُلُّ مُسْكِرٍ خَمْرٌ". وبعضِها: "كُلُّ مُسْكِرٍ حَرَامٌ".
فصل: وإن ثَرَدَ في الخمرِ، أو اصْطَبغَ به، أو طَبَخَ به لَحْمًا فأكلَ من مَرَقَتِه، فعليه الْحَدُّ؛ لأنَّ عينَ الخمرِ مَوْجودةٌ, كذلك إن لَتَّ به سَوِيقًا فأكلَه. وإن عجنَ به دَقِيقًا، ثم خبزَه فأكلَه، لم يُحَدَّ؛ لأنَّ النَّارَ أكَلتْ أجْزاءَ الخمرِ، فلم يَبْقَ إلَّا أثرُه. وإن احْتَقَنَ بالخمرِ، لم يُحَدَّ؛ لأنَّه ليس بشُرْبٍ ولا أكْلٍ، ولأنَّه لم يَصِلْ إلى حَلْقِه، فأشْبَهَ ما لو داوَى به جُرْحَه، وإن اسْتَعَطَ به، فعليه الحَدُّ؛ لأنَّه أوْصَلَه إلى باطنِه من حَلْقِه، ولذلك نَشر الحُرْمَةَ في الرَّضاعِ دونَ الحُقْنةِ. وحُكِىَ عن أحمدَ، [أنَّ على] (١٤) مَن احْتَقَنَ به الحَدَّ؛ لأنَّه أوْصَلَه إلى جَوْفِه، والأوَّلُ أَوْلَى؛ لِمَا ذكرْناه. واللهُ أعلمُ.
الفصل الثالث: في قَدْرِ الحَدِّ، وفيه رِوَايتان، إحْداهما، أنَّه ثمانون. وبهذا قال مالِكٌ، والثَّوْرِىُّ، وأبو حَنِيفَةَ، ومَنْ تَبِعَهم؛ لإِجماعِ الصَّحَابةِ، فإنَّه رُوِىَ أنَّ عمرَ اسْتشَارَ النَّاسَ في حَدِّ الخمرِ، فقال عبدُ الرحمن [بنُ عَوْفٍ] (١٥): اجْعَلْه كأخَفِّ الحدودِ ثمانين. فضَرَبَ عمرُ ثمانين، وكتبَ به إلى خالدٍ، وأبى عُبَيْدةَ بالشَّامِ (١٦). ورُوِىَ
(١٣) سقط من: الأصل.(١٤) سقط من: ب.(١٥) سقط من: الأصل، ب.(١٦) أخرجه مسلم، في: باب حد الخمر، من كتاب الحدود. صحيح مسلم ٣/ ١٣٣٠، ١٣٣١. والترمذي، في: باب ما جاء في حد السكران، من أبواب الحدود. عارضة الأحوذى ٦/ ٢٢٢. والدارمى، في: باب في حد الخمر، من كتاب الحدود. سنن الدارمي ٢/ ١٧٥. والإِمام أحمد، في: المسند ٣/ ١١٥، ١٧٦، ١٨٠، ٢٧٢، ٢٧٣.