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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 12 · Seite 5071601 - Rechtsfrage: Er sagte: (Ein Mann wird für alle anderen gesetzlichen Strafen im Stehen ausgepeitscht, mit einer Peitsche, die weder abgenutzt noch neu ist, sie darf nicht gedehnt oder gebunden werden, und sein Gesicht ist zu verschonen)

Übersetzung · DE

Und Ali ließ zwei seiner hochträchtigen Kamelstuten vor dem Haus anbinden, in dem sich Hamza befand. Er (Hamza) stand auf, ging zu ihnen, schlitzte ihre Bäuche auf und schnitt ihnen die Höcker ab. Ali ging daraufhin und suchte Schutz vor ihm beim Gesandten Gottes (Gottes Segen und Frieden seien auf ihm). Der Gesandte Gottes (Gottes Segen und Frieden seien auf ihm) kam, und siehe, Hamzas Augen waren gerötet. Der Prophet (Gottes Segen und Frieden seien auf ihm) tadelte ihn, woraufhin dieser ihn und Zaid ibn Haritha ansah und sagte: „Seid ihr etwas anderes als Sklaven meines Vaters?“ Da wandte sich der Gesandte Gottes (Gottes Segen und Frieden seien auf ihm) von ihm ab (18). Er hatte also verstanden, was die Sängerin in ihrem Lied gesagt hatte, und erkannte die Kamelstuten, obwohl er sich im Zustand äußerster Trunkenheit befand. Und weil der Geisteskranke, dessen Verstand vollständig geschwunden ist, Himmel von Erde und Mann von Frau unterscheiden kann, obwohl sein Verstand geschwunden ist und die Feder (der Verantwortung) von ihm erhoben wurde.

1601 - Problem: Er sagte: (Und der Mann wird bei allen Hadd-Strafen im Stehen geschlagen, mit einer Peitsche, die weder abgenutzt noch neu ist, und er wird weder ausgestreckt noch gefesselt, und sein Gesicht wird geschont.)

Seine Aussage: „bei allen Hadd-Strafen“. Er meint damit sämtliche Hadd-Strafen, bei denen eine Auspeitschung vorgesehen ist. Zu diesem Problem gibt es drei Fragen:

Erstens: Der Mann wird im Stehen geschlagen. Dies ist auch die Ansicht von Abu Hanifa und asch-Schafi'i. Malik sagte: Er wird im Sitzen geschlagen. Dies überlieferte (1) Hanbal von Ahmad; denn Gott der Erhabene hat das Stehen nicht befohlen, und weil er jemand ist, der in einer Hadd-Strafe ausgepeitscht wird, womit er der Frau ähnelt. Unser Argument ist die Aussage Alis (Gott sei mit ihm): „Jede Stelle des Körpers hat ihren Anteil (2) – er meint damit bei der Hadd-Strafe – außer dem Gesicht und dem Schambereich (3).“ Und er sagte zum Henker: „Schlage, füge Schmerz zu, aber schone den Kopf und das Gesicht (3).“ Und weil das Stehen ein Mittel dazu ist, jedem Körperteil seinen Anteil an der Strafe zukommen zu lassen.

Anmerkungen

(18) Überliefert von al-Buchari in: Kapitel über den Verkauf von Brennholz und Viehfutter, aus dem Buch der Gesellschaftsverträge (Musaqat); und in: Kapitel „Es erzählte mir Khalifa...“, aus dem Buch der Feldzüge (Maghazi); und in: Kapitel über die Ehescheidung unter Zwang, unter Druck und bei Trunkenheit, aus dem Buch der Ehescheidung (Talaq). Sahih al-Buchari 3/149, 150, 5/105, 106, 7/58. Und von Muslim in: Kapitel über das Verbot von Rauschmitteln und die Erklärung, dass sie entstehen aus..., aus dem Buch der Getränke (Aschriba). Sahih Muslim 3/1568, 1569. Und von Abu Dawud in: Kapitel zur Erläuterung der Orte der Verteilung des Fünftels und des Anteils der Verwandten, aus dem Buch der Grundsteuer (Kharadsch) und der Kriegsbeute (Fay) sowie der Herrschaft (Imara). Sunan Abi Dawud 2/134. Und von Imam Ahmad in: al-Musnad 1/142. (1) Das „Waw“ fehlt in M. (2) In B und M steht: „fi“ (in). (3) Etwas Ähnliches wurde von al-Baihaqi überliefert in: Kapitel über die Beschreibung der Peitsche und der Schläge, aus dem Buch der Getränke und der darin festgesetzten Hadd-Strafen. as-Sunan al-Kubra 8/327. Und von Ibn Abi Schaiba in: Kapitel darüber, was bezüglich der Schläge bei der Hadd-Strafe überliefert wurde, aus dem Buch der Hadd-Strafen. al-Musannaf 10/49.

Arabisch (Quelle)

وكان علىٌّ أناخَ شارِفَيْن له بفِنَاءِ البيتِ الذي فيه حمزةُ، فقامَ إليها، فبَقَرَ بُطونَها، واجتثَّ أسْنِمَتَها، فذهبَ علىٌّ فاسْتَعْدَى عليه رسولَ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-, فجاءَ رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-، فإذا حمزةُ مُحْمَرَّةٌ عَيْنَاه، فلامَه النَّبِيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، فنظَرَ إليه وإلى زيدِ بن حارثةَ، فقال: وهل أنتم إلَّا عَبِيدٌ لأبِى! فانْصرَفَ عنه رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- (١٨)، فقد فَهِمَ ما قالتِ القَيْنَةُ في غنائِها، وعَرَفَ الشَّارِفَيْن وهو في غايةِ سُكْرِه. ولأنَّ المجنونَ الذاهبَ العقلِ بالكُلِّيَّةِ يعْرِفُ السَّماءَ من الأرضِ، والرَّجُلَ من المرأةِ، مع ذَهابِ عَقْلِه، ورَفْعِ القلمِ عنه.

١٦٠١ - مسألة؛ قال: (وَيُضْرَبُ الرَّجُلُ فِي سَائِرِ الحُدُودِ قَائِمًا بِسَوْطٍ لَا خلَقٍ، وَلَا جَدِيدٍ، ولا يُمَدُّ، وَلَا يُرْبَطُ، وَيُتَّقَى وَجْهُهُ)

قولُه: في سائرِ الحدودِ. يعني جميعَ الحدودِ التي فيها الضَّرْبُ، وفى هذه المسألةِ ثلاثُ مسائلَ:

أحدها، أنَّ الرَّجُلَ يُضْرَبُ قَائِمًا. وبه قالَ أبو حنيفةَ، والشَّافِعِىُّ. وقال مالِكٌ: يُضْرَبُ جالِسًا. وروَاه (١) حَنْبَلٌ، عن أحمدَ؛ لأنَّ اللهَ تعالى لم يأْمُرْ بالقيامِ، ولأنَّه مَجْلودٌ في حَدٍّ، فأشْبَهَ المرأةَ. ولَنا، قولُ عليٍّ، رَضِىَ اللهُ عنه: لكلِّ مَوْضعٍ مِن (٢) الجسدِ حَظٌّ - يعني في الْحَدِّ - إلَّا الوَجْهَ والفَرْجَ (٣). وقال للجَلَّادِ: اضْرِبْ، وأوْجِعْ، واتَّقِ الرَّأْسَ والوَجْهَ (٣). ولأنَّ قيامَه وَسِيلةٌ إلى إعْطاءِ كلِّ عُضْوٍ حظَّه من الضَّربِ.

Anmerkungen

(١٨) أخرجه البخاري، في: باب بيع الحطب والكلأ، من كتاب المساقاة، وفى: باب حدثني خليفة. . ., من كتاب المغازى، وفى: باب الطلاق في الإِغلاق والكره والسكران، من كتاب الطلاق. صحيح البخاري ٣/ ١٤٩، ١٥٠, ٥/ ١٠٥ , ١٠٦ , ٧/ ٥٨. ومسلم، في: باب تحريم الخمر، وبيان أنها تكون من. . ., من كتاب الأشربة. صحيح مسلم ٣/ ١٥٦٨, ١٥٦٩. وأبو داود، في: باب في بيان مواضع قسم الخمس وسهم ذى القربى، من كتاب الخراج والفىء والإِمارة. سنن أبي داود ٢/ ١٣٤. والإِمام أحمد، في: المسند ١/ ١٤٢.(١) سقطت الواو من: م.(٢) في ب، م: "في".(٣) أخرج نحوهما البيهقي, في: باب ما جاء في صفة السوط والضرب، من كتاب الأشربة والحد فيها. السنن الكبرى ٨/ ٣٢٧. وابن أبي شيبة، في: باب ما جاء في الضرب في الحد، من كتاب الحدود. المصنف ١٠/ ٤٩.

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