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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 13 · Seite 222Abschnitt

Übersetzung · DE

Es wird von niemand anderem als Dscharir überliefert. Ahmad sagte: Es wurde von ʿUmar überliefert, dass er sagte: „Wenn er sie in seiner Hand hat und dann den Islam annimmt, so soll er sie ihm zurückerstatten.“ Es wurde vom Propheten – Friede und Segen seien auf ihm – überliefert, dass er sagte: „Es steht einem Muslim nicht zu, die Charadsch-Abgabe zu entrichten“, womit die Dschizya gemeint ist. Es wurde überliefert, dass ein Dimmi den Islam annahm und von ihm die Dschizya gefordert wurde, wobei man zu ihm sagte: „Du hast den Islam nur angenommen, um dich zu schützen (taʿawwudhan).“ Er sagte: „Im Islam gibt es Schutz (maʿadhan).“ Dies wurde ʿUmar vorgelegt, woraufhin ʿUmar sagte: „Im Islam gibt es Schutz.“ Er ordnete schriftlich an, dass die Dschizya nicht von ihm genommen werden dürfe. Dies berichtet Abu ʿUbaid mit einem ähnlichen Sinn. Der Grund dafür ist, dass die Dschizya eine Erniedrigung darstellt, daher wird sie nicht von ihm genommen, so als ob er den Islam vor dem Ende des Jahres angenommen hätte. Zudem ist die Dschizya eine Strafe, die aufgrund des Unglaubens verpflichtend ist, weshalb der Islam sie aufhebt, wie bei der Todesstrafe. Hierdurch unterscheidet sie sich von den übrigen Schulden.

Abschnitt: Wenn ein Dimmi nach dem Jahr stirbt, entfällt die Dschizya nach der offensichtlichen Auffassung von Ahmad nicht. Ahmad erwähnte dies, und es ist die Lehrmeinung von asch-Schafiʿi. Abu al-Chattab überlieferte vom Qadi, dass sie durch den Tod entfällt. Dies ist die Ansicht von Abu Hanifa. Abu ʿUbaid überlieferte dies von ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAziz, da sie eine Strafe sei und somit durch den Tod entfalle, wie die Hadd-Strafen, und da sie durch den Islam entfällt, entfalle sie auch durch den Tod, so wie vor dem Ablauf des Jahres. Unser Beweis ist, dass es sich um eine Schuld handelt, die während seines Lebens verpflichtend wurde und somit nicht durch seinen Tod erlischt, wie bei den Schulden gegenüber Menschen. Die Hadd-Strafe entfällt, wenn ihr Gegenstand wegfällt und ihre Vollstreckung unmöglich wird, was bei der Dschizya anders ist. Sie unterscheidet sich vom Islam, denn dieser ist der Ursprung, während die Dschizya ein Ersatz (badal) dafür ist. Wenn man also den Ursprung erbringt, bedarf man nicht mehr des Ersatzes, so wie jemand, der Wasser findet, nicht mehr auf den Tayammum angewiesen ist; dies ist beim Tod nicht der Fall. Zudem ist der Islam ein Akt der Gottesnähe und des Gehorsams, der dazu geeignet ist, ein Schutz (maʿadhan) vor der Dschizya zu sein, wie ʿUmar – Gott möge mit ihm zufrieden sein – erwähnte; beim Tod verhält es sich anders.

Anmerkungen

= 2/152. Und at-Tirmidhi in: „Kapitel: Was darüber überliefert wurde, dass für einen Muslim keine Dschizya anfällt“, aus den Kapiteln über die Zakat. ʿAridat al-Ahwadhi 3/127. Und Imam Ahmad in: Al-Musnad 1/223, 285. (6) In B: „seiner Hand“. (7) Überliefert von Abu Dawud in: „Kapitel: Über die Zehenthebung (taʿschir) bei den Leuten des Dhimma, wenn sie sich im Handel unterscheiden...“, aus dem Buch al-Charadsch wa-l-Faiʾ wa-l-Imara. Sunan Abi Dawud 2/151. Und von Ibn Madscha in: „Kapitel: Der Zehnt und die Charadsch-Abgabe“, aus dem Buch der Zakat. Sunan Ibn Madscha 1/586. (8) In: „Kapitel: Die Dschizya für denjenigen, der aus den Reihen der Leute des Dhimma den Islam annimmt...“, aus dem Buch al-Faiʾ wa-wudschuhuhu wa-subuluhu. Al-Amwal 48. Ebenso überliefert von ʿAbd ar-Razzaq in: „Kapitel: Was von den Vermögenswerten der Leute des Dhimma erlaubt ist“, aus dem Buch Ahl al-Kitab. Al-Musannaf 6/94. (9) In: „Kapitel: Die Dschizya für denjenigen, der aus den Reihen der Leute des Dhimma den Islam annimmt... oder stirbt, während sie auf ihm lastet“, aus dem Buch Sunan al-Faiʾ wa-l-Chums wa-s-Sadaqa... Al-Amwal 49. (10) Fehlt in: Al-Asl.

Arabisch (Quelle)

ليس يَرْوِيهِ غيرُ جَرِيرٍ. قال أحمدُ: وقد رُوِى عن عمرَ أنَّه قال: إنْ أخَذَها فى كَفِّه (٦) ثم أسْلَمَ، رَدَّها عليه. ورُوِىَ عن النَّبِىّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، أنَّه قال: "لا يَنْبَغِى لِلْمُسْلِمِ أَنْ يُؤَدِّىَ الْخَرَاجَ" (٧). يعنى الجِزْيَةَ. ورُوِى أَنَّ ذِمِّيًّا أسْلَمَ، فطُولِبَ بالجِزْيَةِ، وقيل: إنَّما أسْلَمْتَ تَعَوُّذًا. قال: إنَّ فى الإِسلامِ مَعاذًا. فرُفِعَ إلى عمرَ، فقال عمرُ: إنَّ فى الإِسلامِ مَعاذًا. كتَب ألَّا تُؤْخَذَ منه الجِزْيَةُ. رواه أبو عُبَيْدٍ بنحوٍ من هذا المعنى (٨). ولأنَّ الجِزْيَةَ صَغارٌ، فلا تُؤْخَذُ منه، كما لو أسْلَمَ قبلَ الحَوْلِ، ولأنّ الجِزْيَةَ عُقُوبَةٌ تَجِبُ بسَبَبِ الكُفْرِ، فيسْقِطُها الإِسْلامُ، كالقَتْلِ. وبهذا فارَق سائِرَ الدُّيونِ.

فصل: وإن ماتَ الذِّمِّىُّ بعدَ الحَوْلِ، لم تَسْقُط الجِزْيَةُ عنه، فى ظاهِرِ كلامِ أحمد. ذكَره أحمدُ. وهو مذهبُ الشافِعِىِّ. وحكى أبو الخَطَّابِ، عن القاضى، أنَّها تسقُطُ بالمَوْتِ. وهو قولُ أيى حنيفةَ. ورواه أبو عُبَيْدٍ (٩) عن عمرَ بنِ عبد العزيز؛ لأنَّها عُقوبَةٌ، فتسقُطُ بالموتِ، كالحدودِ، ولأنَّها تسْقطُ بالإِسلامِ، فتَسْقطُ بالموتِ، كما قبلَ الحَوْلِ. ولَنا، أنَّه دَيْنٌ وجَبَ عليه فى حياتِه، فلمْ يَسْقُطْ بمَوْتِه، كدُيونِ الآدَمِيِّين، والحدُّ يسْقُط بفَواتِ مَحلِّه، وتَعذُرِ اسْتيفائِه، بخلافِ الجِزْيَةِ. وفارَق الإِسْلامَ؛ فإنَّه الأَصْلُ، والجِزْيَةُ بَدَلٌ عنه، فإذا أتى بالأَصْلِ اسْتَغْنَى عن البدَلِ، كمَنْ وجَدَ الماءَ لا يَحْتاجُ معه إلى (١٠) التَّيَمُّمِ، بخلافِ الموتِ، ولأنَّ الإِسلامَ قُربَةٌ وطاعةٌ، يصْلُحُ أَنْ يكونَ مَعاذًا من الجِزْيَةِ، كما ذكر عمرُ، رَضىِ اللَّه عنه، والموتُ بخلافِه.

Anmerkungen

= ٢/ ١٥٢. والترمذى، فى: باب ما جاء ليس على المسلم جزية، من أبواب الزكاة. عارضة الأحوذى ٣/ ١٢٧. والإمام أحمد، فى: المسند ١/ ٢٢٣، ٢٨٥.(٦) فى ب: "يده".(٧) أخرجه أبو داود، فى: باب فى تعشير أهل الذمة إذا اختلفوا بالتجارات، من كتاب الخراج والفىء والإمارة. سنن أبى داود ٢/ ١٥١. وابن ماجه، فى: باب العشر والخراج، من كتاب الزكاة. سنن ابن ماجه ١/ ٥٨٦.(٨) فى: باب الجزية على من أسلم من أهل الذمة. . .، من كتاب الفىء ووجوهه وسبله. الأموال ٤٨.كما أخرجه عبد الرزاق، فى: باب ما يحل من أموال أهل الذمة، من كتاب أهل الكتاب. المصنف ٦/ ٩٤.(٩) فى: باب الجزية على من أسلم من أهل الذمة. أو مات وهى عليه، من كتاب سنن الفىء والخمس والصدقة. . . الأموال ٤٩.(١٠) سقط من: الأصل.

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