dasselbe, gemäß dem, was von Abu Mijlaz Lahiq ibn Humayd überliefert wurde: Er sagte: Sie sagten zu Umar: "Wie sollen wir von den Leuten des Kriegsgebietes [Harbi] nehmen, wenn sie zu uns kommen?" Er sagte: "Wie nehmen sie von euch, wenn ihr zu ihnen kommt?" Sie sagten: "Den Zehnten [Uschr]." Er sagte: "So nehmt auch ihr von ihnen." Und von Ziyad ibn Hudayr wird überliefert, er sagte: "Wir nahmen weder von einem Muslim noch von einem unter einem Friedensvertrag Stehenden [Mu'ahid] den Zehnten." Er sagte: "Von wem nahmt ihr dann den Zehnten?" Er sagte: "Von den Ungläubigen aus dem Kriegsgebiet; wir nahmen von ihnen so, wie sie von uns nahmen." Al-Schafi'i sagte: Wenn er zu uns zum Handel einreist, den die Muslime nicht benötigen, so gestattet ihm der Imam dies nur gegen eine Gegenleistung, die er ihm zur Bedingung macht, und was auch immer er zur Bedingung macht, ist zulässig. Es wird empfohlen, den Zehnten als Bedingung festzulegen, um dem Handeln Umars, möge Allah mit ihm zufrieden sein, zu entsprechen. Wenn er jedoch ohne Bedingung einreist, so besagt die Rechtsschule, dass von ihnen nichts genommen wird, da es sich um ein Schutzversprechen ohne Bedingung handelt, weshalb kein Anspruch darauf besteht, wie bei einem Waffenstillstand. Es ist jedoch möglich, dass der Zehnt verpflichtend ist, da Umar ihn erhob. Unser Argument ist das, was wir im vorangegangenen Problem überlieferten, und weil Umar von ihnen den Zehnten erhob und dies unter den Gefährten bekannt war und die Kalifen sowie die Imame nach ihm in jeder Epoche danach handelten, ohne dass dies auf Widerspruch stieß. Welcher Konsens könnte stärker sein als dieser? Es wurde nicht überliefert, dass er dies bei ihrem Eintritt zur Bedingung machte, und dies lässt sich nicht durch bloße Vermutung ohne Überlieferung feststellen. Zudem wird ein allgemeiner Befehl auf das im Gesetz Bekannte bezogen, und die Erhebung des Zehnten von ihnen setzte sich in der Zeit der rechtgeleiteten Kalifen fort, daher ist seine Erhebung verpflichtend. Was nun Umars Frage betrifft, wie viel sie von uns nehmen, so geschah dies nur, weil sie ihn nach der Art und Weise der Erhebung und deren Höhe fragten; danach wurde die Erhebung ohne Nachfrage fortgesetzt. Wäre unsere Erhebung von ihnen an ihre Erhebung von uns gebunden, so müsste dies zu jeder Zeit neu erfragt werden.
(2) Herausgegeben von al-Bayhaqi, in: Kapitel: Was vom Dhimmi zu nehmen ist, wenn er außerhalb seines Landes Handel treibt, aus dem Buch der Dschizya. Al-Sunan al-Kubra 9/210. (3) In M: "so nehmen wir". (4) Herausgegeben von 'Abd al-Razzaq, in: Kapitel: Die Sadaqa der Leute der Schrift, aus dem Buch der Leute der Schrift. Al-Musannaf 6/99. Und Abu 'Ubayd, in: Kapitel: Erwähnung des Zehnters [Aschir] und des Steuerverantwortlichen..., aus dem Buch der Sadaqa und deren Bestimmungen. Al-Amwal 528. Und al-Bayhaqi, in: dem vorangegangenen Kapitel. Al-Sunan al-Kubra 9/211. (5) In B und M: "mit Handel". (6) Fehlt in: Original, A. (7) In M Ergänzung: "dessen Handeln". (8) In M: "und dass". (9) In M Ergänzung: "die Rechtgeleiteten". (10) Fehlt in: B. (11) In M: "seiner Epoche".