Umar, möge Allah mit ihm zufrieden sein. Diesbezüglich sind von Umar, möge Allah mit ihm zufrieden sein, Berichte überliefert, darunter das, was al-Khallal mit seinem Isnad von Isma'il ibn 'Ayyash überlieferte, der sagte: Mehrere Gelehrte berichteten uns: Die Einwohner von al-Jazira schrieben an 'Abd al-Rahman ibn Ghanm: "Als ihr in unserem Land eintratet, baten wir euch um Sicherheit [Aman] für uns selbst und die Angehörigen unserer Religion, unter der Bedingung, dass wir uns verpflichten, in unserer Stadt keine neue Kirche zu errichten, ebenso wenig in deren Umgebung ein Kloster, eine Qallaya (Zelle), noch die Klausur eines Mönchs. Wir werden weder unsere zerstörten Kirchen instand setzen noch jene, die sich in den Stadtvierteln der Muslime befinden. Wir werden unsere Kirchen nicht davor verschließen, dass Muslime sie bei Tag und Nacht betreten, und wir werden ihre Tore für Passanten und Reisende weit öffnen. Wir werden in ihnen oder in unseren Häusern keinen Spion beherbergen und keine Angelegenheit verheimlichen, die den Muslimen schadet. Wir werden unsere Glocken nicht schlagen, außer leise im Inneren unserer Kirchen, wir werden kein Kreuz auf ihnen zeigen, unsere Stimmen beim Gebet oder beim Lesen in unseren Kirchen nicht erheben, wenn Muslime anwesend sind, und wir werden unsere Kreuze oder unsere Bücher nicht auf den Märkten der Muslime zeigen. Wir werden keine Prozessionen [Ba'uth] oder Palmsonntage [Sha'anin] veranstalten, wir werden unsere Stimmen bei unseren Toten nicht erheben und kein Feuer bei ihnen auf den Märkten der Muslime entzünden. Wir werden nicht mit Schweinen in deren Nähe wohnen, keinen Wein verkaufen, keinen Götzendienst öffentlich zeigen, nicht für unsere Religion werben und niemanden dazu aufrufen. Wir werden uns keine Sklaven aneignen, die bereits als Kriegsbeute unter die Muslime gefallen sind. Wir werden niemanden aus unserem Kreis daran hindern, wenn er den Islam annehmen möchte. Wir werden an unserer Kleidung festhalten, wo immer wir sind, und uns den Muslimen nicht in Kopfbedeckung [Qalansuwa], Turban, Schuhen, Scheitel im Haar oder in ihrem Auftreten angleichen. Wir werden ihre Sprache nicht sprechen, ihre Beinamen nicht annehmen, den vorderen Teil unserer Köpfe scheren, unsere Schläfenlocken nicht scheiteln und die Gürtel [Zananiir] um unsere Hüften binden. Wir werden unsere Siegelringe nicht mit arabischen Inschriften versehen, keine Sättel besteigen, keine Waffen führen oder besitzen und keine Schwerter tragen. Wir werden den Muslimen in ihren Versammlungen Respekt entgegenbringen, ihnen den Weg weisen und für sie von unseren Plätzen aufstehen, wenn sie sich setzen wollen. Wir werden sie in ihren Häusern nicht ausspionieren, unsere Kinder nicht den Koran lehren, und keiner von uns wird sich an einem Geschäft beteiligen, es sei denn, der Muslim hat die Befugnis über den Handel...
(1) Im Original, A und B: "qadimna" (wir kamen), in M: "qadimna min" (wir kamen von). (2) In den Manuskripten: "Qallaba". Das hier Festgelegte stammt aus den Sunan al-Bayhaqi. Die Qallaya: eine Art Zelle in der Kirche der Christen. Taj al-'Arus (Q-L-Y). (3) In B: "manaziliha" (ihre Häuser). (4) Ba'uth: das Bittgebet um Regen der Christen. (5) Sha'anin: ein Fest der Christen, das am Sonntag vor dem Osterfest stattfindet.