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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 13 · Seite 253

Übersetzung · DE

Es wird auch gesagt: Die Unterwürfigkeit (Saghar) besteht in ihrer Verpflichtung (29) zur Dschizya und der Anwendung unserer Gesetze auf sie. Es wird von ihnen nicht akzeptiert, sie senden zu lassen, vielmehr soll der Dhimmi persönlich erscheinen, um sie zu entrichten, während er steht und der Einnehmer sitzt. Es darf bei ihrer Einziehung kein Druck auf sie ausgeübt werden, und sie dürfen nicht bestraft werden, wenn sie bei der Entrichtung in Bedrängnis geraten. Denn als zu Umar – Allahs Wohlgefallen auf ihm – eine große Menge an Vermögen gebracht wurde – Abu Ubaid sagte: Ich vermute, es war von der Dschizya –, sagte er: Ich denke, ihr habt die Leute in den Ruin getrieben. Sie sagten: Nein, bei Allah, wir haben nur das genommen, was leicht und rein war. Er sagte: Ohne Peitsche und ohne Knebel (30)? Sie sagten: Ja. Er sagte: Gelobt sei Allah, der dies durch meine Hand und nicht durch meine Herrschaft geschehen lässt. Und Sa'id ibn Amir ibn Hidhyam kam zu ihm, woraufhin Umar ihn mit der Peitsche (Dirra) bedrohte. Sa'id sagte: Dein Strom eilte deinem Regen voraus; wenn du bestrafst, werden wir geduldig sein, wenn du verzeihst, werden wir dankbar sein, und wenn du eine Entschuldigung verlangst, werden wir sie vorbringen. Er sagte: Dem Muslim bleibt nur dies, warum zögerst du mit der Steuer (Kharadsch)? Er sagte: Du hast uns befohlen, den Bauern nicht mehr als vier Dinar abzuverlangen, also verlangen wir nicht mehr als das von ihnen, sondern wir gewähren ihnen Aufschub [bis zur Ernte] (32). Umar sagte: Ich werde dich niemals absetzen, solange ich lebe. Beide Berichte wurden von Abu Ubaid (33) überliefert. Er sagte: Der einzige Grund für den Aufschub bis zur Ernte ist die Milde ihnen gegenüber. Er sagte: Wir haben keine andere Zeit für die Einziehung von Kharadsch und Dschizya gehört als diese. Ali ibn Abi Talib setzte einen Mann als Verwalter von 'Ukbara (34) ein und sagte zu ihm vor den Leuten: Lass ihnen keinen einzigen Dirham an Steuer (Kharadsch) übrig. Er sprach streng zu ihm und sagte dann: Triff mich am Mittag. Als er kam, sagte er: Ich hatte (35) dir eine Anweisung gegeben, und ich weise dich jetzt an: Wenn du mir nicht gehorchst, werde ich dich absetzen. Verkaufe für ihre Steuer weder einen Esel noch eine Kuh noch Kleidung für den Winter oder Sommer, sei milde zu ihnen und handle ihnen gegenüber so und so (36).

Anmerkungen

(28) Sure At-Tawba 29. (29) In A und B: "iltizam" (Verpflichtung). (30) In den Manuskripten: "nawt". Der Nawt bedeutet: Aufhängen/Knebeln. (31) In M: "wa-lakin". (32) Fehlt in: A, B. (33) In: Kapitel: Die Einziehung der Dschizya und Kharadsch, ... aus dem Buch: Sunan al-Fay' wa al-Khums wa al-Sadaqa, ... al-Amwal 43, 44. (34) 'Ukbara: Eine kleine Stadt in der Nähe von Dschudjail, nahe Sarifain und Awana, zwischen ihr und Bagdad liegen zehn Farsakh. Mu'dscham al-Buldan 3/705. (35) Fehlt in: B. (36) Überliefert von al-Baihaqi in ähnlicher Bedeutung in: Kapitel: Das Verbot der Strenge bei der Einziehung der Dschizya, aus dem Buch der Dschizya. al-Sunan al-Kubra 9/205. Und Abu Ubaid im vorherigen Kapitel. al-Amwal 44.

Arabisch (Quelle)

صَاغِرُونَ} (٢٨). وقيل: الصَّغارُ الْتزامُهم (٢٩) الجِزْيَةَ، وجَرَيانُ أحْكامِنا عليهم. ولا يُقْبَلُ منهم إرْسالُها، بل يَحْضُرُ الذِّمِّىُّ بِنَفْسِه بها، ويُؤَدِّيها وهو قائِمٌ والآخِذُ جالِسٌ، ولا يشْتَطُّ عليهم فى أَخْذِها، ولا يُعَذَّبُون إذا أعْسَرُوا عن أدائِها، فإنَّ عمرَ، رَضِىَ اللَّهُ عنه، أُتِىَ بمالٍ كثيرٍ، قال أبو عُبَيْدٍ: وأحْسَبُه من الجِزْيَةِ، فقال: إنِّى لأَظُنُّكُم قد أهْلَكْتُم الناسَ. قالُوا: لا واللَّه، ما أخَذْنا إلَّا عَفْوًا صَفْوًا. قال: بلا سَوْطٍ ولا نَوْطٍ (٣٠)؟ قالُوا: نعم. قال: الحمدُ للَّهِ الذى يجْعَلْ ذلك على يَدِى، ولا فى سُلْطانِى. وقَدِمَ عليه سعيدُ بن عامرِ بن حِذْيَم، فَعَلاه عمرُ بالدِّرَّةِ، فقال سعيد: سَبَقَ سَيْلُكَ مَطَرَك، إنْ تُعاقِبْ نَصْبِرْ، وإِنْ تَعْفُ نَشْكُرْ، وإِنْ تَسْتَعْتِبْ نُعْتِبْ. فقال: ما على المسلِم إلَّا هذا، مالَكَ تُبْطِئُ بالْخَرِاجِ؟ فقال: أمَرْتَنا أَنْ لا نَزِيدَ الفلَّاحين على أربعةِ دنانيرَ، فلسْنا نَزِيدُهم على ذلك، ولكنَّا (٣١) نُؤخِّرُهم [إلى غَلَّاتِهم] (٣٢). قال عمر: لا أعْزِلَنَّكَ ما حَيِيتُ. روَاهما أبو عُبَيْدٍ (٣٣). وقال: إنما وَجْهُ التأخِيرِ إلى الغَلَّةِ الرِّفْقُ بهم. قال: ولم نَسْمَعْ فى اسْتِيداءِ الخراجِ والجِزْيَةِ وَقْتًا غيرَ هذا. واسْتَعْملَ علىُّ بن أبى طالبٍ رجُلًا على عُكْبَرَى (٣٤)، فقال له على رُءُوس الناسِ: لا تَدَعَنَّ لهم درهمًا من الْخَراجِ. وشَدَّدَ عليه القَوْلَ، ثم قال: الْقَنِى عندَ انْتِصافِ النَّهارِ. فأتَاه فقال: إنِّى كنتُ (٣٥) أمَرْتُكَ بأمْرٍ، وإنِّى أتقَدَّمُ إليك الآن، فإنْ عَصَيْتَنِى نَزَعْتُك، لا تَبِيعَنَ لهم فى خَراجِهم حِمارًا، ولا بقرةً، ولا كِسْوَةَ شتاءٍ ولا صَيْفٍ، وارْفُقْ بِهم، وافْعَلْ بهم (٣٦).

Anmerkungen

(٢٨) سورة التوبة ٢٩.(٢٩) فى أ، ب: "التزام".(٣٠) فى النسخ: "بوط". والنوط: التعليق.(٣١) فى م: "ولكن".(٣٢) سقط من: أ، ب.(٣٣) فى: باب اجتباء الجزية والخراج، . . .، من كتاب سنن الفىء والخمس والصدقة، . . . الأموال ٤٣، ٤٤.(٣٤) عكبرى: بليدة من نواحى دجيل، قرب صريفين وأوانا، بينها وبين بغداد عشرة فراسخ. معجم البلدان ٣/ ٧٠٥.(٣٥) سقط من: ب.(٣٦) أخرجه البيهقى بمعناه، فى: باب النهى عن التشديد فى جباية الجزية، من كتاب الجزية. السنن الكبرى ٩/ ٢٠٥. وأبو عبيد، فى الباب السابق. الأموال ٤٤.

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