(5). Für ihn gelten dieselben Bedingungen, die wir für das Raubtier genannt haben, außer der Abrichtung. Die Nennung des Namens Gottes (Tasmiya) ist beim Abschießen des Pfeils erforderlich, beim Einstechen, wenn es sich um eine Lanze handelt, und beim Schlagen, wenn es sich um ein Instrument handelt, mit dem geschlagen wird; denn dies ist die Handlung, die von ihm ausgeht. Wenn die Tasmiya um eine kurze Zeitspanne vorangeht, ist dies zulässig, so wie wir es bei der Absicht (Niyya) in den Gottesdiensten erwähnt haben. Es ist erforderlich, dass er die Absicht hat, das Wild zu jagen. Wenn er also auf ein Ziel schießt und dabei ein Jagdtier trifft, oder wenn er die Absicht hat, auf einen Menschen oder einen Stein zu schießen, oder (6) absichtslos schießt, ohne die Absicht zu jagen, und dabei ein Tier tötet, so ist der Verzehr nicht erlaubt. Wenn er jedoch auf ein Jagdtier abzielt und dabei dieses sowie ein anderes trifft, sind beide erlaubt. Das Raubtier steht diesbezüglich auf der gleichen Stufe wie der Pfeil. Ahmad hat diese Rechtsfragen explizit dargelegt. Dies ist auch die Auffassung von al-Thawri, Qatada, Abu Hanifa und al-Shafi'i. Allerdings sagte al-Shafi'i: Wenn er einen Hund auf ein Jagdtier hetzt und dieser auf seinem Weg ein anderes erwischt, ist es erlaubt; wenn er jedoch von seinem Weg (7) abweicht, gibt es dazu zwei Ansichten (8). Malik sagte: Wenn er seinen Hund auf ein bestimmtes Jagdtier (9) hetzt und dieser ein anderes erwischt, ist es nicht erlaubt, weil er nicht die Absicht hatte, dieses zu jagen – es sei denn, er hetzt ihn auf eine Gruppe von großem Wild und sie trennen sich von einem Jungtier; dann ist der Verzehr erlaubt, wenn er es erwischt. Unser Argument ist die Allgemeinheit des Wortes Gottes: "So esst von dem, was sie für euch festgehalten haben" (10), sowie seine (des Propheten) Worte: "Wenn du deinen Hund aussendest und den Namen Gottes über ihm nennst, dann iss von dem, was er für dich festgehalten hat" (11). Ebenso die Worte des Propheten - Friede und Segen Gottes seien auf ihm -: "Iss das, was dir dein Bogen zurückgebracht hat" (12). Und weil er das Jagdwerkzeug auf ein Jagdtier losgelassen hat, ist das, was er gejagt hat, erlaubt.
(5) Die Überlieferungskette wurde bereits bei Nr. 13215 angegeben. Hinzu kommt für den vorliegenden Fall: Al-Bukhari hat es in: Kapitel dessen, was über Lanzen gesagt wurde, aus dem Buch des Dschihad; in: Kapitel dessen, was über die Jagd kam; und: Kapitel der Jagd in den Bergen, aus dem Buch der Schlachtungen und der Jagd, überliefert. Sahih al-Bukhari 4/49, 7/115, 116. Al-Tirmidhi, in: Kapitel dessen, was über den Verzehr von Jagdwild durch den Ihram-Pilger kam, aus den Kapiteln des Haddsch. Aridat al-Ahwadhi 4/76. Al-Nasa'i, in: Kapitel dessen, was vom Jagdwild gegessen werden darf, aus dem Buch der Riten. Al-Mudschtaba 5/142, 143. Al-Darimi, in: Kapitel über den Verzehr von Jagdfleisch für den Ihram-Pilger..., aus dem Buch der Riten. Sunan al-Darimi 2/38, 39. Imam Malik, in: Kapitel dessen, was der Ihram-Pilger vom Jagdwild essen darf, aus dem Buch des Haddsch. Al-Muwatta 1/350. Imam Ahmad, in: al-Musnad 5/301. (6) Aus M ausgelassen. (7) In M: "adala" (abweichen). (8) In M: "riwayatan" (zwei Überlieferungen/Ansichten). (9) In M: "saydihi" (sein Jagdwild). (10) Sure al-Ma'ida 4. (11) Die Überlieferungskette wurde bereits auf Seite 257 angegeben. (12) Abu Dawud hat es in: Kapitel über die Jagd, aus dem Buch der Jagd, überliefert. Sunan Abi Dawud 2/99. Al-Tirmidhi, in: Kapitel dessen, was von der Jagd des Hundes gegessen werden darf und was nicht, aus den Kapiteln der Jagd. Aridat al-Ahwadhi 6/252. Ibn Madscha, in: Kapitel der Bogenjagd, aus dem Buch der Jagd. Sunan Ibn Madscha 2/1071. Imam Ahmad, in: al-Musnad 2/184, 4/193, 195, 5/388.
عليه (٥). ويعتبرُ فيه من الشُّرُوطِ ما ذَكَرْنا فى الجارِحِ، إلَّا التَّعْليمَ. وتُعْتَبَرُ التَّسْمِيَةُ عند إرسالِ السَّهْمِ، والطَّعْنِ إنْ كان برُمْحٍ، والضَّرْبِ إنْ كان ممّا يُضرَبُ؛ لأنَّه الفِعْلُ الصَّادِرُ منه. وإِنْ تَقَدَّمَت التَّسْمِيَةُ بزَمَنٍ يسيرٍ، جازَ، كما ذكَرْنا فى النِّيَّةِ فى العباداتِ. ويُعْتبَرُ أَنْ يقْصدَ الصَّيْدَ، فلو رَمَى هَدَفًا فأصابَ صَيْدًا، أو قَصَدَ رَمْىَ إنسانٍ أو حجرٍ، أو (٦) رَمَى عَبَثًا غيرَ قاصِدٍ صيدًا فقَتَلَه، لم يَحِلَّ. وإِنْ قَصَدَ صَيْدًا، فأصابَهُ وغيرَه، حَلَّا جميعًا، والجارِحُ فى هذا بمنزِلَةِ السَّهْمِ. نَصَّ أحمدُ على هذه المسائِلِ. وهو قولُ الثَّوْرِىِّ، وقَتادَةَ، وأبى حنيفةَ، والشافِعِىِّ، إلَّا أَنَّ الشافِعِىَّ قال: إذا أرْسَلَ الكلبَ على صَيْدٍ، فأخَذَ آخَرَ فى طريقِه، حَلَّ، وإِنْ عَدَا (٧) عن طريقِه إليه، ففيه وَجْهان (٨). وقال مالِكٌ: إذا أرْسَلَ كلْبَه على صَيْدٍ (٩) بعَيْنِه، فأخَذَ غيرَه، لم يُبَحْ؛ لأنَّه لم يقْصِدْ صَيْدَه، إلَّا أَنْ يُرْسِلَه على صُيودٍ كِبارٍ، فتتفَرَّقُ عن صِغارٍ، فإنَّها تُباحُ إذا أخَذَها. ولَنا، عُمومُ قولِه تعالَى: {فَكُلُوا مِمَّا أَمْسَكْنَ عَلَيْكُمْ} (١٠). وقولُه عليه السلام: "إِذَا أَرْسَلْتَ كَلْبَكَ، وذَكَرْتَ اسْمَ اللَّهِ عَلَيْهِ، فكُلْ مِمَّا أمْسَكَ عَلَيْكَ" (١١). وقولُ النَّبِىِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "كُلْ مَا رَدَّتْ عَلَيْكَ قَوْسُكَ" (١٢). ولأنَّه أرْسلَ آلةَ الصَّيْدِ على صَيْدٍ، فحلَّ ما صادَهُ،
(٥) تقدم تخريجه، فى: ١٣٢١٥. ويضاف إليه لما هنا: وأخرجه البخارى، فى: باب ما قيل فى الرماح، من كتاب الجهاد، وفى: باب ما جاء فى التصيد، وباب التصيد على الجبال، من كتاب الذبائح والصيد. صحيح البخارى ٤/ ٤٩، ٧/ ١١٥، ١١٦. والترمذى، فى: باب ما جاء فى أكل الصيد للمحرم، من أبواب الحج. عارضة الأحوذى ٤/ ٧٦. والنسائى، فى: باب ما يجوز أكله من الصيد، من كتاب المناسك. المجتبى ٥/ ١٤٢، ١٤٣. والدارمى، فى: باب أكل لحم الصيد للمحرم. . .، من كتاب المناسك. سنن الدارمى ٢/ ٣٨، ٣٩. والإِمام مالك، فى: باب ما يجوز للمحرم أكله من الصيد، من كتاب الحج. الموطأ ١/ ٣٥٠. والإِمام أحمد، فى: المسند ٥/ ٣٠١.(٦) سقط من: م.(٧) فى م: "عدل".(٨) فى م: "روايتان".(٩) فى م: "صيده".(١٠) سورة المائدة ٤.(١١) تقدم تخريجه، فى صفحة ٢٥٧.(١٢) أخرجه أبو داود، فى: باب فى الصيد، من كتاب الصيد. سنن أبى داود ٢/ ٩٩. والترمذى، فى: باب ما جاء ما يؤكل من صيد الكلب وما لا يؤكل، من أبواب الصيد. عارضة الأحوذى ٦/ ٢٥٢. وابن ماجه، فى: باب صيد القوس، من كتاب الصيد. سنن ابن ماجه ٢/ ١٠٧١. والإِمام أحمد، فى: المسند ٢/ ١٨٤، ٤/ ١٩٣، ١٩٥، ٥/ ٣٨٨.