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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 13 · Seite 3991772 - Rechtsfrage: Er sagte: (Bei ihr sind dieselben körperlichen Mängel zu vermeiden wie beim Opfertier (Udhiyya))

Übersetzung · DE

Er sagte: "Beim Knaben ist seine 'Aqiqa, so vergießt Blut für ihn und entfernt von ihm das Leidige." Überliefert von Abu Dawud (18). Dies impliziert, dass er nicht mit Blut berührt werden darf, da es etwas Leidiges/Schmutziges ist. Yazid ibn 'Abd al-Muzanni überlieferte von seinem Vater, dass der Prophet – Friede und Segen seien auf ihm – sagte: "Für den Knaben wird 'Aqiqa dargebracht, und sein Kopf wird nicht mit Blut berührt." Muhanna sagte: Ich erwähnte diesen Hadith gegenüber Ahmad, und er sagte: "Wie treffend er ist." Er wurde auch von Ibn Madscha (20) überliefert, jedoch ohne den Zusatz "von seinem Vater". Und weil dies eine Verunreinigung für ihn ist, ist es nicht gesetzlich vorgeschrieben, so wie man ihn auch nicht mit anderen Unreinheiten beschmiert. Burayda sagte: "Wir waren in der Zeit der Dschahiliyya, wenn einem von uns ein Knabe geboren wurde, schlachteten wir ein Schaf und beschmierten seinen Kopf mit dessen Blut. Als dann der Islam kam, pflegten wir ein Schaf zu schlachten, seinen Kopf zu rasieren und ihn mit Safran zu bestreichen." Überliefert von Abu Dawud (21). Was nun die Überlieferung derjenigen betrifft, die sagten: "und er wird mit Blut beschmiert (yudma)", so sagte Abu Dawud: "'und er wird benannt (yusamma)' ist korrekter." So sagte es Sallam ibn Abi Muti', von Qatada, und Iyas ibn Daghfal, von al-Hasan. Hammam beging einen Fehler, indem er sagte: "yudma". Ahmad sagte: Ibn Abi 'Aruba sagte dazu: "yusamma". Hammam hingegen sagte: "yudma". Und ich halte es für nichts anderes als einen Fehler (22). Es wurde auch gesagt, es sei ein Lesefehler des Überlieferers.

1772 – Problem: Er sagte: (Und man meidet bei ihr an Fehlern das, was man beim Opfertier (Udhiya) meidet.)

Das Ganze bedeutet, dass das Urteil über die 'Aqiqa dem Urteil über das Opfertier entspricht; hinsichtlich ihres Alters, und dass bei ihr dieselben Mängel untersagt sind wie bei jenem, und dass bei ihr dieselben Eigenschaften empfohlen sind wie bei jenem. 'A'ischa pflegte zu sagen: "Bringt mir ein (Tier) mit schönen Augen und schönen Hörnern." Und 'Ata' sagte: "Das Männliche ist mir lieber als das Weibliche, und das Schaf ist mir lieber (1) als die Ziege." Es reicht daher bei ihr nicht aus, weniger als das Lamm (Jadha') bei Schafen oder das zweijährige Tier (Thani) bei Ziegen zu opfern, und es ist nicht zulässig, ein Tier mit offensichtlich fehlendem Auge,

Anmerkungen

(18) Im Kapitel über die 'Aqiqa, aus dem Buch der Opfertiere (Adahi). Sunan Abi Dawud 2/95, 96. Ebenso überliefert von al-Bukhari, im Kapitel über die Entfernung des Schmutzes vom Knaben bei der 'Aqiqa, aus dem Buch der 'Aqiqa. Sahih al-Bukhari 7/109. Und al-Nasa'i, im Kapitel über die 'Aqiqa für den Knaben, aus dem Buch der 'Aqiqa. al-Mujtaba 7/145, 146. Und Ibn Madscha, im Kapitel über die 'Aqiqa, aus dem Buch der Schlachtungen. Sunan Ibn Madscha 2/1056. Und al-Darimi, im Kapitel über die Sunna bei der 'Aqiqa, aus dem Buch der Adahi. Sunan al-Darimi 2/81. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 4/18, 214, 215. (19) In M: "yu'taq" (freigelassen wird), ein Fehler. (20) Im Kapitel über die 'Aqiqa, aus dem Buch der Schlachtungen. Sunan Ibn Madscha 2/1057. (21) Im Kapitel über die 'Aqiqa, aus dem Buch der Adahi. Sunan Abi Dawud 2/99. (22) In M: "akhta'a" (er irrte). (1) Fehlt in M. Im Original und B: "zu uns".

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