Das Ziel ist die Deckung der Bedürfnisse der Armen (2), was durch den Wert erreicht wird. Wir aber führen das Wort Allahs, des Erhabenen, an: {…die Speisung von zehn Armen von dem Durchschnittlichen, wovon ihr eure Angehörigen speist, oder deren Bekleidung} (3). Dies ist offensichtlich auf die Speise selbst und die Kleidung bezogen, daher wird die Sühne nicht durch etwas anderes erfüllt, da er die Pflicht nicht geleistet hat, wenn er nicht das vollzogen hat, wozu Allah ihn angewiesen hat. Zudem hat Allah, der Erhabene, zwischen drei Dingen wählen lassen. Wäre der Wert zulässig, würde sich die Wahlmöglichkeit nicht auf diese drei beschränken. Wäre der Wert gemeint, hätte die Wahlmöglichkeit keinen Sinn, denn wenn der Wert der Speise dem Wert der Kleidung entspräche, wären es ein und dasselbe; wie sollte man also zwischen ihnen wählen? Und wenn der Wert des einen den des anderen überstiege, wie könnte man zwischen einer Sache und einem Teil von ihr wählen? Ferner müsste, wenn er ihm an Kleidung den Gegenwert seiner Speisung gäbe, dies genügen, was jedoch dem Vers widerspricht. Ebenso verhielte es sich, wenn der Preis der Speise so stark stiege, dass ein halber Mudd den Wert der Kleidung eines Armen erreichte; es müsste genügen, einen halben Mudd zu geben, was jedoch dem Vers widerspricht. Zudem ist es eine der Möglichkeiten, die Sühne zu leisten, weshalb das, wofür ein expliziter Text (Nass) vorliegt, festgelegt ist, wie bei der Freilassung eines Sklaven; andernfalls würde der Wert bei ihr nicht genügen, wie bei der Freilassung. Wenn er ihnen danach das Vielfache des Wertes der Speise gäbe, genügt ihm dies nicht, da er die Pflicht nicht geleistet hat und somit nicht von seiner Verpflichtung entbunden ist.
1807 – Rechtsfrage: Er sagte: (Und er gibt von seinen Verwandten denjenigen, denen er von seiner Zakat-Abgabe geben darf.)
Dies ist die Auffassung von asch-Schafi'i und Abu Thawr. Wir kennen niemanden, der dies ablehnt, denn die Sühne ist ein finanzieller Anspruch, der gegenüber Allah, dem Erhabenen, besteht; daher verhält sie sich wie die Zakat in Bezug auf diejenigen unter den Verwandten, denen man sie geben darf, und diejenigen, denen man sie nicht geben darf (1). Dies wurde bereits im Kapitel über die Zakat behandelt (2).
Abschnitt: Jeder, der von der Zakat ausgeschlossen ist – der Reiche, der Ungläubige und der Sklave –, dem ist auch die Annahme der Sühne verwehrt. Sind die Nachkommen Haschims davon ausgeschlossen? Hierzu gibt es zwei Meinungen: Eine besagt, dass sie davon ausgeschlossen sind, weil es sich um eine verpflichtende Almosenabgabe handelt; sie sind davon ausgeschlossen gemäß dem Ausspruch des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm): "Uns ist die Almosenabgabe nicht erlaubt" (4). Dies geschieht in Analogie zur Zakat.
(2) In M: "der Arme". (3) Sure al-Ma'ida 89. Nicht enthalten in al-Asl, A, B: {von dem Durchschnittlichen, wovon ihr eure Angehörigen speist, oder deren Bekleidung}. (4) In M: "daher wurde festgelegt". (1) Weggefallen aus: B. (2) Vorangegangen in: 4/98 und ff. (3) Weggefallen aus: A, B, M. (4) Die Überlieferung wurde bereits angeführt in: 4/110.
المَقْصُودَ دَفْعُ حاجَةِ المساكينِ (٢)، وهو يحْصُلُ بالْقِيمَةِ. ولَنا، قولُ اللَّه تعالى: {إِطْعَامُ عَشَرَةِ مَسَاكِينَ مِنْ أَوْسَطِ مَا تُطْعِمُونَ أَهْلِيكُمْ أَوْ كِسْوَتُهُمْ} (٣). وهذا ظاهِرٌ فى عَيْنِ الطعامِ والكِسْوَةِ، فلا يحْصُلُ التَّكْفِيرُ بغيرِه؛ لأنَّه لم يُؤَدِّ الواجِبَ إذا لم يُؤَدِّ ما أَمَرَه اللَّه بأَدائِه، ولأَنَّ اللَّه تَعالى خَيَّرَ بَين ثلاثَةِ أشْياءَ، ولو جازَتِ القِيمَةُ لم ينْحَصِرِ التَّخْيِيرُ فى الثَّلاثَةِ، ولأَنَّه لو أُرِيدَت الْقِيمَةُ، لم يكُنْ للتَّخْيِيرِ مَعْنًى؛ لأَنَّ قِيمةَ الطعامِ إِنْ ساوَتْ قيمَةَ الكِسْوَةِ، فهما شىءٌ واحِدٌ، فكيفَ يُخَيَّرُ بينهما؟ وإِنْ زادَت قِيمةُ أَحَدِهما على الآخَرِ، فكيف يُخَيَّرُ بين شَىءٍ وبعضِه؟ ثم يَنْبَغِى أنَّه إذا أعْطاهُ فى الكِسْوَةِ ما يُساوِى إطْعامَه أَنْ يُجْزِئَه، وهو خلافُ الآيَةِ، وكذلك لو غَلَتْ قِيمَةُ الطعامِ، فصارَ نِصْفُ المُدِّ يُساوى كِسْوةَ المِسْكِينِ، يَنْبَغِى أَنْ يُجْزِئَه نِصْفُ المُدِّ، وهو خلافُ الآيَةِ، ولأنَّه أَحَدُ ما يكفّرُ به، فيتعَيَّن (٤) ما وَرَدَ به النّصُّ كالعِتْقِ، أو فلا تُجْزِئُ فيه القِيمَةُ كالعِتْقِ، فعَلَى هذا، لو أعْطاهُم أضْعافَ قِيمَةِ الطعامِ، لا يُجْزِئُه؛ لأَنَّه لم يُؤَدِّ الواجِبَ، فلا يخْرُجُ عن عُهْدَتِه.
١٨٠٧ - مسألة؛ قال: (ويُعْطِى مِنْ أقَارِبِهِ مَنْ يَجُوزُ أَنْ يُعْطِيَهُ مِن زكَاةِ مَالِهِ)
وبهذا قال الشافِعِىُّ، وأبو ثَوْرٍ. ولا نعلَمُ فيه مُخالِفًا؛ لأنَّ الكَفَّارَةَ حَقُّ مالٍ يجِبُ للَّه تعالَى، فجَرَى مَجْرَى الزَّكاةِ، فى مَن يدْفَعُ إليه من أقارِبِه، ومَنْ لا يدْفَعُ إليه (١). وقد سَبَقَ ذلك فى بابِ الزَّكاةِ (٢).
فصل: وكُلُّ مَنْ يُمْنَعُ مِن (٣) الزكاة مِن الغَنِىِّ، والكافِرِ، والرَّقيقِ، يُمْنَعُ أَخْذَ الكفَّارَةِ. وهل يُمْنَعُ منها بنو هاشِمٍ؟ فيه وَجْهان؛ أحدُهما، يُمْنَعونَ منها؛ لأنَّها صَدَقَةٌ واجِبَةٌ، فمُنِعُوا منها؛ لقَوْلِ النَّبِىِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "إِنَّا لَا تَحِلُّ لَنَا الصَّدَقَةُ" (٤). وقِياسًا على
(٢) فى م: "المسكين".(٣) سورة المائدة ٨٩. ولم يرد فى الأصل، أ، ب: {مِنْ أَوْسَطِ مَا تُطْعِمُونَ أَهْلِيكُمْ أَوْ كِسْوَتُهُمْ}.(٤) فى م: "فتعين".(١) سقط من: ب.(٢) تقدم فى: ٤/ ٩٨ وما بعدها.(٣) سقط من: أ، ب، م.(٤) تقدم تخريجه، فى: ٤/ ١١٠.