Was nun das Schlagen mit dem Stab (Qaḍīb) betrifft, so ist es verpönt (74), wenn damit etwas Verbotenes oder Verpöntes verbunden ist, wie Klatschen, Gesang oder Tanzen. Wenn es von all dem frei ist, so ist es nicht verpönt, da es weder ein Musikinstrument noch ein Anreiz zur Ausschweifung (Ṭarab) ist und nicht isoliert gehört wird, anders als bei den Instrumenten der Unterhaltung (Malāhī). Die Rechtsschule von al-Šāfiʿī vertritt in diesem Punkt die gleiche Auffassung wie wir.
Abschnitt: Unsere Gelehrten sind sich hinsichtlich des Gesangs uneinig. Abū Bakr al-Ḫallāl und sein Schüler Abū Bakr ʿAbd al-ʿAzīz neigten dazu, ihn für erlaubt zu halten. Abū Bakr ʿAbd al-ʿAzīz sagte: "Gesang und Klagelied haben die gleiche Bedeutung; es ist erlaubt, solange nichts Verwerfliches damit verbunden ist und darin keine Schmähung liegt." Al-Ḫallāl legte die Missbilligung (75) von Aḥmad auf die verwerflichen Handlungen aus und nicht auf den Gesang an sich. Es wird von Aḥmad überliefert, dass er bei (76) seinem Sohn Ṣāliḥ einen Sänger hörte und dies nicht missbilligte. Ṣāliḥ sagte zu ihm: "O Vater, hast du dies nicht früher missbilligt?" Er antwortete: "Man sagte mir, dass sie dabei Verwerfliches praktizieren." Zu jenen, die ihn ohne Missbilligung für erlaubt hielten, gehören Saʿd ibn Ibrāhīm, viele der Gelehrten aus Medina und al-ʿAnbarī, aufgrund dessen, was von ʿĀʾiša (möge Gott mit ihr zufrieden sein) überliefert wurde. Sie sagte: "Bei mir waren zwei Mädchen, die sangen. Abū Bakr kam herein (77) und sagte: 'Die Flöte des Satans im Haus des Gesandten Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken)!' Der Gesandte Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: 'Lass sie, denn es sind Tage des Festes.'" Dies ist übereinstimmend überliefert (78). Von ʿUmar (möge Gott mit ihm zufrieden sein) wird überliefert, dass er sagte: "Gesang ist der Proviant des Reisenden." Der Qāḍī wählte die Auffassung, dass er verpönt, aber nicht verboten sei. Dies ist auch die Ansicht von al-Šāfiʿī; er sagte: "Er gehört zur verpönten Zerstreuung." Aḥmad sagte: "Gesang lässt Heuchelei (79) im Herzen wachsen, er gefällt mir nicht." Andere unserer Gelehrten vertraten die Ansicht seines Verbots. Aḥmad sagte über jemanden, der starb und ein verwaistes Kind sowie eine Sängersklavin hinterließ, und das Kind das Bedürfnis hatte, sie zu verkaufen: "Sie wird als einfache (Sāḏaǧa) Sklavin verkauft." Man fragte ihn: "Sie ist als...
= 7/205. Und Abū Dāwūd in: Bāb libās al-nisāʾ (Kapitel über die Kleidung der Frauen) aus dem Buch al-Libās. Sunan Abī Dāwūd 2/381. Und al-Tirmiḏī in: Bāb mā jāʾa fī al-mutašabbihāt bi-al-riǧāl min al-nisāʾ (Kapitel über die Frauen, die Männer nachahmen) aus den Abwāb al-Adab. ʿĀriḍat al-Aḥwaḏī 10/234. Und Ibn Māǧah in: Bāb fī al-muḫannathīn (Kapitel über die Muḫannathūn) aus dem Buch al-Nikāḥ. Sunan Ibn Māǧah 1/641. Und Imām Aḥmad in: al-Musnad 1/253, 330, 339, 2/287, 289. (74) In B, M: "fa-makrūh" (so ist es verpönt). (75) Im Original: "al-karāhiya" (die Missbilligung). (76) Fehlt in A, M. (77) In B: "wa-daḫala" (und er trat ein). (78) Die Überlieferungskette wurde bereits angegeben in: 10/206. (79) In B: "li-al-nifāq" (für die Heuchelei).
بالقَضِيبِ، فيُكْرَهُ (٧٤) إذا انْضَمَّ إليه مُحَرَّمٌ أو مَكْروهٌ، كالتَّصْفِيقِ والغِناءِ والرَّقْصِ، وإِنْ خلا عن ذلك كلِّه لم يُكْرَهْ؛ لأَنَّه ليس بآلةٍ ولا بِطَرَبٍ، ولا يُسْمَعُ مُنْفرِدًا، بخلافِ الْمَلاهى. ومذهبُ الشَّافعىِّ فى هذا الفصلِ كما قُلْنا.
فصل: واخْتَلفَ أصْحابُنا فى الغِناءِ؛ فذهبَ أبو بكرٍ الخَلَّالُ، وصاحبُه أبو بكرٍ عبدُ العزيزِ، إلى إباحتِه. قال أبو بكرٍ عبدُ العزيزِ: والغِناءُ والنَّوحُ معنًى واحدٌ، مُباحٌ ما لم يَكُنْ معه مُنْكَرٌ، ولا فيه طَعْنٌ. وكان الخلَّالُ يَحْمِلُ الكَراهةَ (٧٥) من أحمدَ على الأفعالِ المَذْمومةِ، لا على القَوْلِ بعَيْنِه. ورُوِىَ عن أحمدَ، أنَّه سمِعَ من (٧٦) عندِ ابنِه صالحٍ قَوَّالًا، فلم يُنْكِرُ عليه، وقال له صالحٌ: يا أبَة، أليس كُنتَ تكْرَه هذا؟ فقال: إنَّه قيلَ لى: إنَّهم يَسْتَعمِلون المُنْكَرَ. وممَّن ذهبَ إلى إباحتِه مِن غيرِ كَراهَةٍ، سعدُ بنُ إبراهيمَ، وكثيرٌ مِن أهلِ المدينةِ، والعَنْبَرىُّ؛ لما رُوِىَ عن عائشةَ، رَضِىَ اللَّهُ عنها، قالتْ: كانتْ عندى جارِيَتان تُغنِّيان، فدَخلَ (٧٧) أبو بكرٍ، فقال: مَزْمورُ الشَّيطانِ فى بيتِ رسولِ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-! فقال رسولُ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "دَعْهُمَا، فَإِنَّهَا أَيَّامُ عِيدٍ". مُتَّفَقٌ عليه (٧٨). وعن عمرَ، رَضِىَ اللَّهُ عنه، أنَّه قال: الغِناءُ زادُ الرَّاكبِ. واخْتارَ القاضى أنَّه مَكْروهٌ غيرُ مُحَرَّمٍ. وهو قولُ الشَّافعىِّ، قال: هو مِن اللَّهْوِ المَكْروهِ. وقالَ أحمدُ: الغِناءُ يُنبِتُ النِّفاقَ (٧٩) فى القَلبِ، لا يُعْجِبُنِى. وذهبَ آخَرون من أصْحابِنا إلى تَحْريمِه. قال أحمدُ: فى مَن مات وخَلَّفَ ولدًا يتيمًا، وجاريةً مُغنِّيَةً، فاحْتاجَ الصَّبِىُّ إلى بَيْعِها، تباعُ سَاذَجَةً. قيل له: إنَّها تُساوِى
= ٧/ ٢٠٥. وأبو داود، فى: باب لباس النساء، من كتاب اللباس. سنن أبى داود ٢/ ٣٨١. والترمذى، فى: باب ما جاء فى المتشبهات بالرجال من النساء، من أبواب الأدب. عارضة الأحوذى ١٠/ ٢٣٤. وابن ماجه، فى: باب فى المخنثين، من كتاب النكاح. سنن ابن ماجه ١/ ٦٤١. والإمام أحمد، فى: المسند ١/ ٢٥٣, ٣٣٠، ٣٣٩، ٢/ ٢٨٧، ٢٨٩.(٧٤) فى ب, م: "فمكروه".(٧٥) فى الأصل: "الكراهية".(٧٦) سقط من: أ، م.(٧٧) فى ب: "ودخل".(٧٨) تقدم تخريجه، فى: ١٠/ ٢٠٦.(٧٩) فى ب: "للنفاق".