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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 14 · Seite 163

Übersetzung · DE

den Gesandten Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) und die Muslime verspottete (94). Und Kaʿb ibn Zuhayr trug ihm die Qaṣīda vor:

  • Suʿād ist fortgegangen, mein Herz ist heute gefesselt *

im Moschee-Gebäude (95). Sein Onkel al-ʿAbbās sagte zu ihm: "O Gesandter Gottes, ich möchte dich lobpreisen." Er entgegnete: "Sprich, möge Gott deinen Mund nicht zerbrechen." Da trug er ihm vor:

Du warst schon zuvor, in den Schatten und in einem Depot, wo die Blätter geflickt werden, von reiner Natur (96).

ʿAmr ibn al-Šarīd berichtete: "Der Gesandte Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) ließ mich hinter sich auf seinem Reittier sitzen und fragte: 'Hast du etwas von der Dichtung des Umayya bei dir?' Ich antwortete: 'Ja.' Ich trug ihm einen Vers vor, und er sagte: 'Gib mir mehr!' Ich trug ihm einen Vers vor, und er sagte: 'Gib mir mehr!', bis ich ihm einhundert Verse vorgetragen hatte (97)." Am Tag von Ḥunayn sprach der Prophet (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken):

Ich bin der Prophet, ohne Lüge Ich bin der Sohn des ʿAbd al-Muṭṭalib (98)

Diesbezüglich herrscht eine Meinungsverschiedenheit; es wurde gesagt, dies sei keine Dichtung, sondern nur gereimte Rede. Andere sagten: Es sei sehr wohl Dichtung, aber nur ein einziger kurzer Vers, weshalb er wie Prosa behandelt wird. Es wird überliefert (99), dass zu Abū al-Dardāʾ gesagt wurde: "Es gibt kein Haus unter den Anṣār, aus dem nicht jemand gedichtet hätte." Er erwiderte: "Und auch ich habe gedichtet:

Der Mensch wünscht sich, dass er sein Ziel erreicht, doch Gott verwehrt ihm alles außer dem, was Er will. Der Mensch sagt: 'Mein Gewinn und mein Besitz', doch die Gottesfurcht ist das Beste, was man an Gewinn erlangen kann (100)."

Anmerkungen

(94) Überliefert von Abū Dāwūd in: Bāb mā ǧāʾa fī al-šiʿr (Kapitel über das, was über Dichtung überliefert ist) aus dem Buch al-Adab. Sunan Abī Dāwūd 2/599. Und bei al-Tirmiḏī in: Bāb mā ǧāʾa fī inšād al-šiʿr (Kapitel über das, was über die Rezitation von Dichtung überliefert ist) aus den Kapiteln al-Adab. ʿĀriḍat al-Aḥwaḏī 10/289. (95) Überliefert von al-Bayhaqī in: Bāb man šabāba fa-lam yusammi aḥadan... (Kapitel über jemanden, der schmachtende Verse vortrug, ohne jemanden namentlich zu nennen...) aus dem Buch al-Šahādāt. Al-Sunan al-Kubrā 1/243. Die zweite Vershälfte lautet: Ein Sklave, der ihr folgt, der nicht losgekauft wird, ist gefesselt. Siehe auch: Dīwān des Dichters 6-25. (96) Al-Hayṯamī schreibt ihn al-Ṭabarānī zu. Maǧmaʿ al-Zawāʾid 8/217, 218. (97) Überliefert von Muslim in: Kitāb al-šiʿr (Buch der Dichtung). Ṣaḥīḥ Muslim 4/1767. Und bei Ibn Māǧah in: Bāb al-šiʿr (Kapitel über Dichtung) aus dem Buch al-Adab. Sunan Ibn Māǧah 2/1236. Und bei Imam Aḥmad in: al-Musnad 4/388-390. (98) Überliefert von al-Buḫārī in: Bāb man qāda dābbata ġayrihi fī al-ḥarb (Kapitel über den, der das Reittier eines anderen im Krieg führt), Bāb baġlat al-nabī... (Kapitel über das weiße Maultier des Propheten), Bāb man ṣaffa aṣḥābahu ʿinda al-hazīma... (Kapitel über den, der seine Gefährten bei einer Niederlage in Reihen aufstellte...) aus dem Buch al-Ǧihād, sowie in: Bāb qawl Allāh taʿālā: {wa yawma Ḥunayn...} (Kapitel über das Wort Gottes, des Erhabenen: {Und am Tag von Ḥunayn...}) aus dem Buch al-Maġāzī. Ṣaḥīḥ al-Buḫārī 4/37, 39, 81; 5/194, 195. Und bei Muslim in: Bāb ġazwat Ḥunayn (Kapitel über den Feldzug von Ḥunayn) aus dem Buch al-Ǧihād. Ṣaḥīḥ Muslim 3/1400, 1401. Und bei al-Tirmiḏī in: Bāb mā ǧāʾa fī al-ṯabāt ʿinda al-qitāl (Kapitel über das, was über Standhaftigkeit im Kampf überliefert ist) aus den Kapiteln al-Ǧihād. ʿĀriḍat al-Aḥwaḏī 7/184. Und bei Imam Aḥmad in: al-Musnad 4/281, 304. (99) In B: "qīla wa-yurwā" (Es wurde gesagt, und es wird überliefert).

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