bei den Dichtern zumeist ein Mangel an Religion, das Lügen, das Verleumden ehrbarer Frauen und das Verspotten von Unschuldigen überwiegt, besonders bei jenen, die zu Beginn des Islams die Muslime verspotteten, den Propheten (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) schmähten, den Islam und seine Anhänger verunglimpften (108) und die Ungläubigen lobpriesen. Somit bezieht sich der Tadel auf die Mehrheit, und Er nahm diejenigen von ihnen aus, die keine verwerflichen Eigenschaften besitzen. Der Koranvers ist ein Beleg für die Erlaubtheit der Dichtung und die lobende Erwähnung derjenigen, die sich durch edle Eigenschaften auszeichnen. Was die Überlieferung betrifft, so sagte Abū ʿUbayd: Ihre Bedeutung ist, dass die Dichtung derart überhandnimmt, dass sie den Menschen vom Koran und der Rechtswissenschaft ablenkt. Es wurde auch gesagt, dass damit die Dichtung gemeint ist, die Schmähungen und Obszönitäten enthält. Jene Dichtung, die die Verspottung der Muslime und das Verunglimpfen ihrer Ehre oder die maßlose und exzessive Schilderung (109) einer bestimmten Frau (Tašbīb) beinhaltet, wurde von unseren Gelehrten als verboten eingestuft. Wenn damit gemeint ist, dass es für den Verfasser verboten ist, so ist dies korrekt. Was jedoch den Überlieferer betrifft, so trifft dies nicht zu, denn in den Werken über die Feldzüge (Maġāzī) werden die Qaṣīdas der Ungläubigen überliefert, mit denen sie die Gefährten des Gesandten Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) verspotteten (111), ohne dass dies jemand missbilligte. Es ist überliefert, dass der Prophet (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) die Dichtung erlaubte, die die Dichter am Tag von Badr, Uḥud und bei anderen Anlässen vortrugen, mit Ausnahme der Ḥāʾiyya-Qaṣīda von Umayya ibn Abī al-Ṣalt (112). Ebenso wird die Dichtung von Qays ibn al-Ḫaṭīm (113) überliefert, die den Tašbīb über ʿAmra bint Rawāḥa enthält, die Schwester von ʿAbd Allāh ibn Rawāḥa und Mutter von al-Nuʿmān ibn Bašīr. Der Prophet (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) hörte auch die Qaṣīda von Kaʿb ibn Zuhayr, die den Tašbīb über Suʿād enthält. Die Menschen haben Derartiges fortwährend überliefert, ohne dass dies beanstandet wurde. Wir haben überliefert, dass al-Nuʿmān ibn Bašīr in eine Versammlung eintrat, in der ein Mann ihnen die Qaṣīda von Qays ibn al-Ḫaṭīm vortrug. Als al-Nuʿmān eintrat, ließen sie ihn verstummen, da sie (die Qaṣīda) eine Erwähnung seiner Mutter enthielt. Al-Nuʿmān sagte: "Lasst ihn, er hat nichts Schlechtes gesagt, er sagte lediglich:
Und ʿAmra gehört zu den Vornehmsten der Frauen, deren Ärmel den Duft von Moschus verbreiten (114)."
ʿImrān ibn Ṭalḥa war in einer Versammlung, als ein Mann ihnen Dichtung vortrug, in der seine Mutter erwähnt wurde, woraufhin sie ihn verstummen ließen von
(108) Fehlt in: al-Aṣl, B, M. (109) In A, B, M: "al-Tašbīb". (110) In M: "wa-al-ifrāṭ". (111) Fehlt in: al-Aṣl. (112) Die Qaṣīda befindet sich in: al-Sīra al-Nabawiyya 2/30-32; ihr Anfang lautet: "Hättest du doch um die Edelsten der Edlen geweint, die Besitzer von Lobpreisungen". (113) Qays ibn al-Ḫaṭīm stammte aus dem Stamm der Aws, lebte in der vorislamischen Zeit (Ǧāhiliyya), erreichte die Zeit des Islams, nahm den Islam jedoch nicht an und wurde vor der Auswanderung (Hiǧra) getötet. Siehe die Einleitung zur Untersuchung des Dīwān, S. 7, 8. (114) Die Geschichte und der Vers befinden sich in seinem Dīwān, S. 24.
الشُّعراءِ قِلَّةُ الدِّينِ، والكَذِبُ، وقَذْفُ المُحْصَناتِ، وهجاءُ الأبْرياءِ، سِيَّمَا مَن كان فى ابْتداءِ الإِسْلامِ، ممَّن يَهْجُو المُسلمين، ويَهْجُو النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، ويَعيبُ الإِسلامَ وأهلَه (١٠٨)، ويَمْدحُ الكُفَّارَ، فوقَعَ الذَّمُّ على الأغْلبِ، واسْتَثْنَى مِنهم مَن لا يَفْعَلُ الخِصالَ المَذْمومةَ، فالآيةُ دليلٌ على إباحتِه، ومَدْحِ أهلِه المتَّصفِينَ بالصِّفاتِ الجَميلةِ. وأمَّا الخبرُ؛ فقال أبو عُبَيْدٍ: مَعناهُ أن يَغْلِبَ عليه الشِّعرُ حتى يَشْغلَه عن القُرآنِ والفِقْهِ. وقيل: المُرادُ به ما كان هِجاءً وفُحْشًا، فما كان من الشِّعرِ يَتضمَّنُ هَجْوَ المُسلمينَ، والقَدْحَ فى أعراضِهم، أو التَّشْبيبَ (١٠٩) بامْرأةٍ بعَيْنِها، بالإِفْراطِ (١١٠) فى وَصْفِها، فذكرَ أصحابُنا أنَّه مُحَرَّمٌ. وهذا إن أُرِيدَ به أنَّه مُحرَّمٌ على قائلِه، فهو صَحيحٌ، وأما على رَاوِيه فلا يَصِحُّ؛ فإِنَّ الْمَغازِىَ تُرْوَى فيها قَصائدُ الكُفَّارِ الذين هَجَوْا بها (١١١) أصحابَ رسولِ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-، لا يُنْكِرُ ذلك أحدٌ. وقد رُوِىَ أن النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أذِنَ فى الشِّعرِ الذى تَقاوَلَتْ به الشُّعراءُ فى يومِ بدرٍ وأُحدٍ وغيرِهما، إِلَّا قصيدةَ أُميَّةَ بنِ أبى الصَّلْتِ الحائيَّةَ (١١٢). وكذلك يُرْوَى شِعرُ قَيسِ بنِ الخَطِيم (١١٣)، فى التَّشْبِيب بعَمْرَةَ بِنْتِ رَوَاحَةَ، أُختِ عبدِ اللَّهِ بنِ رَوَاحَةَ، وأُمِّ النُّعمانِ بنِ بَشِيرٍ. وقد سمعَ النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- قَصيدةَ كَعبِ بنِ زُهَيرٍ، وفيها التَّشْبيبُ بسُعادَ. ولم يَزلِ النَّاسُ يَرْوُونَ أمثالَ هذا، ولا يُنكَرُ. ورَوَينا أَنَّ النُّعمانَ بنَ بَشيرٍ دخلَ مَجلِسًا فيه رَجلٌ يُغنِّيهم بقصيدةِ قَيسِ ابنِ الخَطِيمِ، فلمَّا دَخلَ النُّعمانُ سَكَّتوه من قِبَلِ أَنَّ فيها ذِكرَ أُمِّه، فقالَ النُّعمانُ: دَعُوه، فإنَّه لم يَقُلْ بَأسًا، إنَّما قال:
وعَمْرَةُ مِن سَرَوَاتِ النِّسا ... ءِ تَنْفَحُ بالمِسْكِ أرْدَانُها (١١٤)
وكان عِمرانُ بنُ طَلحةَ فى مجلسٍ، فغَنَّاهم رَجلٌ بشِعرٍ فيه ذِكْرُ أُمِّه، فسكَّتُوه من
(١٠٨) سقط من: الأصل، ب، م.(١٠٩) فى أ، ب، م: "التشبب".(١١٠) فى م: "والإفراط".(١١١) سقط من: الأصل.(١١٢) القصيدة فى: السيرة النبوية ٢/ ٣٠ - ٣٢، وأولها:ألَّا بكيتِ على الكرا ... مِ بنى الكرامِ أُولِى الممادحْ(١١٣) قيس بن الخطيم من بنى الأوس، عاش فى الجاهلية، وأدرك الإسلام ولم يسلم، وقتل قبل الهجرة. انظر مقدمة تحقيق الديوان ٧، ٨.(١١٤) القصة والبيت فى ديوانه ٢٤.