Und eine ähnliche Auslegung wurde von Ibn ʿUyayna überliefert. Der Richter Aḥmad ibn Muḥammad al-Birtī (126) sagte: Dies ist die Ansicht derer, die wir von den Gelehrten erreicht haben. Al-Walīd ibn Muslim sagte: „Er singt den Koran“, bedeutet, er erhebt seine Stimme damit. Es wurde auch gesagt: Er verschönert seine Stimme damit (127). Das Richtige ist, dass dieses Maß an Melodie (Taḷḥīn) unbedenklich ist; denn wäre es verpönt (makrūh), hätte der Prophet (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) es nicht getan. Es ist nicht korrekt, das Singen (Taghannī) im Hadith „Gott hat einer Sache nicht so sehr gelauscht, wie Er dem lauscht, was ein Prophet mit Gesang (129) beim Rezitieren des Korans vorträgt“ (128) auf das bloße Genügen (Istighnāʾ) zu deuten; denn die Bedeutung von „adhina“ ist: Er hört zu, und die Rezitation wird zugehört. Danach sagte er: „er erhebt seine Stimme damit.“ Das Erheben der Stimme ist ein Merkmal der Rezitation, nicht ein Merkmal des Genügens. Wenn man es jedoch mit übermäßigem Dehnen, langem Ausziehen der Vokale und Überbetonung der Vokale übertreibt, sodass man aus einem Ḍamma ein Wāw, aus einem Fatḥa ein Alif und aus einem Kasra ein Yāʾ macht, so ist dies verpönt. Einige unserer Gefährten (Gelehrte der Ḥanbalī-Schule) erklären es für verboten (ḥarām), da dies den Koran verändert, die Wörter aus ihrer Form heraushebt und aus den Vokalzeichen Buchstaben macht. Wir haben von Abū ʿAbd Allāh (Aḥmad ibn Ḥanbal) überliefert, dass ein Mann ihn danach fragte, und er fragte ihn: „Wie heißt du?“ Er sagte: „Muḥammad.“ Er fragte: „Würde es dir gefallen (130), wenn man zu dir sagte: ‚Yā Muḥāmmad‘?“ Er antwortete: „Nein.“ Da sagte er: „Es gefällt mir nicht, dass ein Mann die Melodien lernt, es sei denn, seine Statur (131) ist wie die Statur (132) von Abū Mūsā (al-Ašʿarī).“ Ein Mann fragte ihn: „Darf man mit ihnen (den Melodien) sprechen?“ Er antwortete: „Nein, iss dies.“ Die Gelehrten sind sich einig, dass es empfohlen ist, den Koran mit Trauer, andächtiger Rezitation (Tartīl) und Verschönerung der Stimme zu lesen. Burayda überlieferte, dass der Gesandte Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: „Rezitiert den Koran mit Trauer, denn er wurde mit Trauer herabgesandt.“ (133) Al-Marrūḏī sagte: Ich hörte Abū ʿAbd Allāh zu einem Mann sagen: „Wenn du doch rezitieren würdest.“ Und Abū ʿAbd Allāh wurde bisweilen von Tränen überwältigt. Zuhayr ibn Ḥarb sagte: Wir waren bei Yaḥyā al-Qaṭṭān, da kam Muḥammad ibn Saʿīd al-Tirmiḏī zu ihm, und Yaḥyā sagte zu ihm:
(126) Abū al-ʿAbbās Aḥmad ibn Muḥammad ibn ʿĪsā al-Birtī, der Ḥanafī-Gelehrte; er verstarb im Jahr 180 n.H. Al-Ǧawāhir al-Muḍīʾa 1/301-303. (127) Fehlt in (A). (128) In (A) und (M) befindet sich die Ergänzung „ʿalā“ (auf). (129) Im Original steht „yughannī“. (130) Im Original steht „asurruka“. (131) In (A), (B) und (M) steht „ḥurmuhu“ (wörtlich: sein Unantastbares/sein Körper/Statur, hier im Sinne von würdigem Auftreten). (132) In (A), (B) und (M) steht „ḥurm“. (133) Al-Suyūṭī führte dies auf al-Ṭabarānī in „al-Awsaṭ“, Abū Yaʿlā und Abū Naṣr al-Saǧzī in „al-Ibāna“ zurück. Al-Ǧāmiʿ al-Kabīr 1/134. Siehe auch al-Awsaṭ 3/427.
ورُوِىَ نحوُ هذا التَّفسيرِ عن ابنِ عُيَيْنةَ. وقال القاضى أحمدُ بنُ محمدٍ البِرْتِىُّ (١٢٦): هذا قولُ مَن أدرَكْنا مِن أهلِ العلمِ. وقال الوليدُ بنُ مسلمٍ: يَتغنَّى بالقُرآنِ، يَجهرُ به. وقيلَ: يُحسِّنُ صوتَه به (١٢٧). والصَّحيحُ أَنَّ هذا القَدْرَ من التَّلْحينِ لا بأسَ به؛ لأَنَّه لو كانَ مَكْروهًا، لم يَفْعَلْه النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-. ولا يَصحُّ حَمْلُه (١٢٨) التَّغَنِّىَ فى حديثِ: "مَا أَذِنَ اللَّهُ لِشَىْءٍ، كَإِذْنِه لِنَبىٍّ يَتَغَنَّى (١٢٩) بِالْقُرْآنِ". على الاسْتِغْناءِ؛ لأنَّ معنَى أذِنَ: اسْتمَعَ، وإنَّما تُسْتمَعُ القِراءةُ، ثم قال: يَجْهَرُ به. والجَهْرُ صِفَةُ القِراءَةِ، لا صِفةُ الاسْتِغناءِ. فأمَّا إِن أفْرَطَ فى الْمَدِّ والتَّمْطيطِ وإشْباعِ الحَرَكاتِ، بحيثُ يَجْعلُ الضَّمَّةَ واوًا، والفَتْحةَ ألفًا، والكَسرةَ ياءً، كُرِهَ ذلك. ومنِ أصْحابِنا مَن يُحرِّمُه؛ لأَنَّه يُغَيِّرُ القُرآنَ، ويُخرِجُ الكَلماتِ عن وَضْعِها، ويَجْعلُ الحَركاتِ حُروفًا. وقد روينَا عن أبى عبدِ اللَّه، أَنَّ رجلًا سألَه عن ذلك، فقال له: ما اسمُك؟ قال: محمدٌ. قال: أيَسُرُّكَ (١٣٠) أَنَّ يُقال لك: يَا مُو حَامَّد؟ . قال: لا. فقال: لا يُعجِبُنى أن يَتعلَّمَ الرَّجلُ الألحانَ، إِلَّا أن يَكونَ جِرْمُه (١٣١) مِثلَ جرْمِ (١٣٢) أبى موسى. فقال له رجلٌ: فيُكَلَّمون؟ فقال: لا، كُلْ ذا. واتَّفقَ العُلماءُ على أنَّه تُسْتَحبُّ قِراءةُ القُرآنِ بالتَّحْزينِ والتَّرْتيلِ والتَّحْسينِ. ورَوَى بُرَيْدَةُ قال: قال رسولُ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "اقْرَأُوا الْقُرْآنَ بِالْحُزْنِ، فَإِنَّهُ نَزَلَ بِالْحُزْنِ" (١٣٣). وقال المَرُّوذِىُّ: سَمِعتُ أَبا عَبدِ اللَّهِ قال لرَجُلِ: لو قَرَأتَ. وجعلَ أبو عبدِ اللَّهِ ربَّما تَغَرْغَرَتْ عَيْنُه. وقال زُهَيْرُ ابنُ حَربٍ: كنَّا عندَ يحيى القطَّانِ، فجاءَ محمدُ بنُ سعيدٍ التِّرْمِذِىُّ، فقال له يحيى:
(١٢٦) أبو العباس أحمد بن محمد بن عيسى البرتى الفقيه الحنفى، توفى سنة ثمانين ومائة. الجواهر المضيئة ١/ ٣٠١ - ٣٠٣.(١٢٧) سقط من: أ.(١٢٨) فى أ، م زيادة: "على".(١٢٩) فى الأصل: "يغنى".(١٣٠) فى الأصل: "أسرك".(١٣١) فى أ، ب، م: "حرمه".(١٣٢) فى أ، ب، م: "حرم".(١٣٣) عزاه السيوطى إلى الطبرانى فى الأوسط وأبى يعلى، وأبى نصر السجزى فى الإبانة. الجامع الكبير ١/ ١٣٤. وانظر الأوسط ٣/ ٤٢٧.