etwas von ihrem Preis kauften, auch wenn er ein Verwandter ist, und wir verbergen nicht das Zeugnis Gottes; wahrlich, dann wären wir ja unter den Sündern.“ (1) Ibn al-Mundhir sagte: „Dies ist die Ansicht der Großen der Vergangenheit.“ Damit meint er den Vers in der Sure al-Māʾida. Zu denen, die dies sagten, zählen Šurayḥ, an-Nachaʿī, al-Awzāʿī und Yaḥyā ibn Ḥamza (2). Dies entschied auch Ibn Masʿūd und Abū Mūsā (möge Gott mit beiden zufrieden sein) (3). Abū Ḥanīfa, Mālik und aš-Šāfiʿī sagten: „Es wird nicht akzeptiert, denn wer dessen Zeugnis [bei etwas anderem als einem Testament nicht akzeptiert wird, dessen Zeugnis wird auch bei einem Testament nicht akzeptiert; wie ein Fāsiq (4), dessen Zeugnis nicht akzeptiert wird], (5) der Ungläubige ist (in dieser Hinsicht) noch eher dazu verpflichtet.“ Sie waren sich uneins über die Auslegung des Verses; einige von ihnen bezogen ihn auf die Übernahme (Taḥammul) und nicht auf die Ausführung (Adāʾ), andere sagten: Die Bedeutung von Seiner Aussage „von euch“ (1) ist: „von außerhalb eurer Sippe“. Einige sagten: Das „Zeugnis“ im Vers bezieht sich auf den Eid. Unsere Argumentation stützt sich auf die Worte Gottes, des Erhabenen: „O ihr, die ihr glaubt! Das Zeugnis zwischen euch, wenn sich einem von euch der Tod naht zum Zeitpunkt der Testamentseröffnung, seien zwei Gerechte von euch, oder zwei andere von außerhalb, wenn ihr auf dem Land umherreist und euch das Unglück des Todes trifft.“ (1) Dies ist der Text des Buches, und der Gesandte Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) und seine Gefährten haben danach geurteilt. So überlieferte Ibn ʿAbbās, dass ein Mann aus dem Stamm der Banū Sahm mit Tamīm ad-Dārī und ʿAdī ibn Zayd auszog. Der Sahmī starb in einem Land, in dem es keine Muslime gab. Als sie mit seinem Nachlass kamen, vermissten sie (7) einen silbernen Becher, der mit Gold verziert (8) war. Der Gesandte Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) ließ sie daraufhin schwören. Später fand man den Becher in Mekka, und man sagte: „Wir haben ihn von Tamīm und ʿAdī gekauft.“ Da standen zwei Männer aus den Angehörigen des Sahmī auf und schworen bei Gott:
(1) Sure al-Māʾida, 106. (2) Yaḥyā ibn Ḥamza ibn Wāqid, Richter von Damaskus, vertrauenswürdig (thiqa), reich an Überlieferungen, verstarb im Jahr 183 n. H. Siyar Aʿlām an-Nubalāʾ 8/314, 315. (3) Al-Bayhaqī überlieferte es von Šurayḥ und Abū Mūsā in: „Kapitel über denjenigen, der das Zeugnis der Leute des Dhimma zulässt...“ aus dem Buch der Zeugnisse, As-Sunan al-Kubrā 10/166; ʿAbd ar-Razzāq in: „Kapitel über das Zeugnis der Ungläubigen gegen die Leute des Islam“ aus dem Buch der Zeugnisse, Al-Muṣannaf 8/360; und aṭ-Ṭabarī in: „Tafsīr des Verses“, Tafsīr aṭ-Ṭabarī 7/105. Es wurde auch über Šurayḥ von Wakīʿ in Akhbār al-Quḍāt 2/281 überliefert. Die Überlieferung von Ibn Masʿūd folgt am Ende des Problems. (4) In (A) gibt es den Zusatz: „und weil der Fāsiq“. (5) In der Originalausgabe ausgelassen. (6) In (M) ausgelassen. (7) Im Original: „faqad“. (8) Muḥawwaṣ: verziert.
اشْتَرَيا بهَ ثَمَنًا قَلِيلًا {وَلَوْ كَانَ ذَا قُرْبَى، وَلَا نَكْتُمُ شَهَادَةَ اللَّهِ إِنَّا إِذًا لَمِنَ الْآثِمِينَ} (١). قال ابنُ المُنذرِ: وبهذا قالَ أكابر الماضِين. يَعنى الآيةَ التى فى سُورَةِ المائدةِ. وممَّن قالَه شُرَيْحٌ، والنَّخَعِىُّ، والأوْزاعىُّ، ويحيى بنُ حَمزَةَ (٢). وقَضَى بذلك ابنُ مَسعودٍ، وأبو موسى، رَضِىَ اللَّهُ عنهما (٣). وقال أبو حنيفةَ، ومالِكٌ؛ والشَّافعىُّ: لا تُقْبَلُ؛ لأنَّ مَن لا تُقبَلُ شَهادتُه [على غيرِ الوَصيَّةِ، لا تُقْبَلُ فى الوصِيَّةِ؛ كالفاسِقِ (٤) لا تُقْبَلُ شَهادتُه] (٥)، فالكَافِرُ أوْلَى. واخْتلَفوا فى تَأْويلِ الآيةِ؛ فمنهم مَن حَمَلَها على التَّحمُّلِ دونَ الأداءِ، ومِنهم مَن قال: المُرادُ بقولِه: {مِنْ غَيْرِكُمْ} (١). أى مِن غَيرِ عَشِيرَتِكم. ومنهم مَن قال: الشَّهادةُ فى الآيةِ اليَمِينُ. ولَنا، قول اللَّه تعالى: {يَاأَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا شَهَادَةُ بَيْنِكُمْ إِذَا حَضَرَ أَحَدَكُمُ الْمَوْتُ حِينَ الْوَصِيَّةِ اثْنَانِ ذَوَا عَدْلٍ مِنْكُمْ أَوْ آخَرَانِ مِنْ غَيْرِكُمْ إِنْ أَنْتُمْ ضَرَبْتُمْ فِى الْأَرْضِ فَأَصَابَتْكُمْ مُصِيبَةُ الْمَوْتِ}. الآية (١). وهذا نصُّ الكِتابِ، وقد قَضَى به (٦) رسولُ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- وأصْحابُه، فرَوَى ابنُ عباسٍ، قال: خرجَ رجلٌ مِن بنى سَهْمٍ مِع تَمِيمِ الدَّارِىِّ، وعَدِىِّ بنِ زَيدٍ، فماتَ السَّهْمِىُّ بأرضٍ ليس بها مُسْلمٌ، فلما قَدِما بتَرِكَتِه فَقَدُوا (٧) جَامَ فِضَّةٍ مُخَوَّصًا (٨) بالذَّهبِ، فأحْلَفَهما رسولُ اللَّهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-، ثم وَجَدُوا الجَامَ بمَكَّةَ، فقالوا: اشْتَرْيناه مِن تَمِيمٍ وعَدِىٍّ، فقامَ رجلان مِن أوْلياءِ السَّهْمِىِّ، فحلَفا باللَّهِ:
(١) سورة المائدة ١٠٦.(٢) يحيى بن حمزة بن واقد، قاضى دمشق، ثقة، كثير الحديث، توفى سنة ثلاث وثمانين ومائة. سير أعلام النبلاء ٨/ ٣١٤، ٣١٥.(٣) أخرجه عن شريح وأبى موسى، البيهقى، فى: باب من أجاز شهادة أهل الذمة. . .، من كتاب الشهادات. السنن الكبرى ١٠/ ١٦٦. وعبد الرزاق، فى: باب شهادة أهل الكفر عل أهل الإِسلام، من كتاب الشهادات. المصنف ٨/ ٣٦٠. والطبرى، فى: تفسير الآية. تفسير الطبرى ٧/ ١٠٥. كما أخرجه عن شريح وكيع، فى: أخبارة القضاة ٢/ ٢٨١. ويأتى أثر ابن مسعود فى آخر المسألة.(٤) فى أزيادة: "ولأن الفاسق".(٥) سقط من: الأصل. نقل نظر.(٦) سقط من: م.(٧) فى الأصل: "فقد".(٨) محوَّص: مُزَيَّن.